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Orphan - Das Waisenkind [Blu-ray]
 
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Orphan - Das Waisenkind [Blu-ray]

Peter Sarsgaard , Vera Farmiga , Jaume Collet-Serra    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Peter Sarsgaard, Vera Farmiga, Karel Roden, Jimmy Bennett, Isabelle Fuhrman
  • Regisseur(e): Jaume Collet-Serra
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 6.1), Englisch (DTS-HD 6.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. März 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0032HC0OC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.735 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Kate erleidet eine traumatische Fehlgeburt, was sie in Folge mit der Adoption eines dritten Kindes kompensieren will. Sie hat schon einen Sohn und eine Tochter, die aber taub ist. Mit ihrem Mann John einigt sie sich, die neunjährige Esther zu adoptieren. Das stets adrett mit Kleidern der Jahrhundertwende angezogene kleine Mädchen sagt von sich selbst, dass es "anders" als andere Kinder sei. Und dies stellt sich bald als wahr heraus. Denn Esther beginnt, ihr wahres grausames Gesicht zu offenbaren und steigert sich in einen Mordrausch.

Produktbeschreibungen

Hätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse - kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate und John ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten ... Darsteller: Peter Sarsgaard, Vera Farmiga, Karel Roden, Jimmy Bennett, Isabelle Fuhrman Regisseur(e): Jaume Collet-Serra

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59 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Überdurchschnittlicher psychologischer Horror-Thriller, eine echte Überraschung, 9. Januar 2010
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Orphan - Das Waisenkind [Blu-ray] (Blu-ray)
Filme über engelsähnliche Kinder, unter deren Oberfläche das Böse schlummert, gibt es fast wie Sand am Meer. Mal ist die Qualität außerordentlich hoch und es entstehen Genreklassiker wie "Das Omen", "Das Dorf der Verdammten" oder "Böse Saat", meistens sind solche Filme aber Rohrkrepierer wie "The Unborn" oder das Remake von "Das Omen", die nur alte Klischees aufwärmen.

Doch mit "Orphan" gesellt sich ein herausragender Film in dieses Subgenre und dürfte so manchen mit seiner perfiden und cleveren Machart überraschen. Der Film ist nicht abhängig von typischen Schock- und Ekeleffekten, sondern packt durch einen grandiosen Spannungsbogen, der an Hitchcock erinnert, und starke Charaktere. Zwar ist auch "Orphan" nicht frei von Klischees, doch letzten Endes stören diese im wirklich starken Gesamtbild nicht.

Der Streifen beginnt nach einer albtraumhaften Sequenz ruhig und baut langsam die Charaktere auf und etabliert ihre Situation. Die Protagonisten sind Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard), ein erfolgreiches junges Ehepaar mit zwei Kindern. Kate ist allerdings noch traumatisiert durch eine Fehlgeburt und sehnt sich nach einem weiteren Kind. Das Paar sucht ein Waisenhaus auf und findet sofort eine Verbindung zu der für ihr junges Alter ungewöhnlich reif und charmant wirkenden Esther (Isabelle Fuhrman). Begeistert adoptieren sie das junge Mädchen, doch wie nicht anders zu erwarten, stimmt mit ihr etwas nicht. Mehr muss man auch wirklich nicht über die Handlung erfahren, denn es ist enorm packend zu sehen, wie sich die Geschichte entfaltet und mit wirklichen sehr bösen Einfällen schockiert und überrascht.

Schlüssel zum Erfolg des Films sind zu einem entscheidenden Teil die hervorragenden Darsteller. Vera Farmiga (Running Scared, The Departed, Up in the Air) gibt ihrer Rolle eine für das Genre heutzutage nicht mehr übliche Tiefe und Emotionalität. Sie trägt den Film und hat eine starke Chemie mit ihrem Filmgatten Peter Sarsgaard (Jarhead, Garden State, Kinsey), wodurch der Film eine Extradosis Glaubwürdigkeit und Dimension erhält. Wie bei tollen alten Horrorklassikern wie "Rosemarys Baby", "Der Exorzist" oder vor allem "Wenn die Gondeln Trauer tragen" stehen bei "Orphan" die Charaktere im Vordergrund. Man wächst an sie und leidet mit ihnen. Der Film hat auch eine für das Genre recht lange Laufzeit von 122 Minuten, jedoch wirkt der Film nie langgezogen. Er packt einen von Anfang bis Ende und der Spannungsbogen wächst behutsam, aber mit tödlicher Sicherheit bis zum Finale an, das noch mit einer ziemlich starken Wendung aufwartet.

Die Inszenierung von Jaume Collet-Serra, der bislang nur zwei eher schwache Filme (Goal II & House of Wax) abgeliefert hat, ist stark und atmosphärisch. Collet-Serra setzt seinen Film eher naturalistisch und ohne große Spielereien in Szene, wovon das Gesamtbild sehr profitiert.

Doch das wahre Highlight des Films ist die erst 12-jährige Isabelle Fuhrman, die das Adoptivkind Esther spielt. Was sie bietet, kann eigentlich nur als die Kinderdarstellung des letzten Jahrzehnts bezeichnet werden. Mit einer Reife und emotionalen Bandbreite, die meilenweit über ihr Alter hinausragt, raubt sie einem den Atem. Sie portraitiert ihren Charakter auf hundertprozentig glaubwürdige Weise, ist scheinbar ohne jede Mühe in der Lage enorm viele Gemütslagen darzustellen. Wenn sie manchmal den Mund aufmacht oder unsagbare Dinge für ihr Alter tut, fällt einem regelrecht die Kinnlade runter. So was gab es jedenfalls noch nicht und auch den Filmemachern muss man ein Lob aussprechen, so wagemutig und radikal vorgegangen zu sein. Auf dieses Mädchen muss man jedenfalls ein Auge werfen, da ihr mit Sicherheit eine große Karriere bevor steht. Ihr Reifegrad und ihre Leistung ist in etwa zu vergleichen mit Jodie Foster, als sie "Taxi Driver" begeisterte, oder auch von Natalie Potman in "Leon - Der Profi".

"Orphan" ist ganz bestimmt nicht nur eine Empfehlung für Horrorfans. Die realitäts- und charakterbezogene Inszenierung hebt den Film trotz manchmal vielleicht etwas übertriebenem Moment über den Durchschnitt. Mit eine der Überraschungen des Jahres 2009.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut pur - irres Finale, 1. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Orphan - Das Waisenkind (DVD)
Eine Familie adoptiert ein Waisenkind. Danach scheint alles anders zu werden. Man kann der Familie beim Zerfall zusehen. Es ist ein angedeutetes Drama ohne jemals völlig in diese Schiene abzugleiten. Die Spannung ist gut aufgebaut und wir als Zuschauer werden immer mehr gefesselt bis alles in einem furiosen Finale Endet.

Orphan ist eine echte Empfehlung für Freunde des Thriller-Genres, denn viel mehr Thriller geht einfach kaum. Die Story ist scheinbar einfach konstruiert, wird aber immer kurioser, aber nicht "crazy".

Toller Film...ansehen und fesseln lassen!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fieser, kleiner Horrorthriler mit einem packenden Finale!, 23. März 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Orphan - Das Waisenkind (DVD)
Der plötzliche Tod ihres ungeborenen, dritten Babys stürzt Kate (Vera Farmiga) in eine schwere Lebenskrise und Albträume plagen sie. Um den Verlust etwas zu mildern, beschließt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann John (Peter Sarsgaard), ein Kind zu adoptieren. Im Waisenhaus treffen die beiden auf die neunjährige Esther (Isabelle Fuhrmann). Das hochintelligente und liebe Mädchen erobert im Sturm das Herz der beiden, so dass sie sich entschließen Esther zu adoptieren. Doch kaum ist das Mädchen ins Haus der Familie eingezogen, stellt sich heraus, dass sie offenbar weit weniger lieb und freundlich ist, als ihr engelsgleiches Aussehen vermuten lässt...

"Orphan - Das Waisenkind" ist für mich einer der besten und spannensten Horrorfilme des Jahres 2009. Hat man Anfangs vielleicht noch den Eindruck, dass man hier einen gernetypischen Horrorfilm mit einem fiesen Kind nach Schema F bekommt, wie man ihn schon oftmals in allen vielen fiesen Variationen zuvor gesehen hat, dem sei gesagt, dass dieser Film dem noch einen draufsetzt. Sämtliche Fragen werden dabei spätestens durch das inszenatorisch-perfekte Finale aus dem Weg geräumt.

Ein großer Dank gebührt dabei Isabelle Fuhrmann alias Esther, die eine der besten bitterbösen Filmfiguren der letzten Jahre spielt. Sie trifft zu jeder Minute den richtigen Ton und trägt unheimlich zur Spannungssteigerung bei. Aber auch die beiden Eltern Kate und John liefern eine, für das Genre überdurchschnittlich gute Rolle ab. Vera Farmiga als depressive, wohlmöglich paranoide Mutter hat zahlreiche gute und überzeugende Szenen. Auch Peter Sarsgaard entpuppt sich als starke Besetzung. Auch die beiden Kinder der Familie Daniel (Jimmy Bennett) und Joyce (Lorry Ayers) spielen ihren Part grandios. Vor allem die kleine Joyce, die schnell ahnt, dass was mit Esther nicht stimmt, hat ein geniales Mimenspiel für ein kleines Mädchen.

Aber nicht nur durch das gute Drehbuch und die tollen Darsteller kann "Orphan - Das Waisenkind" punkten. Auch die Atmosphäre des Films trägt viel dazu bei, dass man von der ersten Sekunde an ein bedrückendes Gefühl bekommt. Die dunklen Kulissen, der gezielte Einsatz von Licht und Schatten, macht den Film atmosphärisch sehr dicht und spannend.

Fazit:

Anfangs dachte ich, dass sich "Orphan - Das Waisenkind" zu einem typischen Gernevertreter entwickelt. Weit gefehlt. Der Film ist ein rundum gelungenes Highlight des Gernes. Vor allem die tollen Darsteller, die stimmige Atmosphäre und die grandiose Überraschung am Ende, macht den Film definitiv sehenswert - 5 Sterne.
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