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Oskar und die Dame in Rosa
 
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Oskar und die Dame in Rosa

Amir , Michèle Laroque    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Amir, Michèle Laroque, Max von Sydow
  • Komponist: Michel Legrand
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00498NB3M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.214 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der zehnjährige Oskar ist schwer krebskrank und hat nur noch wenige Tage zu leben. Seine Eltern sagen ihm die bittere Wahrheit nicht, und auch die anderen Erwachsenen flüchten sich nur in Phrasen, wenn er ihnen ernste Fragen stellt. Da trifft er auf die resolute, schrille Pizzalieferantin Rose. Sie soll sich um ihn kümmern, ihm letzten Lebensmut geben. Sie motiviert ihn, Briefe an Gott zu schreiben und sich jeden Tag einen Wunsch zu erfüllen.

Produktbeschreibungen

Der zehnjährige Oskar ist schwer krebskrank und hat nur noch wenige Tage zu leben. Seine Eltern sagen ihm die bittere Wahrheit nicht, und auch die anderen Erwachsenen flüchten sich nur in Phrasen, wenn er ihnen ernste Fragen stellt. Da trifft er auf die resolute, schrille Pizzalieferantin Rose. Sie soll sich um ihn kümmern, ihm letzten Lebensmut geben. Sie motiviert ihn, Briefe an Gott zu schreiben und sich jeden Tag einen Wunsch zu erfüllen. Darsteller: Amir, Michele Laroque, Max von Sydow Komponist: Michel Legrand

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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...jedenfalls nicht für den 10-jährigen Oskar, der an Leukämie erkrankt ist und seine letzen Lebenstage in einer Klinik verbringt. Selbst wem der Weltbestseller von Eric-Emmanuel Schmitt nicht allgegenwärtig ist. Wer die ersten Zeilen des Resümees der gleichnamigen Verfilmung liest, dem müsste klar sein: Das ist ein Film ohne Happy-End.

Dennoch ist für Oskar die Realität, nur noch einige Tage zu leben, weniger traurig als für die Menschen in seinem Umfeld. Er sieht die Welt aus seinen kindlichen Augen mit kindlichen Wünschen und Bedürfnissen. Er versteht nicht, warum er gemieden wird und keiner der 'Erwachsenen' der vermeintlichen Realität ins Auge sieht: Oskar wird an Leukämie sterben! Der Klinikalltag wird in bester Weise den bestehenden Klischees gerecht: Steril, steif, humorlos und voller Hoffnungslosigkeit.

In seinem Boykott gegen die Erwachsenen wünscht sich Oskar die schrullige 'Dame in Rosa', der er zufällig im Krankenhaus begegnet. Mit ihrer schroffen und gleichzeitig tollpatschigen Art krempelt sie Oskars trostlosen Krankenhausalltag um und überzeugt ihn, jeden Tag so zu leben als wären es 10 Jahre. In 10 Jahren durchlebt Oskar die Etappen eines Menschenlebens mit allen Facetten und Konflikten: Herzlopfen, den ersten Kuss, 'Hochzeit' und 'Ehekrach' und schließlich Midlife-Crisis sowie die Gebrechen des Alterns.

Der Film spiegelt auf empfindsame und zugleich humorvolle Weise die menschlichen Schwierigkeiten im Umgang mit bestimmten Lebenssituationen wieder. Wie beantwortet man die Fragen eines 10-jährigen sterbenden Kindes, das über die alltäglichen Dinge des Lebens nachdenkt? Mit kindlicher Unbefangenheit und Fantasie. Oskars Etappen werden mit unkomplizierter Geradlinigkeit angepackt und lassen die aussichtslose Handlung in einem farbigen und heiteren Licht erscheinen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Lieber Gott, ..." 5. März 2011
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
... mit diesen Worten beginnt Oskar seine täglichen Briefe an Gott, die anschließend von Rosa (der Dame in Rosa) mit einem Ballon in den Himmel befördert werden. Dass Oskar diese Briefe schreibt, ist keineswegs selbstverständlich, denn zuerst begegnet er Rosa, die ihn dazu auffordert, mit dem skeptischen Satz: "Du nicht auch noch!" Gott sei genauso wie der Weihnachtsmann doch von den Erwachsenen nur erfunden, um Kinder zu vertrösten. Rosa hält dagegen, dass es den Weihnachtsmann sicher nicht gebe, aber Gott sich als umso wirklicher erweise, je mehr man mit ihm rede und man könne ihn auch um etwas bitten - eine Bitte pro Tag. Also lässt sich Oskar auf das Briefe schreiben ein und findet Gefallen daran, zumal er nicht von normalen Tagen berichtet, sondern immer gleich von einem Lebensjahrzehnt. Denn jeder der letzten Tage des Jahres steht für Oskar für zehn Jahre seines Lebens. Diese Idee geht auf eine alte Legende zurück, von der ihm ebenfalls Rosa erzählt hat. Und so lebt Oskar, der die Klinik kaum verlässt, ein ganzes langes Leben mit Pubertät, Erwachsensein und Alter - und der Zuschauer mit ihm. Die zwölf letzten Kalenderjahre geben als Blätter eines Abreißkalenders die Struktur des Filmes vor.
Eric-Emmanuel Schmitt hat seinen Erfolgsroman (Oskar und die Dame in Rosa. Erzählung) selbst verfilmt und findet poetische Bilder für die unkonventionelle Freundschaft des sterbenskranken zehnjährigen Oskars mit der resoluten Rosa, die einmal eine Catcherin mit dem Namen "Die Würgerin des Languedoc" gewesen ist. Schmitt sagt (in einem in den Extras enthaltenen Interview), dass er nicht einfach die geschriebenen Worte umgesetzt, sondern die Gefühle und Gedanken der Geschichte für den Film neu geschaffen habe. Insofern ergeben sich zwar Unterschiede zwischen Buch und Film, aber der Geist der Vorlage ist sehr gut in einem anderen Medium präsent. Der Ton ist durchgängig märchenhaft und die Gespräche kreisen im besten Sinne des Wortes um Gott und die Welt, ohne Anspruch auf eine reale Umsetzung der Nöte eines schwerkranken Kindes zu erheben. Vielmehr handelt es sich um ein poetisches Gedankenspiel und den Versuch, die Fragen nach Tod und Leben, Sterben und Glück unbefangen und mit einer schwebenden Leichtigkeit zu präsentieren. Die Dramaturgie hängt zwar manches Mal etwas durch und einige Szenen haben etwas zuviel Zuckerguss erhalten, aber alles in allem ist ein ansprechender Film entstanden, der die schweren Fragen ernsthaft angeht und dabei bis zum Schluss humorvoll und optimistisch bleibt. Nicht zuletzt sorgen die Darstellungen des Catchens für jede Menge Spaß und auch die anderen Kinder und das Klinikpersonal sind mit einem Augenzwinkern gezeichnet. Es ist nicht wichtig, ob es Oskar und Rosa so wirklich geben könnte, denn weder Buch noch Film wollen Realismus abbilden. Man muss die beiden einfach gern haben und weiß, dass auch ein kurzes Leben ein erfülltes Leben sein kann. Küsschen Oskar!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ja, so ist es gut!" 19. April 2011
Format:DVD
Mit diesen Worten lässt Eric-Emmanuel Schmitt -Oskar und die Dame in Rosa- beginnen. Gleichzeitig umfasst dieser Satz schon fast alles, was ich zu Schmitts Verfilmung seines eigenen Romans sagen möchte: Ja, dieser Film ist wirklich gut! Literaturliebhaber kennen Eric-Emmanuel Schmitt. Seine Romane -Ibrahim und die Blumen des Koran- oder aber -Oskar und die Dame in Rosa- sind schillernde Juwelen der menschlich-bewegenden Belletristik. Mit seiner Osar-Verfilmung hat Schmitt es geschafft, den unvergleichlichen Zauber des Buches ohne Reibungsverlust auf die Leinwand zu zaubern.

Der 10jährige Oskar(Amir) ist vom Tode gezeichnet. Der Krebs wird sein Leben innerhalb von Tagen beenden. Im Kinderkrankenhaus kann ihm Professor Düsseldorf(Max von Sydow) nicht mehr helfen. Oskars Eltern haben Angst, ihrem Sohn die Wahrheit über sein Sterben zu sagen. Aber Oskar weiß genau Bescheid. So bricht er mit seinen Eltern und will die letzten Tage lieber in Schwermut zwischen seinen Freunden, dem dicken Popcorn, dem schlauen Einstein, dem verbrannten Bacon und seiner großen Liebe, der blauen Peggy, verbringen. Doch dann taucht die Pizzaverkäuferin Rose(Michele Laroque) auf. Die resolute Ex-Catcherin ist zwar weder zimperlich noch auf den Mund gefallen, aber als Oscar sich für sie interessiert und sie merkt, dass der Junge bald stirbt, will sie sich eigentlich abwenden. Professor Düsseldorf schafft es jedoch, Rose für Oscar zu gewinnen. Der Professor kauft Pizza und Rose lernt, auf Oskars eigenen Wunsch, das todkranke Kind kennen. Von da an beginnt eine fantastische Freundschaft, die aus 12 Tagen über 100 Hundert Jahre macht und ein ganzes Leben in Stunden komprimiert. Alte Catchduelle werden aus der Erinnerung geholt und Briefe an Gott gehen einen ganz besonderen Postweg. Zusammen mit Rose erlebt Oskar ein komplettes Leben. Dabei dürfen letztendlich auch seine Eltern nicht fehlen...

Ein Fanal für die Liebe, das Mitgefühl, Freude, Trauer, Würde und ehrfürchtigem Respekt für das Leben und den Tod; das ist -Oskar und die Dame in Rosa-. Schmitt erschafft brilliante Poesie und erschütternde Realität, die so unterschiedlich sind, sich aber doch gegenseitig bedingen. Die Geschichte um das kranke Kind und die beim Sterben zunächst hilflos zuschauenden Erwachsenen wird einzigartig gefühlvoll und behutsam erzählt. Es dauert nicht lange, bis wir das Gefühl für Tage und Jahre verlieren, denn: Im Endeffekt kommt es darauf nicht an.

Wenn zu solch einer Story dann noch die entsprechenden Schauspieler kommen, darf man wirklich von einem Glücksgriff sprechen. Max von Sydow ist der geniale Professor Düsseldorf. Der kleine Amir entspricht dem Oskar aus dem Roman ohne wenn und aber. Vor allem aber ist es die unglaublich lebensfrohe und resolut agierende Michele Laroque, die Schmitts Romanfigur Rose fantastisch spielt. Auch die Nebenrollen der Kinder im Krankenhaus oder die Charaktere von Roses Familie passen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Nebenbei schafft Schmitt mit Einblendungen von Oskars Träumen oder Roses Vergangenheit ein paar wirklich sehenswerte Nebenschauplätze der Geschichte.

-Oskar und die Dame in Rosa-: Ein fantastisches Buch! Ein fantastischer Film! So ziemlich alles, was im Leben wirklich wichtig ist, werden sie auf den 104 Minuten Spielzeit der DVD finden. Passen sie gut auf, denn: Von einer Ex-Catcherin und einem todgeweihten 10jährigen gibt es noch eine ganze Menge zu lernen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Prädikat wertvoll
Sehr traurige Film, aber auch zum schmunzeln. Sehr nahe am Thema. Schauspielerisch gut besetzt und gelungen.Der Film zeigt mal wieder, dass Kinder stärker sind, als man denkt.
Vor 4 Monaten von Pinguinlady68 veröffentlicht
film Oscar und die Dame in Rosa
Ein schöner Film: amüsant und mit viel Gefühl, hält sich aber nicht genau an das Buch. Dennoch in jedem Fall sehenswert!
Vor 4 Monaten von Anne veröffentlicht
Besser als das Buch !
Als wahrer Fan Schmitts und seiner zahlreichen Werke habe ich mir vor kurzem "Oskar"
gekauft.
Das Buch hatte mir einigermaßen imponiert konnte jedoch nicht an... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Cihan Güzel veröffentlicht
Plädoyer für einen offenen Umgang mit Krankheit und Tod
Oskar ist 10 Jahre alt, ein aufgeweckter Junge und muss bald sterben. Doch das ihm zu sagen, traut sich niemand, weder seine Eltern noch die Ärzte und Schwestern im... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Joroka veröffentlicht
Geist- und humorvoller Umgang mit Sterbenskranken
An der Seite der "Dame in Rosa" wird der Zuschauer unversehens hineingenommen in eine Leichtigkeit des Umgangs mit einem totkranken Kind. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Kiel veröffentlicht
DVD "Oskar und die Dame in Rosa"
Voller Erwartungen kaufte ich die DVD, nachdem ich vom Buch - mit ein paar kleinen Abstrichen - wirklich begeistert war. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von W. Sandtner veröffentlicht
Wunderbar nicht Hollywoodlike
Ich war vom Film positiv überrascht und vor allem die Handlung zum Ende des Films hin zeigte deutlich, dass es sich hier nicht um einen 0-8-15 Hollywoodkitschfilm... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von T. Krause veröffentlicht
Schade...
Ich war von dem Buch absolut begeistert, den Film fand ich eher enttäuschend. In keinster Weise konnte er die Tiefe erreichen.
Vor 11 Monaten von Uwe veröffentlicht
Sehr schöner aber auch bedrückender Film mit positiver...
Von der Story erinnerte mich "Oskar und die Dame in Rosa" ein wenig an "Beim Leben meiner Schwester". Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sascha Hennenberger veröffentlicht
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Oskar und die Dame in Rosa 0 05.02.2011
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