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Osama bin Laden: Tot oder lebendig?
 
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Osama bin Laden: Tot oder lebendig? [Broschiert]

David Ray Griffin , Oliver Bommer , Jürgen Steckel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 120 Seiten
  • Verlag: Peace Press; Auflage: 1. (11. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862420000
  • ISBN-13: 978-3862420001
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 239.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rund neun Jahre nach den Anschlägen des 11. September basiert die amerikanische Außenpolitik teilweise immer noch auf der Annahme, dass Osama bin Laden noch am Leben sei. George W. Bush versprach während seiner Amtszeit als Präsident, dass er Osama bin Laden tot oder lebendig fassen würde und wurde scharf kritisiert, weil er es nicht geschafft hatte. Die gegenwärtige militärische Eskalation in Afghanistan ist angeblich notwendig, um Osama bin Laden zu fassen. Die Medien verkünden regelmäßig das Auftauchen neuer Nachrichten von bin Laden. Aber was, wenn Osama bin Laden im Dezember 2001, als die letzte Nachricht an ihn oder von ihm abgefangen wurde, gestorben ist? In diesem Buch untersucht David Ray Griffin die vom ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer bis hin zu Oliver North erbrachten Beweise, dass bin Laden mit Sicherheit nicht mehr unter den Lebenden weilt. Er analysiert die angeblichen Botschaften bin Ladens und stellt fest, dass diese, wie von so vielen vermutet, keine Beweise für bin Ladens Existenz nach 2001 darstellen. Dies führt naturgemäß zu folgender Frage: wenn Osama bin Laden tatsächlich im Jahr 2001 gestorben ist, wie und warum konnten dann seitdem Dutzende Botschaften von bin Laden auftauchen? Griffins sorgfältige Analyse unterstützt vor allem eine einfache und zwingende Schlußfolgerung: sollte Osama bin Laden tot sein, warum wurden dann so viele militärische und politische Anstrengungen unternommen, um ihn zur Strecke zu bringen?

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
(Rezension der amerikanischen Originalausgabe von Thomas C. Fletcher, CA, USA, vom 23. Mai 2009 bei amazon.com)

OSAMA BIN LADEN: TOT ODER LEBENDIG? von David Ray Griffin ist eine besonders wichtige und aktuelle Untersuchung der gesamten Bandbreite der Beweise für die Frage, ob Osama bin Laden noch am Leben ist. Die Bedeutung dieser Frage liegt gegenwärtig darin, dass die USA unter der Führung ihres neuen Präsidenten die Aufstockung der Truppen in Afghanistan sowie die Erweiterung der militärischen Offensive auf Pakistan hauptsächlich mit der "Jagd auf bin Laden" begründen. Direkt bzw. indirekt behaupten die US-Regierung sowie die wichtigsten Medien wie die New York Times und die Washington Post weiterhin, dass bin Laden lebt, versteckt in den Stammesgebieten an der "AfPak"-Grenze, und weiterhin eine unverminderte Bedrohung für die Sicherheit der USA darstelle. In seinem neuen spannenden Buch packt Griffin diesen Vorwand für den Krieg - anhand einer intensiven Prüfung aller nach dem 11. September 2001 erbrachten Beweise, die entweder darauf hindeuten, dass bin Laden noch lebt oder bereits tatsächlich tot ist - an der Wurzel! Griffins Schlussfolgerung lautet, dass bin Laden mit Sicherheit tot ist und aller Wahrscheinlichkeit nach bereits Ende 2001 gestorben ist. Er zeigt auf, dass viele US-Experten im "Kampf gegen den Terror" und während der Niederschlagung von Aufständen vor langer Zeit zu genau demselben Schluss kamen. Doch deren Ansichten, die nicht die Fortsetzung des von Präsident Obama sogenannten "langen Krieges" (dieser Begriff stammt von Dick Cheney) unterstützen, erhalten so gut wie gar keine Aufmerksamkeit von den Medien. Denn würden sie es tun, dann würde eine der wichtigsten Stützen des Kriegsregimes untergraben werden.

In Kapitel 1 "Beweise für den Tod Osama bin Ladens" analysiert Griffin im einzelnen die verschiedenen Videos und Tonbandaufzeichnungen bin Ladens, die Ende 2001 und Anfang 2002 von den wichtigsten Medien veröffentlicht wurden und aussagen, dass bin Laden sehr krank war und gestorben sei. Dies beinhaltet ein Video von Dezember 2001, in dem er, wie ein Sprecher der Bush-Regierung auch zugegeben hatte, auf der Schwelle des Todes zu sein schien, Analysen von medizinischen Experten bezüglich seines ernsthaften Gesundheitszustandes, der plötzliche und vollständige Abbruch jeglicher Kommunikation von und mit ihm seit Dezember 2001 und darüber hinaus Berichte über seine Beerdigung. In dieser frühen Phase spekulierten verschiedene hochrangige Beamte in den USA sowie der pakistanischen Regierung, darunter Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und Präsident Pervez Musharraf, darüber, dass bin Laden tot sei. Bis Mitte 2002 gelangten viele Experten zu dem Schluß, dass er tot ist, unter anderem FBI-Antiterrorspezialist Dale Watson, Afghanistans Präsident Hamid Karzai und verschiedene israelische Geheimdienstmitarbeiter. Die Überzeugung, dass bin Laden im Jahre 2001 gestorben ist, wird heute von den ehemaligen Geheimagenten Robert Baer und Angelo Codevilla geteilt.

Kapitel 2 "Zwei gefälschte bin Laden-Videos im Jahre 2001?" zeigt auf, dass zwei Videos, die angeblich zeigen, wie bin Laden die Verantwortung für die Anschläge des 11. September übernimmt und damit die Schuld dafür trägt, einerseits vom Timing her ideal für Bushs und Blairs legislative und militärische Ziele waren, andererseits aber auch aus anderen Gründen höchst verdächtig sind. Denn eines der Videos wurde nie veröffentlicht, dessen Existenz wurde einfach behauptet. Das andere zeigt einen bin Laden, der mit dem echten bin Laden der früheren Videos, in denen er in der Tat die Verantwortung für die Angriffe des 11. September abstreitet, nur eine vage Ähnlichkeit aufweist. Griffin argumentiert schlüssig, dass beide Videos gefälscht wurden, nennt wahrscheinliche Motive hinter einem derart gewagten Unterfangen und zitiert Meinungen von Experten (darunter des FBI), die bereits vor langer Zeit zu dieser Schlussfolgerung gekommen waren.

In Kapitel 3 "Angebliche Nachrichten bin Ladens nach 2001" argumentiert Griffin, dass, falls gefälschte bin Laden-Videos zu einem Zeitpunkt produziert wurden, als bin Laden vermutlich noch am Leben war, es gute Gründe gibt, gegenüber später veröffentlichten Videos von bin Laden oder anderen angeblichen Nachrichten misstrauisch zu sein, vor allem, nachdem die gesamte Kommunikation von und mit ihm abgebrochen war und viele Experten festgestellt hatten, dass er tot ist. Doch in den folgenden Jahren wurde eine lange Reihe solch dubioser "bin Laden-Nachrichten" veröffentlicht. Griffin präsentiert einen umfassenden Überblick über insgesamt 19 dieser Nachrichten, von einer Email von März 2002 bis hin zum "bin Laden-Tonband" vom 14. Januar 2009. Jede einzelne von ihnen hat Griffin auf eindeutige Fälschungsmerkmale hin analysiert und begründet eingehend, warum man die Authentizität dieser Nachrichten anzweifeln sollte. Im Zuge der öffentlichen Diskussion über diese Nachrichten legt er dar, dass die technischen Möglichkeiten, Nachrichten verschiedenster Art zu fälschen, bereits seit langem existieren.

Kapitel 4 behandelt die wichtige Frage, wer ein Motiv gehabt haben könnte, gefälschte Nachrichten in Umlauf zu bringen. Griffin belegt, dass seitens des US-Militärs im Vorfeld der Irak-Invasion im Jahre 2003 eine Einheit für psychologische Operationen existierte, die falsche Beweise produzierte, welche - als Vorwand für den Einmarsch in den Irak - eine Verbindung zwischen Saddam Hussein und der Al-Qaida herstellen sollten. Diese sogenannte PsyOp-Einheit fälschte einen "Brief" eines im Irak lebenden Jordaniers, Abu Musab Al-Zarqawi, der seinerzeit angeblich auf dem Weg zum Al-Qaida-Anführer in Afghanistan abgefangen worden sein soll. Dexter Filkins, Reporter bei der New York Times, veröffentlichte nach der Invasion Berichte, welche die gefälschten Beweise als authentisch darstellten. Journalisten anderer Nachrichtenorganisationen hingegen, darunter Newsweek und The Telegraph of London, hielten es bereits zu diesem Zeitpunkt für sehr wahrscheinlich, dass der Brief eine Fälschung war. Griffin kommt zu dem Schluss, dass der Sinn der psychologischen Operation in der Indoktrinierung der US-Öffentlichkeit lag. Er stellt die Frage, ob etwas ähnliches mit den Nachrichten bin Ladens vor sich gegangen sein könnte. Plant die US-Regierung, ihre Kriegsaktivitäten auf die Regionen, von denen sie behauptet, bin Laden würde sich dort aufhalten, auszuweiten? Anhand der vorliegenden Beweise schlussfolgert Griffin, dass es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass vergleichbare PsyOps nicht genutzt würden, um dieses Ziel zu erreichen.

In Kapitel 5 "Das passende Timing vieler dieser Nachrichten" postuliert Griffin, dass es einen weiteren triftigen Grund gibt, die Echtheit der "bin Laden-Nachrichten" anzuzweifeln: sie wurden oft zu entscheidenden Zeitpunkten veröffentlicht, als die Bush-Administration entsprechende Rechtfertigungen für die Verfolgung diverser politischer und militärischer Ziele brauchte. Griffin listet darüber hinaus elf konkrete Beispiele ungewöhnlicher Nachrichtenmerkmale auf.

OSAMA BIN LADEN: TOT ODER LEBENDIG? von David Ray Griffin ist ein Buch, welches in der Lage ist, Menschen unterschiedlichster Ansichten zusammenzuführen - es stellt eine hervorragende Basis dar, auf der wir uns mobilisieren und den Widerstand organisieren können - Widerstand gegen einen weiteren unberechenbaren, blutigen Angriffskrieg der räuberisch-militärisch-industriell-finanziellen Elite, die die USA führt und dieses Land in den Abgrund reisst. Griffin hat uns eine starke Waffe der Wahrheit in unsere Hände gegeben, um die brutalen Kriege in Afghanistan und Pakistan zu stoppen. Lasst sie uns benutzen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5 Sterne 13. Oktober 2010
Von Dirki112
Ich habe es nun geschafft, es auch zu lesen- was mir in weniger als einer Stunde gelang. Sind ja auch "nur" 104 Seiten (ohne die Quellenangaben mitzuzählen). Aber diese Seiten haben es in sich. Wie immer bietet Griffin die gewohnt brillante Analyse, egal welches Thema er gerade behandelt.
Seine Arbeit ist dialektisch aufgebaut. Erst lässt er die Krankheitsberichte über Osama bin Laden bis hin zu den diversen Todesbestätigungen Revue passieren, um dann im anschließenden Hauptteil des Buches die diversen Botschaften zu untersuchen, die in seinem Namen seit 2001 verbreitet wurden. Auch ohne detailliert im Bilde gewesen zu sein, man hat ja meist nur immer ein wenig hier vermutet und dort ein Häppchen präsentiert bekommen, was einem an der Authentitizität der Bänder zweifeln liess, wenn man diese Nachrichten in einem Rutsch überblickt, kann man Griffins Fazit seiner Analyse, dass auf jeden Fall welche dabei sind, deren Echtheit unwahrscheinlich bzw. die offensichtlich gefälscht sind, eindeutig mitgehen. Hauptsächlich über die Inhalte, vom einst religiös inspirierten geistlichen Anführer hin zum weltlichen, grünen Globalisierungskritiker.
Wenn einige Bänder falsch sind, bedeutet dies, dass jemand ein Motiv haben könnte, diese Bänder zu fälschen. Und diese Gruppe gibt es wirklich.
Jeder, der vom Krieg gegen den Terror generell profitiert, käme in Frage. Aber auch Personen innerhalb der Bush-Regierung selbst- die Botschaften kamen oft der Bush-Regierung sehr gelegen! Von mir daher 5 Sterne!
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