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Orphan - Das Waisenkind
 
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Orphan - Das Waisenkind

Vera Farmiga , Peter Sarsgaard , Jaume Collet-Serra    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,41 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Vera Farmiga, Peter Sarsgaard, Isabelle Fuhrman
  • Regisseur(e): Jaume Collet-Serra
  • Komponist: John Ottman
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. März 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0032HC0O2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.602 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Kate erleidet eine traumatische Fehlgeburt, was sie in Folge mit der Adoption eines dritten Kindes kompensieren will. Sie hat schon einen Sohn und eine Tochter, die aber taub ist. Mit ihrem Mann John einigt sie sich, die neunjährige Esther zu adoptieren. Das stets adrett mit Kleidern der Jahrhundertwende angezogene kleine Mädchen sagt von sich selbst, dass es "anders" als andere Kinder sei. Und dies stellt sich bald als wahr heraus. Denn Esther beginnt, ihr wahres grausames Gesicht zu offenbaren und steigert sich in einen Mordrausch.

Video.de

"Das Omen" lässt grüßen, wenn Jaume Collet-Serra ("House of Wax") in seinem gnadenlos effektiven Schocker vermeintlich des Satans kleine Tochter von der Leine lässt. Sehr stringent spult der Psychothriller im Horrorgewand seine Story ab, die stark durch die genauen Charakterzeichnungen gewinnt. Dass mit Vera Farmiga ("Up in the Air") und Peter Sarsgaard ("An Education") zwei echte Schauspielschwergewichte in den Hauptrollen gewonnen werden konnten, ist ein weiterer Glücksgriff. Ein Highlight vom Fantasy Filmfest 2009.

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62 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Filme über engelsähnliche Kinder, unter deren Oberfläche das Böse schlummert, gibt es fast wie Sand am Meer. Mal ist die Qualität außerordentlich hoch und es entstehen Genreklassiker wie "Das Omen", "Das Dorf der Verdammten" oder "Böse Saat", meistens sind solche Filme aber Rohrkrepierer wie "The Unborn" oder das Remake von "Das Omen", die nur alte Klischees aufwärmen.

Doch mit "Orphan" gesellt sich ein herausragender Film in dieses Subgenre und dürfte so manchen mit seiner perfiden und cleveren Machart überraschen. Der Film ist nicht abhängig von typischen Schock- und Ekeleffekten, sondern packt durch einen grandiosen Spannungsbogen, der an Hitchcock erinnert, und starke Charaktere. Zwar ist auch "Orphan" nicht frei von Klischees, doch letzten Endes stören diese im wirklich starken Gesamtbild nicht.

Der Streifen beginnt nach einer albtraumhaften Sequenz ruhig und baut langsam die Charaktere auf und etabliert ihre Situation. Die Protagonisten sind Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard), ein erfolgreiches junges Ehepaar mit zwei Kindern. Kate ist allerdings noch traumatisiert durch eine Fehlgeburt und sehnt sich nach einem weiteren Kind. Das Paar sucht ein Waisenhaus auf und findet sofort eine Verbindung zu der für ihr junges Alter ungewöhnlich reif und charmant wirkenden Esther (Isabelle Fuhrman). Begeistert adoptieren sie das junge Mädchen, doch wie nicht anders zu erwarten, stimmt mit ihr etwas nicht. Mehr muss man auch wirklich nicht über die Handlung erfahren, denn es ist enorm packend zu sehen, wie sich die Geschichte entfaltet und mit wirklichen sehr bösen Einfällen schockiert und überrascht.

Schlüssel zum Erfolg des Films sind zu einem entscheidenden Teil die hervorragenden Darsteller. Vera Farmiga (Running Scared, The Departed, Up in the Air) gibt ihrer Rolle eine für das Genre heutzutage nicht mehr übliche Tiefe und Emotionalität. Sie trägt den Film und hat eine starke Chemie mit ihrem Filmgatten Peter Sarsgaard (Jarhead, Garden State, Kinsey), wodurch der Film eine Extradosis Glaubwürdigkeit und Dimension erhält. Wie bei tollen alten Horrorklassikern wie "Rosemarys Baby", "Der Exorzist" oder vor allem "Wenn die Gondeln Trauer tragen" stehen bei "Orphan" die Charaktere im Vordergrund. Man wächst an sie und leidet mit ihnen. Der Film hat auch eine für das Genre recht lange Laufzeit von 122 Minuten, jedoch wirkt der Film nie langgezogen. Er packt einen von Anfang bis Ende und der Spannungsbogen wächst behutsam, aber mit tödlicher Sicherheit bis zum Finale an, das noch mit einer ziemlich starken Wendung aufwartet.

Die Inszenierung von Jaume Collet-Serra, der bislang nur zwei eher schwache Filme (Goal II & House of Wax) abgeliefert hat, ist stark und atmosphärisch. Collet-Serra setzt seinen Film eher naturalistisch und ohne große Spielereien in Szene, wovon das Gesamtbild sehr profitiert.

Doch das wahre Highlight des Films ist die erst 12-jährige Isabelle Fuhrman, die das Adoptivkind Esther spielt. Was sie bietet, kann eigentlich nur als die Kinderdarstellung des letzten Jahrzehnts bezeichnet werden. Mit einer Reife und emotionalen Bandbreite, die meilenweit über ihr Alter hinausragt, raubt sie einem den Atem. Sie portraitiert ihren Charakter auf hundertprozentig glaubwürdige Weise, ist scheinbar ohne jede Mühe in der Lage enorm viele Gemütslagen darzustellen. Wenn sie manchmal den Mund aufmacht oder unsagbare Dinge für ihr Alter tut, fällt einem regelrecht die Kinnlade runter. So was gab es jedenfalls noch nicht und auch den Filmemachern muss man ein Lob aussprechen, so wagemutig und radikal vorgegangen zu sein. Auf dieses Mädchen muss man jedenfalls ein Auge werfen, da ihr mit Sicherheit eine große Karriere bevor steht. Ihr Reifegrad und ihre Leistung ist in etwa zu vergleichen mit Jodie Foster, als sie "Taxi Driver" begeisterte, oder auch von Natalie Potman in "Leon - Der Profi".

"Orphan" ist ganz bestimmt nicht nur eine Empfehlung für Horrorfans. Die realitäts- und charakterbezogene Inszenierung hebt den Film trotz manchmal vielleicht etwas übertriebenem Moment über den Durchschnitt. Mit eine der Überraschungen des Jahres 2009.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Kate und John führen ein angenehmes Leben. Er ist erfolgreicher Architekt und sie Dozentin an der Yale Universität. In Erwartung ihres dritten Kindes erleidet Kate eine Totgeburt. Das Schicksal ihrer ungeborenen Tochter Jessica wirft sie völlig aus der Bahn und sie verfällt dem Alkohol. Nur schwerlich schafft sie die Rückkehr in ein normales Leben, hilfreich sind ihr dabei auch ihre stumme Tochter Maxine und ihr pubertärer Sohn Daniel.
Zwei Jahre nach dem schrecklichen Ereignis entschließt sich die Familie zur Adoption der 9-jährigen Esther, einem auf den ersten Blick höflichem und freundlichem Mädchen. Esther kommt aus Russland und ist der Heimvorsteherin Schwester Abaignale bisher nicht negativ aufgefallen.
Im neuen Heim angekommen stellt sich Esther vor allem mit John, ihrem neuen Vater, und Max, ihrer kleinen Schwester, gut. In ihr sieht sie eine Verbündete für die Zukunft. Doch schon am ersten Tag in der neuen Schule wird Esther von einer Mitschülerin gemobbt. Bei einem gemeinsamen Ausflug mit Max und John auf einen Spielplatz nimmt Esther auf brutale Art und Weise Rache, ohne jedoch als Schuldige indentifiziert zu werden. Nur Kate beginnt langsam an der Fassade Esthers zu zweifeln und entzweit sich dadurch immer mehr mit ihrem Ehemann.
In der Folge entwickeln sich weitere grausame Ereignisse an denen Esther immer in gewisser Weise eingebunden ist, bis sich die Lage schließlich zuspitzt und zur Gefahr für das Leben der gesamten Familie wird.

Orphan - Das Waisenkind überzeugt mit einer gänsehauterregenden Atmosphäre und vielen Psychospielen. Jede Situation des Filmes, am Tag und vor allem in der Nacht, ist gespickt mit nervenaufreibenden Filmsequenzen. Diese Atmosphäre wird vor allem durch den Einsatz einfachster musikalischer Unterlegung erreicht. Jedes angestrebte Angstmoment sitzt dort, wo man es erwartet. Vielmehr werden angsterzeugende Situationen an Stellen erzeugt, an denen man als Zuschauer hofft, eine kurze Erholung zu finden, wodurch über den ganzen Film eine unglaubliche Spannung erzeugt und aufrecht erhalten wird.

Das erschreckenste jedoch, ist der unglaubliche Realitätsbezug. Natürlich wird das gesamte Problem eines psychisch gestörten Adoptionskindes überspitzt dargestellt, doch ist es keineswegs abwegig. Besonders der Versuch einen Keil zwischen die beiden Elternteile zu treiben, ist sehr alltäglich. Die Persönlichkeitsstörungen welche die Psychologie kennt, können die Verhaltensweisen Esthers im Film erklären und DAS macht das Ganze so grausam.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der plötzliche Tod ihres ungeborenen, dritten Babys stürzt Kate (Vera Farmiga) in eine schwere Lebenskrise und Albträume plagen sie. Um den Verlust etwas zu mildern, beschließt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann John (Peter Sarsgaard), ein Kind zu adoptieren. Im Waisenhaus treffen die beiden auf die neunjährige Esther (Isabelle Fuhrmann). Das hochintelligente und liebe Mädchen erobert im Sturm das Herz der beiden, so dass sie sich entschließen Esther zu adoptieren. Doch kaum ist das Mädchen ins Haus der Familie eingezogen, stellt sich heraus, dass sie offenbar weit weniger lieb und freundlich ist, als ihr engelsgleiches Aussehen vermuten lässt...

"Orphan - Das Waisenkind" ist für mich einer der besten und spannensten Horrorfilme des Jahres 2009. Hat man Anfangs vielleicht noch den Eindruck, dass man hier einen gernetypischen Horrorfilm mit einem fiesen Kind nach Schema F bekommt, wie man ihn schon oftmals in allen vielen fiesen Variationen zuvor gesehen hat, dem sei gesagt, dass dieser Film dem noch einen draufsetzt. Sämtliche Fragen werden dabei spätestens durch das inszenatorisch-perfekte Finale aus dem Weg geräumt.

Ein großer Dank gebührt dabei Isabelle Fuhrmann alias Esther, die eine der besten bitterbösen Filmfiguren der letzten Jahre spielt. Sie trifft zu jeder Minute den richtigen Ton und trägt unheimlich zur Spannungssteigerung bei. Aber auch die beiden Eltern Kate und John liefern eine, für das Genre überdurchschnittlich gute Rolle ab. Vera Farmiga als depressive, wohlmöglich paranoide Mutter hat zahlreiche gute und überzeugende Szenen. Auch Peter Sarsgaard entpuppt sich als starke Besetzung. Auch die beiden Kinder der Familie Daniel (Jimmy Bennett) und Joyce (Lorry Ayers) spielen ihren Part grandios. Vor allem die kleine Joyce, die schnell ahnt, dass was mit Esther nicht stimmt, hat ein geniales Mimenspiel für ein kleines Mädchen.

Aber nicht nur durch das gute Drehbuch und die tollen Darsteller kann "Orphan - Das Waisenkind" punkten. Auch die Atmosphäre des Films trägt viel dazu bei, dass man von der ersten Sekunde an ein bedrückendes Gefühl bekommt. Die dunklen Kulissen, der gezielte Einsatz von Licht und Schatten, macht den Film atmosphärisch sehr dicht und spannend.

Fazit:
Anfangs dachte ich, dass sich "Orphan - Das Waisenkind" zu einem typischen Gernevertreter entwickelt. Weit gefehlt. Der Film ist ein rundum gelungenes Highlight des Gernes. Vor allem die tollen Darsteller, die stimmige Atmosphäre und die grandiose Überraschung am Ende, macht den Film definitiv sehenswert - 5 Sterne.
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super film
Es ist eines der besten Filme die ich je gesehen habe... und ich habe schon verdammt viele Filme gesehen. Spannend von Anfang bis zum Ende. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von seth gecko veröffentlicht
Ergreifendes Horrordrama
Psychotherapeuten sehen oft auch ihre gewalttätigen Patienten als Opfer. Als Opfer einer Welt der sie sich bedingt durch eine psychische Krankheit nicht bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Philipp Martin veröffentlicht
Spannend und beklemmend
Orphan das Wasisenkind ist ein spannender und zugleich beklemmender Psychothriller.Der Film wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und das Ende ist unvorhersehbar. Unbedingt ansehen!
Vor 1 Monat von tina veröffentlicht
Packender Film
Der Film ist meiner Meinung nach nichts für zart besaitet Leute, dennoch ist der Film echt Klasse. Ein packender Pyscho-Thriller und eine spannende Story. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Daniel veröffentlicht
10 von 5 Sternen !
Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) haben es nicht leicht, in der Ehe gibt es Schwierigkeiten und das dritte erwünschte Kind ist auch noch eine Totgeburt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Fabian Menz veröffentlicht
...nichts ist wie es scheint!
"Orphan" ist ein in meinen Augen sehr gelungener Psychothriller, der ersteinmal ein wenig Raum für Spekulationen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Anthony veröffentlicht
Spannung pur..!
Auch wenn die Story aus diesem Film einem irgendwie bekannt vorkommt, ein kleines, fieses Kind macht einer Familie das Leben zur Hölle, grenzt dieser sich ganz klar von den... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von B! veröffentlicht
cooler film
Einfach nur krasser film,der eine echt überraschende Wendung hat.
Zur Qualität kann ich nur sagen, ne DVD halt,ganz normal. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von UWE S. B. veröffentlicht
Unglaublich dummer Film
Hab mir den Film gerade angesehen. Der Film ist so stumpfsinnig das er schon wieder komisch ist.Ist am Anfang die Story noch recht plausibel und gut, entwickelt sich im Laufe des... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sven Polleis veröffentlicht
Super!!!
Mir hat der Film sehr gut gefallen!
Von Anfang bis Ende spannend und beklemmend! Gänsehaut ist garantiert!!!
Auf jedenfall ansehen.
Vor 5 Monaten von K. Stefan veröffentlicht
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