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Ornis: Das Leben der Vögel
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Auch wenn die Beobachtung, das Erforschen von Vögeln nicht mehr unbedingt zu den verbreitetesten Hobbys zählt (anders als zu Zeiten der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert und weit in dieses hinein, nicht nur in den angelsächsischen Ländern), es gibt sie durchaus noch.

Jene Vielzahl von Menschen, denen die „Vogelkunde“ intensive Beschäftigung bedeutet, die, weitgehend dann professionell, „in die letzten unerforschten Winkel der Erde“ vordringen.

Josef H. Reichholf war und ist einer von diesen. Von Jugend an fasziniert von den Vögeln, Zoologe geworden, von 1974 bis zu seinem Ruhestand vollzog er dies im Rahmen der Ornithologie als Leiter der Sektion Ornithologie an der Zoologischen Staatssammlung in München.

Seine ganz persönliche Faszination an diesen gefiederten Wesen legt er in diesem Buch nun vor und verschafft zugleich dem Leser einen breiten Einblick in die Vielfalt der Ornithologie selbst.

Neben nämlich naturwissenschaftlichen Darstellungen im Buch, was „die Natur der Gefiederten“ ausmacht (Artenbestimmung, Aufbau des Körper, Brut und Fortpflanzung, Verdauung, Sinneswahrnehmungen der Vögel) kommen im Buch zum einen durchaus breit seine eigenen Schwerpunkte zum Tragen (die „Feder“, das „Prachtgewand“, das „Rätsel der Entstehung) und zum anderen wirft Reichholf einen ebenso ausführlichen Blick auf die ganz praktische Arbeit des Ornithologen (Monitoring, Abgrenzung der Arten, Vogelgesang, Wintervogelzählung u.a.).

Das nun „Vögel beobachten - immer und überall faszinierend“ ist, das ist sicherlich Neigungsabhängig, durchaus aber vermag der Leser im lebendig dargelegten Buch ohne Weiteres nachzuvollziehen, was Reichholf selbst an Faszination antreibt.

Viele grundlegende Informationen vermittelt er dabei. Was Amseln mit der Klimaerwärmung zu schaffen haben, warum Kraniche als „erfolgreiche Vögel“ bezeichnet werden können, wie ein „Vogelzug“ von statten geht (und warum).

Zu guter Letzt unterlässt es Reichholf auch in bester Weise nicht, auf das „moderne Leben“ der und mit den Vögeln hinzuweisen.
Wie viele Arten bereits verschwunden sind, das Vogeljagd Konsequenzen nach sich zieht, die bei näherer Ansicht kritisch zu sehen sind, wie eine „Leben miteinander“ funktionieren kann und manches mehr.

Alles in allem eine sehr breite und umfassende Darstellung der Ornithologie und der „Vögel an sich“. Ein Buch, das für jeden, der sich der Ornithologie zugewendet empfindet, eine wunderbare Lektüre darstellt, dass andererseits natürlich für jene Leser, die dieser „Faszination“ eher neutral gegenüber stehen wenig austrägt. Man muss somit Vögel schon mehr als nur „von Ferne“ mögen, um mit diesem Buch ganz auf seine Kosten zu kommen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2014
Vögel faszinieren uns seit jeher. Auch und gerade in unserer modernen Welt lieben es viele Menschen, Vögel zu beobachten: in Parks und Gärten, an Flüssen und Seen, im Gebirge oder am Meer. Es erscheinen immer neue Auflagen von Vogelbestimmungsbüchern. Überall in den Gärten sind Futterhäuser und Nistkästen zu sehen, Jahr für Jahr werden Millionen­beträge für die Vogelfütterung ausgegeben. Und die Mitgliederzahlen in Vogelschutzverbänden sowie die Spenden für den Vogelschutz belegen, dass viele Menschen auch darüber hinaus aktiv etwas für Vögel tun möchten. Denn immer mehr Vogelarten sind bedroht. Mit seinem neuen Buch »Ornis - Das Leben der Vögel« hält Prof. Dr. Josef H. Reichholf ein engagiertes Plädoyer für die Gefiederten.

Der Zoologe und Ornithologe Josef H. Reichholf zählt zu den prominentesten Naturwissenschaftlern Deutschlands. Die große Begeisterung für Vögel geht bis in seine Kindheit zurück: Als Schüler hatte er eine zahme Dohle, später eine zahme Rabenkrähe. Mit 13 Jahren fing er sein erstes ornithologisches Notizbuch an. Er versuchte die Vögel, die er beobachtete, zu bestimmen und erhielt schließlich ein gutes Fernglas. »Es förderte die Begeisterung so sehr, dass ich in jeder freien Minute damit draußen war, um Vögel zu beobachten«, erzählt Reichholf. Später machte er sein Hobby zum Beruf. 1974 übernahm er der Sektion Ornithologie an der Zoologischen Staatssammlung in München, später leitete er die Hauptabteilung Wirbeltiere. Bis zu seiner Emeritierung 2010 lehrte Prof. Reichholf Ökologie und Evolutionsbiologie der Vögel an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

»Es liegt in unserer Hand, ob sie überleben oder für immer verschwinden«

In seinem neuen Buch geht es um das Beobachten der Vögel, um ihr Leben und ihren Schutz.
Es gibt rund 10.000 Vogelarten. Etwa 1.200 Vogelarten sind vom Aussterben bedroht - und einige Hundert Arten wurden bereits vom Menschen ausgerottet. »Es liegt in unserer Hand, ob sie überleben oder für immer verschwinden«, schreibt Reichholf. »Die Bemühungen, sie zu erhalten, werden am ehesten Erfolg haben, wenn die Lebensweisen der betreffenden Arten, ihre Ansprüche an die Umwelt, in der sie Leben, gut genug bekannt sind.« (S. 11) Die Ornithologen tragen dazu wesentlich bei.

Reichholf beschreibt die Ornithologen als Naturbegeisterte, die bei jedem Wetter und an allen möglichen Orten Vögel beobachten: »Ornis erkennt man daran, dass sie stets unruhig in die Ferne schauen und plötzlich sehen, was andere Menschen nicht sehen« (S. 9). Angetrieben werden sie von einer Leidenschaft, einer nicht nachlassenden Begeisterung für das Geschaute und noch zu schauende. »Es ist eine Leidenschaft, die nicht tötet oder Schaden verursacht, wie so manch andere ‚Naturleidenschaft’«. (ebda.) Damit spielt Reichholf auf die Hobbyjäger an, deren »Passion« Jahr für Jahr hunderttausende Vögel zum Opfer fallen.

Vom Polarmeer bis zum Äquator

Vögel gibt es überall auf dieser Erde: von den Polregionen bis zum Äquator, von den dichtesten Wäldern bis in die Wüsten oder die höchstgelegenen Regionen des Himalaya. Vögel haben den Luftraum erobert. Aber die größten Vögel, die Strauße, sind Läufer. Und die Pinguine können auch hervorragend tauchen.

Josef H. Reichholf erklärt, dass Vögel die mit Abstand leistungsfähigsten und am stärksten von den Umweltverhältnissen losgelösten Lebewesen sind. So sind Vögel weit weniger abhängig von der Außentemperatur als wir: Die Kohlmeise beispielsweise kommt von Skandinavien bis in die südostasiatischen Tropen vor. Jeden Winter trotzen Kleinvögel mit nur wenigen Gramm Lebend­gewicht einem Unterschied von 40 Grad Temperatur im Körper­inneren und unter minus 20 Grad Außentemperatur.

Faszination Vögel beobachten

Vögel beobachten kann man eigentlich überall. »Das Wichtigste für den Anfang ist, dass man an die Vögel nahe genug herankommt, sie also nicht scheu sind«, schreibt Reichholf. (S. 20) Dafür bieten das Futterhaus im Garten oder Parks und Gewässer in den Städten günstige Voraussetzungen. Denn hier sind die Vögel, anders als auf dem Land nicht scheu, weil sie nicht bejagt werden.

Wer die Vögel näher kennen lernen möchte, greift zu einem (oder mehreren) der vielen guten Bestimmungsbücher. Von da an ist es nicht mehr weit vom Vogel- und Naturfreund zum Amateur-Ornithologen: »Wer einmal angefangen hat, die gesehenen Vögel zu bestimmen, gibt sich nicht mehr zufrieden mit ‚Ist der aber schön!’ oder ‚So einen Vogel habe ich noch nie gesehen!’. Der Name des Vogels wird alsbald zum Schlüssel. Er öffnet den Zugang zu den gar nicht mehr so geheimen Geheimnissen der Vogelwelt«, schreibt Reichholf. (S. 18)

Der Autor beschreibt die Möglichkeiten und die Faszination der Vogelbeobachtung durch das Jahr: am winterlichen Stadtteich oder am Futterhaus, die ersten Vogelgesänge im Frühjahr, der Vogelzug im Frühling und Herbst.

Faszination Vogelzug

Im Herbst, wenn die Zugvögel die Schlafplätze aufsuchen, lassen sie sich gut beobachten. Von August bis Oktober sammeln sich die Stare. Ihre Formationszüge bringen auch Menschen zum Staunen, die sich sonst nicht für Vögel interessieren. »Allein die Tatsache, dass es in diesen dicht gedrängten Schwärmen, in denen die Vögel fast Flügelspitze an Flügelspitze fliegen, zu keinen Zusammen­stößen und Abstürzen kommt, nötigt uns Respekt ab«. (S. 80)

Seit die Kraniche in weiten Teilen Europas seit rund einem halben Jahrhundert geschützt sind, nahmen die Bestände wieder zu und es entstanden neue Zugrouten. »Fast in jeder Gegend Deutschlands sind nun im Oktober/Anfang November die weithin und wohltönenden Flugrufe der Kraniche zu hören. Sie lenken die Blicke nach oben, hin zu den Keilen gestaffelt einander folgender Formationen Dutzender oder Hunderter Kraniche.« (ebda.)

Wie ein Wunder: Die Orientierung der Vögel

Die Orientierung der Vögel ist ein Wunder für sich: Vögel haben eine »innere Uhr« und erfassen den Tagesgang der Sonne als Zeitgeber. Nachts orientieren sie sich an den Sternen, wie früher die alten Seefahrer. »Ausgeklügelte Experimente erbrachten den Nachweis für die Sternkompass-Orientierung der Vögel«, so Reichholf. (S. 204) Und wenn tagsüber die Sonne von dichten Wolken verdeckt ist, nutzen Vögel das für uns Menschen nicht sichtbare ‚polarisierte Licht’, wenn die Wolken wenigstens kurzzeitig Lücken für das Sonnenlicht freigeben, erfahren wir in dem Buch. Außerdem sind Vögel in der Lage, sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren: »Der Richtung der Magnetfeldlinien und der Stärke ihrer Neigung entnehmen sie, wohin es nach Süden geht und wie weit vom Äquator (oder von den Polen) sie sind.« (S. 205)
Für den Ort, an dem sie leben oder aufgewachsen sind oder an dem sie überwintern, haben Vögel eine Landkarte im Kopf - so wie Google Earth.

Sinnesleistungen von Vögeln

Vögel sind meistens »Augentiere«, so wie wir Menschen auch. Sie sehen die Welt noch bunter als wir, da sie das für uns unsichtbare Ultraviolett als eigene Farbe erkennen.
Vögel verfügen über einen einen ausgeprägten Geschmackssinn. »Vor allem von Insekten lebende Vögel erfassen sehr wohl und sehr empfindlich Geschmacksstoffe, die Giftigkeit signalisieren«, erklärt Reichholf. »Als ich einmal einer zahmen Rabenkrähe einen Schmetterling anbot, der als Angehöriger der Bärenspinner durch Abwehrstoffe geschützt ist, probierte die in dieser Hinsicht völlig unerfahrene Krähe den Schmetterling zwar, schleuderte ihn aber sofort aus dem Schnabel, speichelte heftig und wischte ihn wiederholt ab, bis sie offenbar den Geschmack wieder wegbekommen hatte. Sie rührte solche Schmetterlinge nie wieder an.« (S. 201)

Folgen der Jagd auf Vögel

Während sich die Enten und Gänse in der Stadt auf den Gewässern ohne große Scheu vor dem Menschen beobachten lassen und ihnen zum Brüten oder Mausern eine Insel im Teich oder ein nicht direkt zugängliches Ufer reicht, zeigen sie in der ‚freien Natur’ große Fluchtdistanzen.

»Dass die Wasservögel so empfindlich auf Störungen reagieren, liegt an der Bejagung«, erklärt Reichholf. »Sie macht nicht nur die betroffenen Arten scheu, sondern auch jene, die eigentlich geschützt sind. Diese können nicht wissen, wem die Schüsse gelten, die die Panik auslösen.« (S. 77)

Selbst die offiziellen Naturschutzgebiete erfüllten die notwendige Aufgabe des Vogelschutzes nicht, kritisiert Reichholf, denn in den meisten würden die Wasservögel bejagt und die Angler hätten freien Zugang an die Ufer.

»Oft lassen sie (die Vögel) sich sogar in Vogelschutzgebieten nur auf große Distanz mit Fernrohren beobachten und bestimmen, weil - fasse es, wer es kann - ‚Vogelschutzgebiet’ in Deutschland nicht bedeutet, dass die Vögel geschützt sind, sondern eher, dass Vogelfreunde nicht oder höchstens mit schwer zu bekommender Ausnahmegenehmigung hineindürfen. Die Vogeljagd geht wie die anderen Formen der Jagd darin trotzdem weiter. Eher noch heftiger, weil ja dank des ‚Betreten verboten’ unangenehme Zeitgenossen ferngehalten werden, die Zeugen des jagdlichen Tuns werden oder die ‚Jagdausübung’ (welcher Ausdruck!) sogar stören könnten.« (S. 78/79)

»Die von der Jagd erzwungene Scheu ist das Hauptproblem für fast alle größeren und großen Vögel«, so der Ornithologe. Und er weist daraufhin, dass sich während der Jagdsaison die Verhältnisse bei uns zwar graduell, aber nicht grundsätzlich von denen rund ums Mittelmeer unterscheiden würden, »wo der Krieg ausgebrochen scheint, wenn die Jäger bei der herbstlichen Vogeljagd loslegen - und sehr viel von unserem Vogelschutz zunichte machen. Wohl der Ente, die im Burgfrieden der Städte geblieben ist. Wenige Kilometer außerhalb kann sie tödlicher Bleischrot treffen.« (S. 78)

Dabei ist die Jagd in unserer Zeit nur noch ein reines Vergnügen der Jäger: »Eine Notwendigkeit ist sie nicht. Denn wo Vögel wirtschaftliche Schäden verursachen, etwa Stare in Weingärten, leistet die Jagd nichts zur ‚Regulierung’.« (ebda.)

Vögel erobern die Städte

In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben die Vögel die Städte erobert. In Berlin brüten über 150 Vogelarten - das sind zwei Drittel aller Vogelarten, die in Mitteleuropa zwischen Nord- und Ostsee und den Alpen vorkommen. In Köln wurden mit bis zu 1150 Brutpaaren pro Quadratkilometer die bislang dichtesten Brutvogel­bestände überhaupt nachgewiesen. Wanderfalken ziehen am Kölner Dom, am Roten Rathaus in Berlin oder den Türmen der Münchner Frauenkirche ihre Jungen groß.

Die Städte sind sehr reich an Strukturen, viel reichhaltiger, als das ausgeräumte, intensiv genutzte Land. Gärten, Parks und Stadtwälder bieten vielfältige Strukturen an buntem Grün, an Büschen und Bäumen mit einer Fülle an Nahrung, Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten sowie Gewässern. Und was mindestens genauso wichtig ist: Die Städte sind nicht überdüngt - es wird in den Städten keine Gülle ausgefahren oder im großen Stil künstlich gedüngt. Daher bieten sie den Pflanzen den Lebensraum, den sie brauchen: In einigen Städten finden sich doppelt so viele Wildpflanzenarten wie in ihrem Umland.

Während die Vögel die Städte als Inseln der Artenvielfalt erobern, haben sich in den letzten 20 Jahren europaweit die Vogelbestände auf dem Land halbiert. Durch die industrielle Landwirtschaft mit ihren giftigen Spritzmitteln und Monokulturen sind hier regelrechte Agrarwüsten entstanden. Durch die industrielle Massentierhaltung mit den riesigen Güllemengen sind die Fluren völlig überdüngt. Prof. Reichholf erklärt das Problem der Überdüngung, durch welche die Nutzpflanzen immer schneller und dichter aufwachsen: »Dadurch wird der Bodenbereich zu dicht, zu nass und zu kalt für Jungvögel, für die Insekten, von denen sie leben sollten, und für die Wildkräuter und Wiesenpflanzen, deren Samen benötigt würden«.

»Wer sich näher mit der Vogelwelt beschäftigt, wird zwangsläufig auf den Zustand unserer Natur und die Belastungen aufmerksam, denen wir alle ausgesetzt sind. Muss es sein, dass die Städte vogelreicher sind als das Land? Wäre es nicht an der Zeit, die Jagd auf Vögel gänzlich zu verbieten, und nicht bloß den Südeuropäern ihren Vogelfang vorzuwerfen?«, schreibt Josef H. Reichholf in einem Artikel für den Tagesspiegel Berlin (30.5.2014).

Wie können wir Vögel schützen?

Der direkten Verfolgung durch die Jagd ist die Mehrzahl der in der Neuzeit ausgestorbenen Vogelarten zum Opfer gefallen. Prof. Reichholf appelliert daher an die Naturschutzverbände, eigene Schutzgebiete aufzubauen, in denen sie zeigen, wie wirklicher Vogelschutz aussieht: »Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist ihnen die Möglichkeit geboten, zu erreichen, dass auf ihren Flächen die Jagd eingestellt wird.« (S. 260)

Neben einem Jagdverbot auf Vögel hängt das Überleben vieler Arten an ihren Lebensräumen. Vögel brauchen Futter und Nistmöglichkeiten: Hecken, giftfreie Wiesen und vielfältig strukturierte naturnahe Baumbestände und Wälder.

Wollen wir die Natur und die in ihr lebenden Tiere bewahren, ist ein Umdenken in der Land- und Forstwirtschaft mehr als überfällig. Mehr als überfällig ist auch eine andere Sicht der Tiere: Wild lebende Tiere sind nicht die Feinde der Landwirtschaft, sondern gehören zu unserer Natur dazu.

Doch auch jeder Einzelne kann in seinem Garten Lebensraum für Vögel schaffen und verbessern - auch durch das Anbringen von Nistmöglichkeiten und Fütterhäusern. Die Winterfütterung ist für viele Vögel sehr wichtig. Vogelfachleute wie Prof. Peter Berthold, der bis 2004 Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie war, empfehlen längst, die Fütterung auch im Frühling und Sommer weiterzuführen, um die Vögel auch in der Brutzeit zu unterstützen.

Ein Plädoyer für Vögel

Josef H. Reichholfs neuestes Buch ist ein flammendes Plädoyer für Vögel - die Begeisterung des Biologen für Vögel und Vogelbeobachtung ist auf jeder Seite zu spüren.

»Ornis - Das Leben der Vögel« ist sehr informativ und gut lesbar, da es dem Autor - wie in jedem seiner Bücher - gelingt, wissenschaftliche Erkenntnisse und sein großes Fachwissen in eine verständliche Sprache zu bringen und im Erzählstil zu verpacken. Das Buch bleibt auch dann gut verständlich und faszinierend, wenn man als Leser »querbeet« von Kapitel zu Kapitel springt oder Abschnitte auslässt.

In eindrucksvoller Weise gelingt es Josef H. Reichholf, dem Leser seine Liebe zu den Vögeln zu vermitteln - und die Achtung vor der Intelligenz der Natur, in der alles miteinander in verwoben ist.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2014
Vogelbeobachter war ich nie und werde es nie sein. Trotzdem wollte ich mich von Josef Reichholf, der sogar mal hauptberuflich Ornithologe war, durch die Welt der Vögel führen lassen.
Erfahrene Hobby-Vogelbeobachter werden aus dem Büchlein kaum etwas neues ziehen können. Aber für mich ist das Buch ideal. Im lockeren Plauderton erzählt Reichholf drauf los, und am Ende bilde ich mir sogar ein, etwas über Vögel, Biologie, Ökologie und Umweltschutz gelernt zu haben. Wenn Reichholf den Innenbau des Vogelkörpers erläutert, kommt er ganz ohne anatomische Grafiken aus. Er beschränkt sich auf das absolut wesentliche, dass aber dann auch hängenbleibt. Dass es nicht die Vogelfeder ist, welche die eigentliche Besonderheit der Vögel darstellt, ist überraschend. Und Reichholfs Erklärung, warum im Schwarm fliegende Vögel nicht zusammenstoßen, noch mehr.

Im Kapitel 1, Vögel beobachten, geht es im wesentlichen um Vogelarten, die jeder in Parks, Seen oder einfach im eigenen Garten beobachten kann. Also Amseln, Finken, Enten natürlich. Mich beruhigt Reichholfs Eingeständnis, dass man ohne fachkundige Anleitung, nur gestützt auf Feldführer oder andere Bestimmungsbücher, niemals zum richtigen Ornithologen heranreifen kann. Politisch nicht korrekt seine Bemerkung, dass man aus dem Verhalten der Bevölkerung im Süden Europas Zugvögel gegenüber schließen kann, wie wenig europäisiert man dort noch ist.

Im Kapitel 2 dann die Biologie: Herz-Lungen-Luftsack Maschine, Vor- und Nachteile der Fortplanzung über das Ei, warum manche Vögel Nester bauen, Nesthocker und Nestflüchtlinge (hat was zu tun mit der Lernfähigkeit), vieles über den Kuckuck, Schnäbel, Beine, Größenunterschiede, sehen, hören, riechen.

Wie in jedem Buch von Reicholf gibt es auch sehr gewagte Thesen. Das Kapitel Vogelfeder und das Rätsel der Entstehung der Vögel erscheint mir spekulativ, aber andere Wissenschaftler wissen ja auch nichts sicheres.

Zusammenfassend sagt Reichholf, dass Vögel die mit Abstand leistungsfähigsten und am stärksten von den Umweltverhältnissen gelösten Lebenwesen sind. Die Struktur des Habitats ist für das überleben der Vögel weniger wichtig als man vermuten würde.

Im letzten Kapitel geht es um die Veränderungen in der Vogelwelt und Ökologie. Bereits aus eingen seiner anderen Bücher ist bekannt, das die Landwirtschaft für den Artenreichtum die schlimmste Gefährdungsursache ist, noch vor der Jagd und Siedlung/Verkehr. Große Agrarflächen nennt Reichholf Wüsten.
Reichholf ist kein Freund der Jäger, warnt sogar vor der direkten Konfrontation, es gäbe ja "Jagdunfälle". Die Jagd mindert nicht nur die Bestände von gefährdeten Arten, sie treibt auch die Vögel in die Städte. Wie überhaupt der Artenreichtum in den Fluren stark abgenommen hat wegen intensiver Landwirtschaft und Massentierhaltung. Er echauffiert sich aber auch über das Verhalten der Angler, da diese die Vögel in den Gebieten entscheident stören. Überhaupt würde die Fischentnahme der Vögel nicht entscheident ins Gewicht fallen. Er hält Naturschutzgebiete für "Aussperrgebiete für Naturfreunde", so dass sich dort Jäger und Angler ungestört tummeln können. Trotzdem verlangt Reichholf mehr privates Engagement. Denn "über den Fluren sollen wieder Lerchen singen und die Nachtigallen in den Städten bleiben dürfen".

Vielleicht wird dieses Buch nicht ganz die Auflagen von früheren Büchern erreichen, weil das Thema für Talkshows nicht reißerisch genug ist. Aber das Buch ist ein typisch gelehrsamer Reichholf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2014
Ich bin wahrlich kein Fachmann, aber dieses Buch hat mich begeistert.
Ich fragte mich schon häufig, wie die Vögel das Fliegen, die Orientierung, den Nestbau etc. bewältigen.
Dieses Buch lieferte mir viele Antworten auf meine Fragen. Die Ausführungen sind verständlich. Die Themenbereiche sind gut aufeinander abgestimmt. Die Probleme durch die intensive Landwirtschaft wurden aufgezeigt.
Ich werde nun meinen Einsatz für die Vögel erhöhen und viele meiner Erkenntnisse nutzen und weitergeben.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2015
Ich kann die Begeisterung leider nicht teilen und vergebe nur zwei Sterne.
Das Buch gliedert sich in drei Teile: 1 Vögel beobachten, 2 Die Natur der Gefiederten und 3 Lebensweise und Gefährdung der Vögel.
Der erste Teil ist eine Sammlung von persönlichen Anekdoten aus dem Leben des Autors, einem Versuch der Einteilung der Vogelbeobachter in unterschiedliche Typen und einer eher sonderbaren Ansammlung von "Beobachtungstipps".
Der Autor schreibt besonders in diesem Teil unangemessen vermenschlichend über Vögel. Zum Beispiel zu Amseln: "Ihr 'kindisches' Verhalten verstärkt den Eindruck, den das Jugendgefieder ohnehin macht. Alte Männchen und Weibchen kennen sich aus und geben sich souverän." Über die Balz der Stockenten-Erpel: "Man hat den Eindruck, plötzlich überkommt es die Erpel und sie legen los. Dabei machen sie recht komische Figuren." Die Enten und ihre Jungen habe es dem Autor überhaupt angetan. Mehrfach wird das "ergreifende Erlebnis" geschildert, wenn die "Entenmutter mit den Entlein" eine Straße überquert oder die "Entlein" aus großer Höhe auf den Boden plumpsen.
Das ist alles sehr nett zu lesen - aber nur wenig informativ. Die wenigen Informationen muss man sich mühsam in den Geschichtchen zusammensuchen.
Der zweite Teil ist dann eher der Biologie der Vögel gewidmet - wobei auch im ersten Teil über das Nisten, das Mausern oder die Balz berichtet wird. Einen roten Faden habe ich nicht wirklich gefunden.
Auch hier gibt es sonderbare Passagen wie zum Beispiel einen Exkurs über die Präparation einer verunglückten Straßentaube und den Mahnungen, Handschuhe und Mundschutz dabei zu tragen. Verwirrend ist auch, dass der Autor einerseits eine Sprache wählt, die sich an den Laien wendet, andererseits aber die lange Nesthockerzeit für Sperlingsvögel so erklärt: "Aber den wirklich großen Fortschritt in Bezug auf die Lernfähigkeit erzielten in der Vogelwelt erst die Sperlingsvögel". Jeder Laie wird jetzt stutzen und sich fragen, wieso Spatzen so ein großer Fortschritt sein sollen. Dass in "Sperlingsvögel" auch die Krähenvögel einzurechnen sind, ergibt sich aus dem weiteren Absatz nicht so ohne weiteres.
Viele gute Ansätze (zum Beispiel über die verschiedenen Schnabelformen) verlieren enorm an Wert, weil der Autor sich nicht entscheiden kann, ob er plaudern oder informieren möchte.
In Teil 3 verbreitet sich der Autor lang über die sogenannten invasiven, also neu eingewanderten Arten. Der Autor wirft hier viele Fragen auf (soll man Neu-Einwanderer ausrotten oder nicht?), die ihm leider als Aufhänger dienen, gegen andere Interessengruppen wie Jäger oder allgemeine Naturschützer zu wettern. Das hätte man sachlicher und ohne Seitenhiebe diskutieren können.
Im gesamten Buch gibt es immer wieder solche Seitenhiebe gegenüber dem Naturschutz und natürlich gegen Jäger, Fischer und Landwirte. Die Ornithologen hingegen sind immer die ganz Guten. Ich (selber Vogelbeobachter und außerdem auch botanisch und astronomisch interessiert) höre hingegen ganz andere Stimmen: "Die Vogelgucker sind die, die auf den Orchideenwiesen herumtrampeln, ihre Stative aufstellen und alles kaputttreten".
Ich belasse dem Autor seine Meinung - sie sei ihm gegönnt. Allerdings erwarte ich in einem Buch Ausgewogenheit und so viele Informationen, dass ich mir eine eigene Meinung bilden kann. Das fehlt mir.
Alles in allem war das Buch für mich ein Fehlkauf. Ich habe ein Buch über Ornithologie erwartet, das mich über Vögel, ihre Leistungen und Besonderheiten informiert. Bekommen habe ich ein anekdotisch erzählendes Buch, das mich über weite Passagen an ein Jugendbuch erinnert hat.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mich zu einem Kenner der Vogelwelt zu machen, war nicht der Grund, weshalb mir mein Vater ein Fernglas schenkte. Vielmehr war er es leid, dass ich mir immer das seinige auslieh, um damit die Kennzeichen der Flugzeuge in den Fokus zu nehmen. Denn während er ein Hobby-Ornithologe war, verbrachte ich einen großen Teil meiner Freizeit als so genannter Spotter. Zu den Vögeln, die sich ohne Propeller und Düsentriebwerke in die Lüfte erheben können, kam ich erst in meiner heutigen Behausung. Denn plötzlich interessierte es mich, was unsere Terrasse umkreiste. Aber mich deshalb als Ornithologe zu bezeichnen, wäre maßlos übertrieben. Die folgenden Gedanken zu diesem Buch stammen also von einem Laien.

Ein Spezialist ist hingegen der Autor dieses Buches. Denn der Zoologe Josef H. Reichholf hat seine Leidenschaft für Vögel schon in jungen Jahren entdeckt. Und mit der Übernahme der Sektion Ornithologie an der Zoologischen Staatssammlung in München, die er bis zu seiner Pensionierung führte, hatte er seine Berufung endgültig gefunden.

Was an den Vögeln so faszinierend ist, dass es Ornithologen bei Wind und Wetter hinauszieht, wird in diesem Buch klar. Und damit Laien diese für sie vielleicht seltsame Leidenschaft noch besser begreifen können, hat der Autor sein großes Wissen in überschaubare Häppchen aufgeteilt. Zudem ordnet Josef H. Reichholf die über 50 Kapitel in drei Teile: Vögel beobachten - Die Natur der Gefiederten - Lebensweise und Gefährdung der Vögel. Am Schluss finden sich noch ein Literaturverzeichnis sowie eine Liste der im Buch genannten Vögel.

Im Vorwort wird ein erster Versuch unternommen, Ornithologen zu charakterisieren und Verständnis für ihre Leidenschaft zu wecken. Aber Josef H. Reichholf deutet auch an, dass er wenig davon hält, die klassischen Methoden des Beobachtens zu verklären. Denn ohne Satelliten ist ein erfolgreicher Vogelschutz nicht mehr möglich. Und ein wirksamer Schutz dieser Tiere ist notwendiger denn je.

Rund 10'000 verschiedene Vogelarten gibt es gegenwärtig, wobei einige Hundert Arten bereits ausgestorben sind. Und etwa 1'200 Vogelarten gelten derzeit als bedroht. Mit diesen nackten Zahlen beginnt der Teil „Vögel beobachten“. In diese Welt einzutauchen macht auch deshalb Spaß, weil dass Buch auch 80 farbige Abbildungen enthält, was angesichts des Preises angenehm überrascht.

Erstaunt war ich auch, wie gut es dem Autor gelingt, wissenschaftliche Erkenntnisse in eine verständliche Sprache überzuführen. Daher habe ich mich nur selten dabei ertappt, ganze Abschnitte zu überlesen oder gleich wieder zu vergessen. Und so weiss ich nun, wie Arten bestimmt werden, was unter einem Vogelmonitoring zu verstehen ist, welche Leistungen Zugvögel vollbringen und was wir für einen noch besseren Vogelschutz tun müssten.

Mein Fazit: Dem Autor gelingt es in eindrucksvoller Weise, seine Liebe zu den Vögeln auch Lesern zu vermitteln, die anderen Leidenschaften frönen als er. Und weil er sein großes Fachwissen so anschaulich formuliert, bleibt die Aufmerksamkeit selbst dann hoch, wenn Josef H. Reichholf von Dingen spricht, die Laien in der Regel nicht sonderlich interessieren. Das Buch kann deshalb auch als wichtiger Beitrag zum Schutz der Vogelwelt betrachtet werden. Zumal viele der 80 farbigen Abbildungen zeigen, was wir bei Tatenlosigkeit verlieren würden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2014
Und wieder ein echter Reichholf: auf jeder Seite spürt man, dass der Autor in diesem Buch nur einen winzigen Bruchteil seines umfassenden Wissensschatzes preisgeben kann. Man möchte fragen, fragen, fragen , um noch mehr mitzubekommen von seinem ungewöhnlich klugen, originellen, vernetzten Denkansatz. Immer über den Tellerrand hinaus, interdisziplinär, kreativ, abseits ausgetretener Denk- und Sichtweisen.

Ein Glücksfall, wie Erfahrungsschatz von Jugendzeiten an und wissenschaftliche Erkenntnis eines ganzen Lebens hier in leicht verständlicher, doch tiefschürfender Art und Weise, immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit und trockenem Humor dem Laien geschenkt werden. Ja, ein wahres Geschenk ist dieses Buch für alle, die der Natur verbunden sind und mehr über ihre Geheimnisse erfahren wollen. Ein MUSS für Vogelnarren! Und für jeden Menschen, der Verantwortung tragen möchte für das Leben.
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am 25. Juli 2015
Empfehlenswert für alle mit halbwegs ernsthaftem Interesse an der Vogelwelt. Interessanter, gut lesbarer Überblick über das Leben der Vögel. Sicher nichts für Leute, denen es egal ist, ob sie einen Spatzen oder eine Nachtigall vor der Nase (oder den Ohren) haben.
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