Irgendwie hat mich das übliche Schneeschippen immer ziemlich genervt. Gut eine Viertelstunde, bevor ich zur Arbeit musste, war schon einzuplanen. Es war anstrengend, schweißtreibend und irgendwie auch für den Rücken nicht gerade eine Wohltat. Neidvoll blickte ich da zu den Nachbarn, welche den professionellen Räumdienst beauftragt hatten, und der Schneepflug in einem Gang den Schnee beiseite schob. Genau das gleiche Prinzip macht sich nun der Schnee-Fuchs mit Muskelkraft zunutze. Anfangs machte ich den Fehler, den Winkel zu steil einzustellen. Das führt gerade bei schwerem Schnee dazu, dass der Schnee-Fuchs nur schwer in der Spur zu halten ist, weil die dabei auftretende Seitenkraft zu stark ist. Überhaupt ist ein gewisses Maß an Technik notwendig, um mit dem Gerät klarzukommen. Das Problem hätte einfach gelöst werden können: Der Schnee-Fuchs ist einfach zu leicht. Ein paar Bleigewichte mit 10 oder 20 kg wären hier genau richtig. Dann ließe er sich leichter in der Spur halten. Nun, wie auch immer: Der Schnee-Fuchs hat sich dennoch in diesem Winter sehr bewährt. In 1-2 Minuten war das übliche Schneeschippen erledigt. Es geht einfach und sehr, sehr schnell damit, wenn man mal den Dreh einigermaßen heraus hat. Bei Platten tut er sich aber schwer, weil hier der Pflug immer wieder an den Plattenkanten hängen bleibt. Er sollte deshalb schon auf Asphalt genutzt werden. Wunder darf man also auch nicht erwarten.