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Ortsgespräch Taschenbuch – 20. September 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Blessing, Karl (20. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896672622
  • ISBN-13: 978-3896672629
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 1,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 956.363 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ortsgespräch ist ein Buch über all das, was den Generationsgenossen des 1970 geborenen Florian Illies den jugendlichen Alltag möblierte und damit -- zumal in der Provinz -- ein Gefühl von "Heimat" stiftete. Eine Heimat, die nicht so sehr an den Ort (hier "Schlitz" und das "Schlitzerland") gebunden ist, an dem sie sich gleichsam ereignet, sondern vielmehr an das gemeinsame Erinnern -- zum Beispiel an Warenzeichen oder -auslagen, Wörter und Phrasen, Gerüche, Typen, Tanten und Onkel, Speisen, Getränke, (Un-)Sitten und Bräuche, Umgangsformen, Gefühle, Accessoires, Scheitel, Schnurbärte und das Gewahrwerden des allmählichen Verschwindens all dessen, über das man dann nostalgisch-heiter-melancholische Erwägungen anstellen kann.

Illies' Ortsgespräch ist kein Lamento! Im Gegenteil führt uns der Genrationsgolfer mit seinem Büchlein sehr beschwingt an die Quelle seiner literarischen Inspiration und Methode: Wo nämlich etwas verschwindet, entsteht zugleich immer auch etwas Neues, das uns daran gemahnt, des Verschwundenen zu gedenken, das aber dereinst selbst auch wieder verschwinden wird, damit man sich irgendwann dann auch daran wird erinnern können: "Wenn ich beim Nachhausekommen nach Schlitz bei der Tankstelle in den Ort biege, blitzt schon das nächste Blau um die Ecke. Es ist das Blau des Schlecker-Marktes, der da ist, wo früher der dicke Metzger Lüders mit seiner weißen Schürze immer morgens um elf Uhr vor der Tür stand und eine Zigarre rauchte, bevor er sich seinem nächsten Schwein zuwandte. In jedem Ort Deutschlands ist ja Schlecker dort, wo früher etwas anderes war, Metzger oder Bäcker oder Kurzwarenhändler."

An jedem Ort graben sich in das Gedächtnis eines jeden ähnliche Erinnerungen ein, wie sie uns Illies aus seinem Schlitzerland berichtet. Und deshalb werden viele (Stamm-)Leser dem Autor dankbar sein, dass er "ihre" Erinnerungen gleichsam stellvertretend für sie aufschreibt. Ortsgespräch knüpft damit nahtlos an die beiden überaus erfolgreichen Generation-Golf-Bücher an. Wer diese mit Vergnügen gelesen hat, wird auch diesmal nicht enttäuscht. Und für andere Leser wird Illies wohl auch in Zukunft nicht schreiben. -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

"Früher hätte man es als Kitsch abgewehrt, aber das wird diesmal nicht gehen: Dazu ist dieses Buch zu gut geschrieben. ... Irgendwie und gewiss unabsichtlich hat Illies das vielleicht modernste Buch der Saison geschrieben, eins über die alt gewordene, die Rentnergesellschaft. ...'Ortsgespräch' wird in ganz Deutschland gelesen werden und zu einer romatischen Rückbesinnung auf Natur und Heimat führen. In Schlitz nicht." (Joachim Lottmann, SPIEGEL)

"Bekannte bezeichnen Florian Illies als 'Philantropen', er selbst sagt von sich, dass er unserer Gegenwart gerne auf den Grund geht. Er beobachtet, fasst zusammen, urteilt selten (ausser bei 68ern). Seine Thesen, die seit'GG1'das öffentliche Vokabular prägen, kommen in ihrer flotten, subtil selbstironischen Schreibe eher wie Vorschläge daher, sympathisch, weil frei von Besserwisserei." (NZZ am Sonntag)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ramses101 am 1. September 2006
Format: Taschenbuch
„Ortsgespräch“ ist die Fortführung von „Generation Golf“ mit ähnlichen Mitteln. Ein leicht wehmütiges Buch, voll mit Geschichten, die beginnen könnten mit „weißt du noch?“. Und wie so oft bei Illies kann man sich in der Tat daran erinnern. Gut: Katja hieß bei mir nicht Katja, Tante Do nicht Tante Do und mein "Schlitz" war nicht "Schlitz". Aber darum geht es auch gar nicht.

Es geht um eine Art sentimentalen Konservatismus, der sich in der Generation Golf breit macht, der allerdings nichts mit Politik zu tun hat. Es geht darum, die Dinge wiederzuentdecken, vor denen man mit etwa 18 Jahren in die große weite Welt geflohen ist. Im Prinzip ist es ein Liebesbrief an die Provinz, geschrieben, wie Illies nun mal schreibt. Überraschungen darf hier niemand erwarten.

Natürlich fehlt auch in „Ortsgespräch“ nicht der Versuch, den Leser nachdenklich und mit einem Stirnrunzeln zurück zu lassen. Das wird dieses Mal zwar mit den Schilderungen der schleichend größer werdenden Probleme der deutschen Provinz etwas früher eingeleitet (und nicht erst auf den letzten Seiten wie bei seinem Erstlingswerk), so recht gelingen will es Florian Illies aber auch in seinem vierten Buch nicht. Macht aber nichts. Wer „Generation Golf“ mochte, wird auch „Ortsgespräch“ mögen, wer „Generation Golf“ schon banal fand, der wird mit „Ortsgespräch“ erst recht nichts anfangen können. Ich jedenfalls lasse mich immer wieder gerne von ihm mitnehmen auf eine schön geschriebene Reise in die Vergangenheit.

Was an dem Buch allerdings „frech“ sein soll, bleibt das Geheimnis der „Welt am Sonntag“.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bajrare am 20. November 2010
Format: Taschenbuch
...hätte es werden können. Ist es aber leider nicht geworden. Warum? Schon auf dem Umschlag gibt es den entscheidenden Hinweis: "liebenswerte Skurrillitäten der deutschen Provinz" will Illies enthüllen. Abgesehen von dieser abgedroschenen Klischeeformulierung, nur weil das Leben in kleineren Orten seine Besonderheiten hat ist es noch lange nicht skurril oder eigenartig, vmtl. nicht einmal liebenswerter als anderswo. Aber das werden Metropolenbewohner wie Illies wohl nie begreifen, auch wenn sie selbst aus genau solchen Orten stammen. Nur in deren Vorstellungswelt gibt es diese Art Provinz die im Buch beschrieben wird; für Großstädter für die "draußen auf dem Land" unmittelbar hinter der Stadtgrenze von Berlin beginnt, und der Rest Deutschlands in dörflicher Tristesse versinkt. Genau für solche Großstadtbewohner hat Illies auch seine Provinz erfunden, eine Provinz in der die Zeit irgendwann in den 60igern stehengeblieben ist. In der vorsintflutliche Elektrogeräte und Computer benutzt werden, eine ganze Region keinen Handyempfang hat, sondern noch Wählscheibentelefone mit Schnur besitzt; und in der eine abonnierte Tageszeitung nicht geliefert wird weil der Besitzer des Schreibwarenladens das nicht begreift. In der die Menschen sich benehmen wie Figuren aus der Augsburger Puppenkiste, und auch die dazu passenden merkwürdigen Namen haben. Das Buch liefert auch gleich noch einige Erkennungsmerkmale für provinzielles Verhalten dazu; ich muß zu meiner Schande gestehen daß ich tatsächlich ertappt wurde. Erstens, ich habe eine Duschmatte im Badezimmer liegen, die lt.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Kapitän am 3. September 2006
Format: Taschenbuch
Vorweg: Ein gutes Buch, auch wenn es nicht das Momentum von "Generation Golf" (GG) hat und in der medialen Öffentlichkeit haben wird.

Die Mechanik des Buchs ist jene der US-amerikanischen Soziologen à la Postman und Sennett: Individuelle Erlebnisse werden abstrahiert und stehen dann für kollektive Empfindungen einer Generation, respektive Gegend. Hier ist es nun die Provinz, die so genannte, die sich Florian Illies ausgesucht hat.

Anekdotenreich und mit viel Liebe und Verstand fürs Detail guckt er hinter Theken, Tankstellen und Tante-Emma-Lädchen auf dem Lande. Süffisant endet fast jeder (kleine) Abschnitt mit einem kleinen Seitenhieb auf die Gegebenheiten -- ohne die Menschen bloßzustellen. Die Menschen im Übrigen haben alle Namen; ein gewohntes Stillmittel aus GG1 und GG2 und der Herren Stuckrad-Barre und Kracht.

"Generation Golf" beschrieb noch den Markenkosmos der 80er-Jahre; In "Ortsgespräch" sind es die Interaktionen der ländlichen Bewohner zu einander: Hier wird getratscht, eingeweckt, man geht zum Konfirmandenunterricht, klettert nachts über Freibadzäune (und wird vom Dorf-Sheriff des Platzes verwiesen) undsoweiter.

Die Golf-Generation, die heute das Buch bei Wellness-Wasser mit Green-Lemon-Geschmack im Ikea-Sessel liest, -- egal, ob in der Großstadt oder auf dem Lande -- wird die beschriebenen Erlebnisse, Orte, Personen wie eine Checkliste im eigenen Erinnerungs-Archiv abhaken können: "Ja, so war es auch bei mir!" Und: "So schlecht war es nun auch wieder nicht.
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