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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2004
Weitgehend zufrieden zeigt sich die "C.B." zeichnende Rezensentin mit diesem Wegweiser zu mehr als dreißig Berliner Gebäuden, Denkmalen und Gedenktafeln, der es Ortsansässigen und Touristen ihrer Ansicht nach erleichtert, Schauplätze des Nationalsozialismus zu finden und in ihrer Bedeutung zu erfassen. Doch sie vermisst bei diesem "im Einzelnen gut recherchierten" Buch den roten Faden durch das Labyrinth der vielgestaltigen Gedenkstätten und ein Personenregister mit näheren Angaben zu Werk und Vita der beteiligten Künstler, die sich ihrer Ansicht nach bei der Denkmalsgestaltung dem Anspruch der Aufgabenstellung nicht immer gewachsen zeigten.
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Kurzbeschreibung
Berlin war im »Dritten Reich« nicht nur Sitz der Reichsregierung und nahezu aller Spitzen des Staates, der Verwaltung, der Justiz und der Wehrmacht, sondern auch der Führung von Partei, SS, SD und Gestapo und damit aller Institutionen, welche die Verbrechen des Nationalsozialismus geplant, organisiert und durchgeführt haben. In der Stadt gibt es eine große Zahl von Orten der Erinnerung - Erinnerung an die Opfer des Unrechtsstaates wie auch an diejenigen, die sich als Täter oder auch als Institutionen im Namen dieses Staates schuldig gemacht haben. Dieser Wegweiser führt zu Orten des NS-Terrors, an denen Menschen eingeschüchtert, diskriminiert, entrechtet und ermordet wurden. Das Buch stellt eine Auswahl der wichtigsten Orte der Erinnerung in Berlin vor. Geografisch gegliedert, erklärt es die historischen Zusammenhänge und erzählt Geschichten hinter der Geschichte. Die Kapitel bieten alle praktischen Informationen für Besucher wie Anschriften, Öffnungszeiten und Verkehrsverbindungen. Ein Anhang enthält alle Quellen und aktuelle Literaturhinweise.