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Original-Prüfungsfragen GK 1. Biologie. Mit Kommentar und 41 Lerntexten
 
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Original-Prüfungsfragen GK 1. Biologie. Mit Kommentar und 41 Lerntexten [Taschenbuch]

Willm U. Kampen
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Taschenbuch, September 2006 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Thieme, Stuttgart; Auflage: 16. A. (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3131148969
  • ISBN-13: 978-3131148964
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 497.374 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Virtualisierung von Studienangeboten verläuft widersprüchlich: Einerseits scheinen sich Lernkulturen in Richtung auf eine zunehmende Selbstorganisation und Autonomie der Lernenden zu verändern, andererseits werden häufig tradierte Lehr- und Lernformen nur mit neuen Medien reproduziert. Dieser Band betrachtet speziell computergestütztes kooperatives Lernen und die neuen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Im Mittelpunkt steht eine qualitative empirische Untersuchung einer Community of Practice von Fernstudierenden, die mit Hilfe von Internettechnologien ihr Lernen kooperativ gestalten.
Mit der Fallstudie wird erstmalig die Online-Kooperation innerhalb einer großen, schwach strukturierten und selbst organisierten Gemeinschaft systematisch aus der Perspektive der Lernenden analysiert. Hieraus resultieren sechs zentrale Kategorien, die den Kern einer gegenstandsbezogenen Theorie bilden und zur Einschätzung der entstehenden Lernkultur dienen. Lernen wird dabei als situierte soziale Handlung der Partizipation an gesellschaftlichen Praxisformen zur Gewinnung subjektiver Handlungskompetenz und Identität verstanden.
Die empirisch gewonnenen Ergebnisse haben Konsequenzen für das theoretische Konzept der "Lerngemeinschaft" und für Strategien des kooperativen telematischen Lernens als autonomes, selbst gesteuertes Lernen. Ebenso können Hinweise für eine veränderte Fernstudiendidaktik gewonnen werden, in deren Mittelpunkt "Lernende mit Stimme" stehen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von venusblau
Format:Taschenbuch
Dieses Buch stellt die Dissertation der Autorin dar und beschäftigt sich mit einer online Lerngemeinschaft von Fernstudenten, die von diesen selbst initiiert wurde. Es geht also nicht um eine Übersicht unterschiedlicher Software, um Lerngemeinschaften zu erstellen, die Untersuchung zielt darauf ab, die Bedürfnisse von Studierenden zu erfahren, welche Motivation sie haben, an einer Online Lerngemeinschaft teilzunehmen, wie und wie oft sie sich einbringen - und welche Funktionen diese Online Gemeinschaft damit erfüllt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen immer die Lernenden, welche die Gemeinschaft auch selbst geschaffen haben und jetzt formen. Viele Entwickler legen bei der Entwicklung von Online Lerngemeinschaften jedoch heutzutage den Schwerpunkt auf ihre eigenen Interessen (die neueste Technologie ausprobieren, ein Prestigeobjekt schaffen) und wundern sich dann, wenn die Lernenden die Online Gemeinschaft kaum nutzen. In den seltensten Fällen, ist der Lernende Mittelpunkt, noch seltener wird er nach seinen Bedürfnissen bzgl. einer Online Lerngemeinschaft gefragt. Diese Studie gibt nun jedoch endlich einmal Aufschluss darüber, was den Lernenden eigentlich wichtig ist, welche Gebiete existieren, die eine virtuelle Lerngemeinschaft abdecken sollte.
Das Buch besteht aus 8 Abschnitten:
* 1. Einleitung *
Hier geht es um das Herangehen, Abklären von Definitionen und Zielstellung der Arbeit.
* 2. Kooperatives telematisches Lernen - Offene Problemfelder und Defizite bisheriger Forschung *
Verschiedene Lerntheoretische Ansätze werden dargelegt, auf die Begriffe kooperatives Lernen, Lernsituationen und Lerngemeinschaften wird eingegangen.
* 3 Lernen - Annäherung aus zwei Perspektiven *
Lerntheoretische Ansätze zum Lernen des Einzelnen und zum Lernen in der Gemeinschaft; diese Theorien sind Basis für die spätere Analyse
* 4 Qualitative Analyse einer telematischen Gemeinschaft - methode Anlage der Untersuchung *
Methodologische Grundlagen und Durchführung der Untersuchung
* 5 "Kooperation zwischen Bewältigung und Gestaltung" - Ergebnisse der Fallstudie
Auf über 80 Seiten werden hier die Ergebnisse der Studie widergegeben. Es handelt sich dabei nicht um simples Zahlenmaterial nach dem Motto "x% on 100 Studierenden machen dies und das", sondern es erfolgt eine Herausarbeitung der verschiedenen Funktionen der Gemeinschaft und interessanten Erkenntnissen zur Motivation der Studierenden
* 6 Kritische Reflexion des Forschungsprozesses *
* 7 Konsequenzen der Fallanalyse für Theorie und Praxis des kooperativen telematischen Lernens *
Ausgehend von den Ergebnisse wird hier auf wichtige Punkte eingegangen, die bis jetzt noch zu wenig Beachtung fanden
* 8 Resümee und Ausblick *
Das Buch ist sicherlich keine Bettlektüre oder zur Unterhaltung gedacht und somit sicherlich nur für Personen interessant, die sich beruflich oder forschungsmäßig mit virtuellen Lerngemeinschaften beschäftigen. Es stellt eine wissenschaftliche Untersuchung dar, deren Ergebnisse gerade in der weiteren Forschung und in der Konzeption von virtuellen Lerngemeinschaften jedoch sehr nützlich sind, da endlich nicht die Technologie, sondern die Studierenden im Mittelpunkt stehen.
Es ist sehr gut strukturiert und gut verständlich geschrieben.
4 Sterne gebe ich, weil sich die verwendete Fallstudie auf eine Lerngemeinschaft bezieht, die sich nur auf eine Mailing-Liste aufbaut. Die Erkenntnisse sind deswegen nicht weniger wertvoll und lassen sich auch sehr gut auf Gemeinschaften mit weiteren Technologien übertragen. Und letztendlich soll ja nicht die Technologie im Mittelpunkt stehen. Dennoch finden sich heute vor allem auch Chat, Messenger und Dateiablage-Funktionen in vielen virtuellen Lerngemeinschaften; eine Mailingliste allein kann eine Vielzahl an Funktionen nicht erfüllen. Erkenntnisse, die sich aus solchen umfassenderen Gemeinschaften ergeben, würden damit ein noch besseres Bild über Lerngemeinschaften und deren Funktionen und Anforderungen geben. Abgesehen von dieser Einschränkung ist das Buch jedoch sehr lesenwert.
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