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Oscar Wilde
 
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Oscar Wilde

Stephen Fry , Jude Law , Brian Gilbert    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Stephen Fry, Jude Law, Vanessa Redgrave
  • Regisseur(e): Brian Gilbert
  • Komponist: Debbie Wiseman
  • Format: Dolby, HiFi Sound, Letterboxed, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00028F73U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.125 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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1883. Der Dichter und Dandy Oscar Wilde kehrt nach einer triumphalen Vortragstournee durch Nordamerika nach London zurück. Die Salons haben ihren strahlenden Mittelpunkt wieder, und die feine Gesellschaft fiebert der Hochzeit des 29jährigen mit Constance Lloyd entgegen. Auf dem Höhepunkt seines Ruhms bringt ihn dann aber seine Liebe zum jungen Lord Alfred "Bosie" Douglas zum Fall. Zuchthaus und Zwangsarbeit sind die Antwort auf sein "Verbrechen". Verarmt und verfemt, stirbt der einstige Dichterfürst im Jahre 1900 in Paris.

Produktbeschreibungen

London 1892:
Die Kritiker feiern Oscar Wilde (Stephan Fry) als den neuen Dramatiker. Zwar ist sein Werk "Das Bildnis des Dorian Gray" umstritten, doch in der High Society steht der irische Dandy mit der spitzen Zunge hoch im Kurs. Daheim sitzt die hübsche Ehefrau Constance mit den zwei kleinen Kindern, während die jugendlichen Liebhaber bei dem Schriftsteller Schlange stehen. Als Wilde dem jungen Lord Alfred Douglas (Jude Law) verfällt, verändert sich sein Leben grundlegend. Seine Liebe zu dem egoistischen Aristokraten grenzt an Selbstaufgabe. Er vernachlässigt seine Arbeit, wird krank und bekommt akute Geldprobleme. Alfreds Vater, der Marquis von Queensberry, will die Beziehung zu seinem Sohn unterbinden. Es kommt zu einem Prozess, bei dem Wilde wegen Unzucht verurteilt wird. Zwei Jahre Zuchthaus mit Zwangsarbeit zerstören den feinsinnigen

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Kundenrezensionen

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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A.G.A TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Lange Vorrede: als ich in Großbritannien lebte, war Stephen Fry gerade mit seinem Buch "Der Lügner" zur Kultfigur (besonders in Studentenkreisen und ganz besonders unter schwulen Studenten) geworden. Man sah ihn oft im TV-Shows, wo er durch seinen augenzwinkernden, schlagfertigen und wortgewandten Humor und Charme auffiel (was für solch einen Brocken von Mann verblüffend ist). Wir witzelten damals: Fry sei wohl die Wiedergeburt von Oscar Wilde, er sehe ihm ja sogar etwas ähnlich. Auf jeden Fall haben die beiden erstaunlich ähnliche Augen, die ja immer viel über die Seele dahinter verraten.
Wie dem auch sei, jedenfalls gab es großes (begeistertes) Gelächter, als wir von dem Film erfuhren.

Ich denke, vielleicht haben manche ein sehr idealisiertes Bild von Oscar als Dandy und Ästhet, aber er war vor allem ein großer, schwerer Mann (wie Fry) mit einer Masse unbändigem Haar (wie Fry), nicht unbedingt attraktiv (wie Fry) und mit einem unerwarteten, charismatischen Witz (wie Fry). Wenn man sich Fotos von Wilde genau ansieht, amüsiert es oft, wie wenig diese massige Gestalt eigentlich in seine eigene Rolle passte - auch hier ist Fry wieder die Idealbesetzung.

Auch Jude Law überzeugt als blasierter, arroganter und kindischer Liebhaber Alfred Douglas (Bosie), der Oscar ebenso verzaubert wie den letzten Nerv raubt. Diese Zwiespältigkeit der Beziehung, für die Oscar zudem das Glück seiner vorher sehr harmonischen Ehe opfert (dies entspricht seiner tatsächlichen Biographie) gehört zu den stärksten, manchmal auch etwas anstrengenden Momenten des Filmes. Anstrengend, weil die Situation des vor Liebe völlig blinden älteren Mannes zum egozentrischen jungen Adligen, der jeden seiner Wünsche erfüllt haben will und Oscar oft mit Verachtung behandelt, wo der Ältere dem Jüngeren unendliche Geduld und sogar väterliche Gefühle entgegenbringt, einem die Katastrophe von Wildes Leben drastisch vor Augen führt. Eine Anstrengung, die sich zu sehen lohnt: ein Mann, der alles hat - Ruhm, Anerkennung, eine gute Familie, Freunde, Selbstverwirklichung in seiner Kunst - wirft alles ins Spiel um letztlich zu verlieren, als ihn Bosies Vater schließlich der Unzucht beschuldigt. Zu Recht, nach damaliger Moral. Aber mit welch demütigenden Folgen...
Ich kann mir gut vorstellen, dass Oscar Wilde am Ende seines Lebens diese ungeschönte Darstellung gut gefallen hätte, wenn man "De Profundis", seine "Abrechnung" mit Lord Douglas liest. Aus dem einstigen Schöngeist war ein nüchterner Realist geworden, der seine schriftstellerischen Fähigkeiten jetzt darauf verwandte, mahnende Briefe an die englischen Presse zu schreiben, um über die schrecklichen Bedingungen in den Gefängnissen aufzuklären.
Ein abschließendes Lob noch an Jennifer Ehle, die Wildes Ehefrau Constance mit viel Würde und der ihr nachgesagten stillen Liebenswürdigkeit spielt.
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67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brilliant 8. Juni 2004
Format:DVD
Grundlage für dieses Epos ist Richard Ellmans phantastische Biographie. Bekannt für den Reichtum an Details und Interna liest sie sich an einigen Stellen etwas zäh. Ganz anders der Film. Schon ab der ersten Szene ist man gefangen von Stephen Fry alias Oscar Wilde. Deutlich spürt man, das diese Figur die Rolle seines Lebens ist. Fry hat sich als Verehrer von Wildes Werk eingehend mit ihm beschäftigt, was seiner Darstellung sehr zu Gute kommt. Exzellent ist auch einmal mehr Jude Law, der hier ein zeitlich früheres Alter ego seines Dickie Geenleaf ( aus " Der talentierte Mr. Ripley) gibt. Beide verkörpern perfekt die Dekadenz und den Stil der Epoche. Gezeigt wird Wilde nach seinem Aufstieg in die feine englische Gesellschaft, seine Bonmonts bei Tisch, der Beginn seiner Homosexualität. Die Begegnung mit Lord Alfred Douglas (Jude Law) verändert sein Leben. Die Beziehung steckt voller Widersprüche: der große Altersunterschied, die Art eines jeden mit seinem Leben umzugehen. Dann der Fall, durch eine von Wilde selbst angestrengte Verleumdungsklage. Fry/Wilde zu sehen,geschunden im Gefängnis, in schmutziger, schlecht sitzender Kleidung, keine 1 1/2 Stunden nach einem Auftritt als Star des Theaters, im maßgeschneiderten Anzug mit der obligatorischen Nelke im Knopfloch, das läßt wohl keinen kalt. In Kürze: Ein Sittenporträt, eine verfilmte Biographie, ein Drama und ein Genuss dies alles zu sehen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Eine Biographie über eine berühmte Persönlichkeit, sei es aus der Literatur oder aus anderen Bereichen, ist immer eine relativ zwiespältige Sache, die leicht daneben gehen kann.
Was den Wilde- Film angeht, ist der Balanceakt zwischen historischer Exaktheit und Unterhaltungswert gut gelungen. Zum einen versucht der Film gar nicht erst, ALLE Aspekte aus Wildes sehr ereignisreichem Leben aufzugreifen, da dies jeden zeitlichen Rahmen sprengen würde. Vielmehr liegt hier die Konzentration auf Wildes Privat- und Liebesleben, besonders auf der fatalen Beziehung zwischen ihm und Lord Alfred Douglas, er läßt aber auch viele der bekannten Stationen nicht aus (wie z.B. seine berühmt- berüchtigte Rede vor dem Publikum bei der Premiere von "Lady Windermere's Fan").
Die gesamte Besetzung spielt hervorragend, allen voran Stephen Fry als Wilde und Jude Law als "Bosie" Douglas. Beide geben eine sehr glaubhafte und würdevolle Version der Originale ab und es ist offensichtlich, daß diese Rollen nicht besser hätten besetzt werden können.
Positiv zu erwähnen ist unbedingt auch der Soundtrack, der dem ganzen Film eine gewisse atmosphärische Tiefe verleiht.
Als kleinen Kritikpunkt sehe ich persönlich jedoch die Darstellung von Robbie Ross, der Wilde sozusagen in das homosexuelle Leben "einführt", zumal dieser Fakt von Ross selber bis zu seinem Tode immer vehement abgestritten wurde; und da dies auch die Beziehung der beiden teilweise in einem etwas falschen Licht erscheinen läßt. Abgesehen davon halte ich die Verfilmung für durchaus gelungen, obwohl sie manchmal zu sehr nur die Oberfläche der Geschehnisse streift (was aber bei der Dichte der Fakten auch kaum abzuändern ist); auf jeden Fall ist ein unterhaltsamer Abend garantiert.
Für den Schluß wurde mal eine ganz andere Lösung gewählt, denn der Film endet nicht, wie man vielleicht erwarten würde, mit dem Tod Wildes, sondern überrascht mit einer offenen, hoffnungsvollen Szene, die einerseits einen angenehm postiven Eindruck hinterläßt, andererseits aber auch keine Fakten verändert, was ich persönlich sehr gelungen finde.
Für Wilde- Fans auf jeden Fall sehenswert, aber auch sehr für Einsteiger geeignet, da man, denke ich, die Handlung auch ohne großes Hintergrundwissen gut verfolgen kann und Lust auf mehr bekommt.
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sehr lehrreich :D
Auf jeden Fall ein M U S S für Jude Law Fans. Der Film zeigt was für ein exzellenter Schauspieler er bereits mit Anfang Zwanzig war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2010 von Delorita Castillo
Wilde gut getroffen
Wilde wird hier gut getroffen, seine Sprüche sind Original, doch der Film ist mir tatsächlich zu langatmig und Wilde zu gutherzig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von J. Krüger
Reduziert einen Ausnahmekünstler auf einen Einzelaspekt.
Ich habe den Film gekauft in der Hoffnung einen Einblick in Wildes Leben und Charakter zu bekommen. Der Film jedoch reduziert die Person nahezu vollständig auf ihre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2009 von DVD-Holgi
brilliante Schauspieler
Ich hatte vor dem Film keine Ahnung wer oder was Oscar Wilde war. Habe durch Zufall die DVD gesehen und habe mich danach mit Oscar Wilde beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von sylvia schatz
"He is Prince Paradox" "To define is to limit!" (Wilde)
Oscar Wilde hat einmal gesagt, dass Lord Henry Wotten so wäre, wie die Welt ihn sehen würde, Basil Hallward, so, wie er wirklich ist, Dorian Gray, dass, was er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Merideth
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