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Orphan [UK Import]
 
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Orphan [UK Import]

DVD ~ Isabelle Fuhrman
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Dieser Artikel wird am 30. November 2009 erscheinen.
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Produktinformation

  • Darsteller: Isabelle Fuhrman, Vera Farmiga, Erik Olsen, C.C.H. Pounder, Peter Sarsgaard
  • Regisseur(e): Jaume Collet-Serra
  • Format: Anamorph, PAL, Import
  • Sprache: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Studio: Optimum Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 30. November 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002KAIVLI
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 32.123 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen erstaunlich, 1. November 2009
Von Ann-kathrin Guse (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
ich muss sagen, dass ich zuerst sehr zweifelnd in diesen film gegangen bin, als zwei freunde mir vorschlugen, sie zu begleiten. an und für sich, bin ich ein großer fan des horror-genre, erwartete von orphan aber nicht viel. zugegeben, egal wie es ist, das kinoplakat ist eher schlecht als recht gestaltet und so ging ich auch eher von einer low-budget-trash-produktion oder ähnlichem aus.
nun sollte sich aber über die dauer des filmes herausstellen, dass ich mit meiner vorahnung total falsch lag.
dieser film ist etwas, was ich bis dato noch nie gesehen hatte und von "scream" bis "ich weiss was du letzten sommer getan hast", diverse andere teenie-horror schocker bis zu brutaleren, leider auch manchmal gehaltleereren filmen der neuzeit wie "hostel" oder "the hills have eyes", habe ich schon einiges gesehen, was das horror-thema zu bieten hat. beide letztere sind überhaupt nicht mein fall gewesen, da sie sich einer zu flachen story bedienten und eine schlechte, auf gewalt ausgelegte umsetzung fanden, die freunde des metzel-films sicher erfreuen.
aber zurück zu orphan. meine vorredner haben alles nennenswerte eigentlich schon sehr aufschlussreich und gut zusammengefasst, doch dieser film ist wirklich sehr außergewöhnlich, sodass ich einfach auch noch einmal rezensiere.
ich bin sehr erleichtert, dass es sich nicht um ein dämonisch besessenes kind im stil von omen oder carry handelt, was mittlerweile leider auch schon sehr abgeschmackt ist. nein, viel eher geht es um ein mädchen, das durch seine reale und menschliche allmacht zu schockieren weiss.
der score ist sehr gut und der abspann ist auf jeden fall einen blick wert, denn er ist durchaus vergnüglich, wenn man im film gut aufgepasst hat. einfach mal sitzenbleiben und laufenlassen.
die schauspielerin der kleinen esther hat mich sehr beeindruckt und ich denke, wenn das ihr schauspieldebüt ist, wird sie noch einiges weiteres auf dem kasten haben, wenn man erkennt, welches potential in ihr steckt.
die rolle der antiheldin hat sie für mich jedenfalls extrem erfolgreich und überzeugend demonstriert und genau diese rollen sind es, die mich beeindrucken und schauspielerisches talent erfordern.
es handelt sich hier nicht nur um horror, es ist eine mixtur aus thriller, horror, drama und, wie ich finde, einer der cineastischen höhepunkte des jahres 2009. ausschliesslich "drag me to hell" fällt auch noch unter meine favoriten.
also rundum ein gelungener film, der es verdient, gesehen zu werden und ich gebe meine 5 sterne ehrlichgemeint und aus überzeugung. gute arbeit, gute unterhaltung. so soll es sein
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Böses Kind, böses, böses, böses Kind!!!, 25. Oktober 2009
Als ich mir zum ersten mal den Trailer zu dem Film angeguckt habe, war ich hell auf begeistert und konnte es gar nicht erwarten den Film endlich zu gucken.

Zur Story:
Kate und John wollen ein Mädchen adoptieren nachdem das dritte Kind des Paares totgeboren wurde. Sie nehmen die neunjährige, sehr höfliche Esther zu sich, die von sich behauptet, "anders" zu sein als andere Kinder. Als die Chefin von Esthers Waisenhaus stirbt, beginnt ein Verdacht in Kate zu keimen, wie anders Esther wirklich ist.

Böse Kinder in Horrorfilme sind nicht neu, aber nur weil etwas nicht neu ist, heißt es nicht das es gleich schlecht sein muss. Denn Orphan gehört auf jeden Fall zu den besseren in diesem Genre.
Den Regisseur Jaume Collet-Serra , der auch für house of wax zuständig war, liefert hier eine super Arbeit.

Alles fängt ganz harmlos an und man erwartet nicht, das dieses liebe kleine Mädchen, die Tochter des Teufels ist. Und da muss man einen ganz großen Lob an Isabelle Fuhrman aussprechen.
Die ein großer Grund für die Qualität des Filmes ist, denn mit ihren jungen Jahren spielt sie so überzeugend und gut, erst ist sie das liebe kleine Mädchen und dann wird sie zum Teufelsbiest, Hut ab für ihre tolle Darbietung, denn für ihr alter ist es wirklich verbflüfent. In ihr steckt sehr viel Potenzial wie sie hier auch schon in jeder Sekunde unter beweist stellt.
Auch die anderen zwei Kinder spielen sehr gut, man muss denen wirklich einen großen Lob aussprechen, den wenn die Kinder nicht so gut gespielt hätten, hätte der Film von seiner Qualität verloren.
Die Darbietung von Vera Farmiga hat mich auch total überzeugt. Die, die Rolle der Mutter hat.
Man glaubt ihr jede Emotion, jede Mimik. Man kann sich richtig in sie hinein versetzen.

Orphan geht 123 Minuten, doch die Lauflänge weiß Jaume Collet - Serra sehr gut zu fühlen und so hatte ich, nie das Gefühl von Langeweile, ich habe auch keine Längen im Film gebraucht.
Die Laufzeit braucht der Film auch, um seine Wirkung zu erzielen. So fängt alles ruhig an und wird von Minute zu Minute immer düsterer und spannender. Bis hin zum grandiosen Finale.
Das Ende ist richtig überraschend und weiß zu überzeugen, man würde da niemals drauf kommen.

Orphan bietet Top Unterhaltung und hat auch gute Schocker. Der Film kommt ohne wenig Blut daher, aber das braucht der Film auch nicht, da er ohne überzeugen kann.
Jedoch sind da schon ein zwei Szenen, die es in sich haben.

Esther wird von Minute zu Minute immer bösartiger und schafft es richtig, das man Hass gegen sie empfindet, was unter anderem an der guten Schauspielen von Isabelle Fuhrman liegt.

Orphan ist ohne frage einer der besten Horrorfilme 2009.
Der Film überzeugt auf ganzer Linie.
Ich kann ihn jeden nur empfehlen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Deadly Esther, 10. September 2009
Wer Esther heißt, kann doch nichts Gutes im Schilde führen, oder? Nichts für ungut, ihr Esthers da draußen, aber mal ehrlich...Der Name weckt doch schon so ein ungutes Gefühl, klingt hart und unmelodisch, phonetisch ähnlich wie ätzend oder so. Und die kleine Esther, die hier mehr als grausam zu Werke geht, erfüllt alle Negativ-Assoziationen, die man eventuell mit ihrem Namen verbindet.

Esther ist ein Waisenkind russischen Ursprungs, das eines Tages von Familie Coleman adoptiert wird. Mutter Kate (Vera Farmiga, "Der Junge im gestreiften Pyjama") und Vater John (Peter Sarsgaard, "Garden State") haben die Totgeburt ihres dritten Kindes immer noch nicht ganz verwunden, möchten dem leicht introvertierten Daniel (Jimmy Bennett, "Star Trek 2009") und der taubstummen Maxine (Aryana Engineer in ihrer ersten Rolle) aber noch ein Geschwisterchen an die Seite stellen. Also auf ins nächste Waisenhaus zu Schwester Abigail (CCH Pounder, "ER") und die so adrette wie intelligente Esther (Isabelle Fuhrman, "Ghost Whisperer") ausgesucht und mitgenommen. Esther ist ein scheinbar liebreizendes Ding, kann wundervolle Bilder malen, Klavier spielen, ist aufgeweckt, verständnisvoll und sehr intelligent für ihr Alter. Scheinbar problemlos fügt sie sich ins Familienleben der Colemans ein, und besonders Papa John und die kleine Max sind sehr angetan von ihr. Doch schon ziehen dunkle Wolken aufdenn irgendwas stimmt nicht mit Esther. Unkontrollierte Wutausbrüche, Tierquälereien und Eifersuchtsanfälle beginnen sich zu häufen, des Weiteren sät Esther erfolgreich Zwietracht zwischen den Eheleuten, indem sie sie geschickt gegeneinander ausspielt. Und natürlich kriegt Muttertier Kate, das fragile Ding, das mich irgendwie ein bisschen an einen Bassett erinnert, dies als Erste spitz. Und natürlich kriegt Satansbraten Esther mit, dass Kate langsam aber sicher hinter ihr wohlgehütetes Geheimnis zu kommen scheint. Das muss sie natürlich mit allen Mitteln verhindern...

Teuflische Kinder...auch kein ganz neues Thema mehr im Horrorgenre. Und auch auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest waren zuhauf satanische Drecksblagen auf der Leinwand unterwegs, die die Erwachsenen mehr oder weniger erfolgreich das Fürchten lehrten, wie Ihr in meinen noch folgenden Berichten erfahren werdet. Aber bleiben wir doch erst einmal bei Esther. Dass mit diesem Kind irgendetwas nicht stimmen kann, sieht man eigentlich schon auf den ersten Blick. Die seltsam altmodische Kleidung, die altbackene Frisur und das aufgesetzt-altkluge Benehmen lassen von Anfang an vermuten, dass Esther wohl kaum den Schalk im Nacken sondern eher den Teufel auf ihrem Rücken sitzen hat. Dennoch vermag sie ihre Umwelt geschickt zu täuschen und sich so das zu holen, was sie eigentlich will... Was, wird hier natürlich nicht verraten, denn der finale Twist ist zwar recht weit hergeholt, ist aber meines Erachtens so noch nicht da gewesen. Es dauert aber auch satte 123 Minuten, bis man sich wieder aus dem Kinosessel erheben kann und eventuell noch mal gründlich über die zukünftige Familienplanung oder Adoptionspläne nachdenken wird.

Regisseur Jaume Collet-Serra ("House of Wax") setzt voll auf seine Hauptdarstellerin, die 12jährige Isabelle Fuhrmann, die hier nach einigen Auftritten in Serien und erst einem Spielfilm mehr als professionell aufspielt. Das Böse dringt ihr aus jeder Pore, jede Geste und jegliche Mimik, die sich in ihrem kindlich-blassen Gesicht abspielt, sind glaubwürdig und perfekt inszeniert. Sie sieht aus wie ein übriggelassenes Relikt vergangener Zeiten, das sich unaufhaltsam und diabolisch in die vermeintlich heile Welt der Colemans schiebt. Wer nicht ihr Freund ist, ist ihr Feind und wird gnadenlos manipuliert und im Zweifel auch unschädlich gemacht. Zu verheerend wäre es, wenn die Wahrheit ans Licht käme, bevor sie ihr Ziel erreicht hat. Collet-Serra ist hier ein feiner, böser Film gelungen, in dem er den Wunsch der Colemans nach Ruhe und Frieden und einem harmonischen Familienleben nach der Tragödie des totgeborenen dritten Kindes systematisch durch Esther demontieren lässt. So rücksichtslos und brutal, wie Esther hier zu Werke geht, hat schon lange kein Kind mehr das höchste Gut neben Gesundheit - die Familie - zerstört. Wobei sie natürlich auch die Gesundheit (anderer) zerstört, indem sie selbst vor Mord nicht zurückschreckt. Und natürlich ist es schon fast zu spät, als endlich klar wird, was für ein widerlicher und sadistischer Charakter dieses kleine Miststück ist. An wem es hängen bleibt, Esther aufzuhalten, dürfte auch klar sein, soll aber hier ebenfalls noch nicht verraten werden.

Es gibt zuhauf kleine böse Situationen, die nach und nach die Abartigkeit von Esther manifestieren, bis ihre Macht über die Colemans fast unangreifbar scheint. Da werden die Bremsen an Muttis Wagen gelöst, Baumhäuser angezündet, Menschen und Tiere erschlagen und erdrosselt, immer verborgen hinter der Fassade des unschuldigen Kinderlächelns und adretten Aussehens. Ein paar Situationen weniger dieser Art hätten auch schon zur Genüge vermittelt, mit was für einer Ausgeburt des Teufels wir es hier zu tun haben. Auch ein paar überflüssige und belanglose Szenarien hätten hier gerne der Schere zum Opfer fallen dürfen, weil sie die durchaus vorhandene Dynamik des Films bremsen und ihn somit einfach eine halbe Stunde zu lang machen. Die Schauspieler geben ihr Bestes, leider macht das aus Peter Sarsgaard auch keinen in Erinnerung bleibenden Schauspieler, und auch der taubstummen Maxine bleibt hier nicht viel Raum, nachhaltig zu agieren. Auch der immer noch von Albträumen um ihre Totgeburt geplagten Kate bleibt hier nicht viel mehr, als rehäugig-verdutzt zu gucken, bis sie endlich aufwacht und mal aus der Hüfte kommt. Nichtsdestotrotz sind die Leistungen respektabel, aber einzig Esther vermag es hier, abgestuft und vollumfänglich überzeugend zu agieren. Verschneite Landschaften, ein großes, luxuriöses Haus und ein dramatischer Score runden "Orphan" gekonnt ab, so dass ein im Großen und Ganzen erschreckender Schocker gelungen ist, der sich selber einzig und allein durch die Länge und das recht abgegriffene Thema der heimtückischen Teufelskinder ein wenig selbst sabotiert.

Wer genügend Sitzfleisch und Geduld für 123 Minuten mit der satanischen Esther aufbringt, wird an "Orphan" seine Freude haben. Knallhart und rücksichtslos geht es hier zur Sache, einige gekonnt gesetzte Schockeffekte fehlen ebenfalls nicht, dennoch geht es nicht allzu blutig zu. Callet-Serra hat seinen Schwerpunkt eher auf psychologischen und gemeinen Grusel gelegt, und das ist ihm gut gelungen. Der Final-Twist mag zwar weit hergeholt sein, überraschend ist er aber allemal. Darauf muss man erstmal kommen. Wäre der Film etwas kürzer geworden und das Thema nicht schon latent ausgelutscht, wäre "Orphan" ein klasse Film. So ist er - von einigen Hängern abgesehen - ziemlich spannend und böse, vermag aus dem Genre des Kinder-Horrors aber nicht mehr viel Neues herauszupressen. Somit solide drei von fünf Waisenhäusern, die ihre kleinen Gäste sehr viel besser hätten überprüfen sollen.
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