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Oryx und Crake
 
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Oryx und Crake [Taschenbuch]

Margaret Atwood , Barbara Lüdemann
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 380 Seiten
  • Verlag: Bt Bloomsbury Taschenbuch Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833301392
  • ISBN-13: 978-3833301391
  • Originaltitel: Oryx and Crake
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.882 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margaret Atwood
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Während wir uns im wirklichen Leben noch vor dem fürchten, was Margaret Atwood in ihrem Science-Fiction-Roman Der Report der Magd beschrieben hat -- dem Heraufziehen eines religiös fundamentalistisch-totalitären Staates in Nordamerika nämlich --, ist die Fantasie der kanadischen Autorin schon in der Zeit der Katastrophe danach, der wahrhaft absoluten gesellschaftlichen und ökologischen Apokalypse angekommen: Die heutigen Klimaszenarien haben sich allesamt als zu optimistisch erwiesen. Die großen Metropolen sind sämtlich versunken, und unter den extremen Umweltbedingungen können nur noch "Menschen" eines gentechnisch veränderten Typs bestehen.

Gerade noch der nicht ganz unbeschädigte Jimmy ist ein Mensch, wie wir ihn kennen. Aus seiner nicht ganz lückenlosen Erinnerung rekapituliert er für uns die Zeit des Untergangs. Und was wir da über diese Zeit erfahren, liest sich als erschreckend konsequente Fortschreibung dessen, was sich heute am Horizont als durchaus reale Möglichkeit abzeichnet. Da sind die besonders gesicherten Siedlungen der Privilegierten, für deren medizinische Versorgung gesorgt ist und die sich -- dem Wohlwollen der sie unterhaltenden Biotech-Firmen ausgeliefert -- noch satt essen können. Außerhalb der gesicherten Camps liegt das verbotene Land der Armen. In den firmengesponserten Camps aber arbeitet man -- allen voran Jimmys Freund Crake -- an der gentechnischen Verbesserung des von Natur aus so unzulänglichen Menschen. Doch was dabei herauskommt, ist das blanke Grauen.

Margaret Atwoods Oryx und Crake gehört in eine Reihe mit Carl Amerys Der Untergang der Stadt Passau. Lesenswert auch dann, wenn man ansonsten vielleicht nicht allzu viel mit dem Science-Fiction-Genre anzufangen weiß. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

In einer gar nicht so fernen Zukunft, in einer Welt, die ständig von Umweltkatastrophen bedroht ist, leben Oryx und Crake. Der Meeresspiegel ist bereits dramatisch gestiegen und die Küstenstädte sind dem Wasser zum Opfer gefallen. Die Mehrheit der Menschen haust in den verfallenen Städten, in denen sich die Epidemien immer mehr auszubreiten drohen. Crake ist Wissenschaftler und mit der Entwicklung neuer Medikamente beschäftigt, die die Menschen immunisieren sollen. Aber Crake, ein Genie auf dem Gebiet genetischer Manipulation, verfolgt darüber hinaus ganz eigene Pläne. Ein Wettlauf gegen den Untergang der Menschheit beginnt ... In einem Roman von enormer Kraft und Ausstrahlung blickt Margaret Atwood in eine Zukunft, die sehr viel näher liegt, als man gerne glauben würde. Es ist eine Zukunft der Umweltkatastrophen. Die Menschheit hat, da die Meere dramatisch angestiegen sind, ihre großen Küstenstädte verloren. New New York ist in großer Entfernung von den drohenden Wassern des Atlantik neu erbaut worden. Die unglückliche neue Welt der Vereinigten Staaten besteht aus einer zweigeteilten Gesellschaft: den wenigen Privilegierten, die in streng bewachten Industriekomplexen leben, und den Massen, die in verfallenden Städten hausen. Oryx und Crake spielt in einem dieser Komplexe, einer Forschungsinstitution, in der Crake, ein Genie genetischer Manipulation, an der Entwicklung neuer Medikamente arbeitet, welche die Menschheit gegen die Epidemien im Gefolge der Umweltkatastrophen immunisieren sollen, aber er verfolgt darüber hinaus ganz eigene Pläne ...
Wie der berühmte Report der Magd, dessen Bild eines neuen Fundam entalismus sich heute wie eine Prophezeiung liest, ist Oryx und Crake ein wundervoll intelligenter Blick in die Zukunft, und seine Schilderung des Wettlaufs gegen den Untergang der Menschheit macht ihn zu einem Roman von fast unerträglicher Spannung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gibt es Hoffnung? 22. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Oryx und Crake ist ein vielschichtiges Buch, das viele Fragen aufwirft. Zum einen handelt es sich um die tragische Geschichte zweier Männer, die sich in die selbe Frau verliebt haben.
Zum anderen gibt das Buch auch einen Ausblick auf eine mögliche und vielleicht nicht allzu ferne Zukunft, in der die gentechnische Manipulation von Flora und Fauna ein äußerst lukratives Geschäft sind und längst zum Alltag gehören.

Und dann der Wunsch eines Wissenschaftlers, die Schöpfung selbst in die Hand zu nehmen in einer Art, die weit über das bis dato gekannte Manipulieren hinausgeht; der Wunsch, die körperlich und moralisch fehlerbehaftete Spezies Mensch zu ersetzen gegen eine Spezies, die in seinen Augen vollkommen ist! Schön von Gestalt, konfliktfrei, klar und einfach (geradezu einfältig) in ihrer Denkweise. Eine Rasse, die ohne Kunst, Musik, Religion glücklich sein soll. Die nicht getrieben ist von Begierden und der die Angst vor Tod und Sterben völlig fremd sind.
Am Ende dieses großartigen Buches fragt man sich (auch im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung zum Thema Gentechnik): Gibt es Hoffnung für uns Menschen? Werden wir als Art überleben können oder sind wir letztendes doch zum Untergang verurteilt?

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von daswolf
Format:Gebundene Ausgabe
Margaret Atwood ist nicht neu im Genre der dystopischen Science Fiction. Schon mit "A Handmaid's Tale" ("Der Report der Magd", eine ekelhafte Übersetzung des Titels) bewies die Kanadierin ein Gespür dafür, wie eine schlechte Zukunft aussehen könnte. "Oryx und Crake" führt diese Tradition weiter.

Wie schon der hochgelobte Vorgänger, lebt auch dieser Roman mehr von seinen Charakteren, die einen fesseln sollen, als von einer Zukunftsvision, die vollgepackt ist mit bahnbrechenden Ideen. Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen; die Beschreibung der dunklen Zukunft bildet eine gute Bühne für die Charaktere, aber als so eingängig und bedrohlich, dass sich z.B. ein Vergleich mit "1984" rechtfertigen ließe, habe ich eben diese Welt nicht empfunden. "Big Brother" oder die "Thought Police" aus Orwells Roman sind inzwischen geradezu sprichwörtlich geworden. Im Gegensatz dazu hat keines der Elemente, die die Welt von "Oryx und Crake" ausmachen, die suggestive Kraft um sich derart im Bwusstsein einer ganzen Gesellschaft zu verankern.
Dieses Buch lebt von seinen Charakteren. Allerdings muss ich auch hier wieder Kritik üben. Der mysteriöse Crake und einige seiner Motive blieben mir bis zum Ende ein Rätsel, womit die Autorin etwas über das Ziel hinausschießt ein undurchschaubares Gegenstück zum Erzähler aufzubauen.

Generell hat Margaret Atwood wieder sehr gute SF geschrieben. Vielleicht kein Werk für die Ewigkeit, aber es enthält dennoch gute Charaktere in einer glaubhaften Welt. Und das ist mehr, als man von vielen anderen SF-Romanen behaupten kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weltuntergangsroman 9. August 2007
Von Tom Kadi VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In der Science Fiction gibt es zahlreiche Subgenres wie die Zeitreiseerzählung, die Sternensaga oder auch den Weltuntergangsroman. Oryx und Crake" gehört in die letztgenannte Schublade. Einige Klischees sind hier unumgänglich: Der Weltuntergangsroman befasst sich mit den jeweils herrschenden kollektiven Ängsten. Die Katastrophe ist deshalb meist von Menschen gemacht. In den Geschichten der 50ger und 60ger Jahren hat ein Atomkrieg die Erde verwüstet und verstrahlt, merkwürdige Mutationen hervorgerufen und den wenigen Menschen das Überleben schwer gemacht (z.B. Robert Merle Malville). In der Gegenwart - und so auch in Atwoods Roman - ist es die den Menschen außer Kontrolle geratene zivile Technik, die in der Gentechnologie, Pharmaindustrie und durch Klimaveränderungen die Menschheit nahezu zum Aussterben gebracht hat. Nur nahezu - denn hier greift die zweite unvermeidliche Ingredienz: Die Robinsonidee - mindestens ein Mensch hat überlebt. In der Regel stellt er im Laufe des Romans - so auch hier - fest, dass es noch andere Artgenossen gibt, die auf der unwirtlich gewordenen Welt dahinvegetieren. Mit einem hoffnungsvollen Zurück zur Natur und jetzt geht es weiter für die Menschheit" hat man dann den Standardschluß. Einem solchen verschließt sich Atwood. Ihre Hauptperson reagiert verstört auf das Treffen mit weiteren Menschen. Soll er sich Ihnen anschließen, soll er sie töten, soll er sie ihrem Schicksal überlassen? Dieser offene Schluss liegt daran, dass die Verfasserin als weitere Zutat noch den größenwahnsinnigen Wissenschaftler beigemischt hat, der den Untergang der Menschheit bewusst herbeiführt, um Platz für eine von ihm geschaffene, neue friedliche menschenähnliche Spezies zu schaffen. Der Wissenschaftler überlebt den Weltuntergang nicht, wohl aber sein bester Freund - Schneemann", wie er sich nach der Katastrophe nennt -, der sich verantwortlich für des Überleben der neuen Rasse fühlt.

Die Geschichte wird aus der Sicht Schneemanns erzählt, der halb verhungert um sein Überleben kämpft und sich immer wieder in Rückblenden an die Zeit vor dem Weltende erinnert. Dabei ist die Erzählweise nicht frei von Redundanzen. Auch scheint es wohl unvermeidlich, dass die Gestalten des Science Fiction Romans immer ein wenig wie mit dem Vorschlaghammer gemeißelt daherkommen - will heißen, sie sind auf wenige manchmal wenig glaubhafte Charakterzüge reduziert. Dies fällt insbesondere bei der weiblichen Hauptfigur Oryx auf, die scheinbar unbeschadet durch eine wahre Hölle von Verschleppung und Kinderprostitution gegangen ist. Auf der anderen Seite ist M. Atwood aber doch eine so gute und routinierte Erzählerin, dass der Leser sie gern und mit interessierter Spannung auf ihrer Reise in eine gar nicht so ferne und sehr dunkle Zukunft begleitet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Düstere Zukunftsvision
Das Buch ist einfach super. Margaret Atwood schreibt spannend und einfach verständlich. Obwohl ziemlich viel Wissenschaft (v. a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2010 von C. Konlechner
spannende feierabendlektüre
das buch von margret atwood hat mich überrascht, da vieles vom inhalt des buches nahtlos in unsere zeit übertragbar ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von Samaleri
toller inhalt, grausliches cover der taschenbuchausgabe
gutes buch, spannend. nach "Jahr der Flut" mit Vergnügen noch mal gelesen.
wollte es eigentlich verschenken, aber mit diesem Cover kann ich das niemand zumuten - da... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von weller
Buch mit längen.
Wer auch immer den Klappentext zu dem Buch geschrieben hat hätte es vielleicht mal lesen sollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2008 von S. Lipinski
Düstere Zukunft oder "Schöne neue Welt"?
Die Erde gegen Ende dieses Jahrhunderts: Alle unsere heutigen Katastrophenphantasien sind wahr geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2008 von Keera
Faszinierend, erschreckend ---- lesenswert
Die Autorin beschreibt in ihrem Roman Oryx und Crake eine nicht allzu ferne Zukunft. Erschreckend und faszinierend daran ist, wie nah wir tatsächlich diesen "Dingen" sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2008 von Peter Schneider
(Anti(?))-Utopie
Mal vorneweg: Mit dem was im Klappentext steht, hat das Buch ziemlich wenig gemeinsam. Man erwartet ja nach dieser Beschreibung eine Art Katastrophenszenario á la "The Day... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2006 von Katicilli
Utopia
Ein verstörendes, ein beängstigend gutes und ein visionäres Buch. Atwood zeichnet ein Bild der Zukunft, das -meiner Meinung nach- nicht so weit weg von unserer... Lesen Sie weiter...
Am 8. August 2005 veröffentlicht
Wie dicht sind wir schon dran ?!
Nach "Report der Magd" ist dies das zweite Buch von Margaret Atwood, welches ich aber nicht aufgrund der Autorin sondern wegen des Themas ausgewählt habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2005 von C. Roth
Ein mehr als faszinierendes Buch
Ja, dieses Buch ist technophobisch, doch ich verzeihe es Atwood. In "Oryx and Crake" hat sie durch ihre meisterhafte Sprache Bilder, Tiere und Menschen erschaffen, die immer mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2005 von Nadia Yar
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