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Orientierung Germanistik. Was sie kann, was sie will.
 
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Orientierung Germanistik. Was sie kann, was sie will. [Taschenbuch]

Ralf Schnell
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 265 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349955609X
  • ISBN-13: 978-3499556098
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 637.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Leitsysteme für die Germanistik

wl. Die Welt, in der wir leben, muss reichlich undurchsichtig sein. Sonst wären die vielen Beratungsinstanzen und Auskunftsbüros nicht zu erklären, die es für alle Bereiche gibt. Auf der Sachbuchbestenliste rangieren Führer, Ratgeber und Handbücher ganz vorn. Für den Buchhandel ein lukratives Geschäft, fürs breite Publikum eine unerlässliche Hilfe. Wer Informationen zur Germanistik sucht, hat es allerdings nicht leicht. Das Angebot übersteigt längst die Nachfrage. Ralf Schnells eben bei Rowohlt aufgelegte «Orientierung Germanistik» wird sich dennoch durchsetzen und behaupten. Sie hält, was sie verspricht, gibt angehenden Germanisten das nötige Rüstzeug in die Hand und liefert darüber hinaus eine Bestandsaufnahme des Fachs, wie sie zeitgemässer schwer vorstellbar ist. Behutsam wird der Leser bei der Hand genommen, in aufgeräumter Sprache wird ihm vor Augen geführt, was es mit der Germanistik auf sich hat. Er bekommt das Fach als akademische Disziplin vorgeführt, lernt die einzelnen Abteilungen kennen, erfährt manches über die Kunst – oder Technik – des Studierens und was es heisst, am literarischen Text zu arbeiten. Die Geschichte deutscher Philologie wird ebenso wenig ausgespart wie eine Betrachtung über die Zusammenhänge von Studium und Beruf. Dazwischen – nicht nur als satirische Einlage – eine Charaktergalerie all der Typen, auf die man gefasst sein muss, wenn man die Flure der Germanistik betritt, vom Sozialgeschichtler über den Feministen bis zum Mediologen. Wer darüber hinaus wissen möchte, was an Primärliteratur zu lesen (oder doch mindestens zur Kenntnis zu nehmen) ist, der greife zur Lektüreliste, die Wulf Segebrecht in erweiterter Form als Kanon-Vorschlag unterbreitet hat. Im Verein mit der Einführung Schnells gibt sie Auskunft über das, was in der Germanistik heute als common sense anzusehen ist.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 27.04.2000
Franz Schuh scheint es fast zu bedauern, dass er selbst aus diesem Buch kaum noch Nutzen ziehen kann. Mit leichten Anflügen von Wehmut denkt er an seine eigenen Studienzeit zurück, in der er sich ebenfalls mit Fragen wie "Reicht es für ein Germanistik-Studium aus, Literatur zu lieben?" oder "Kann eine Disziplin, der man mit Liebe bzw. Naivität begegnet, gleichzeitig eine Wissenschaft sein?" beschäftigt hat. Dass Schnell Fragen dieser Art in seinem Buch angesprochen hat, ist aber nicht das einzige, was Schuh zu schätzen weiß. Neben einem Gesamtbild des Fachs habe Schnell auch einen Blick auf die "Fundamente" geworfen und vor allem das Fach auch einmal "von außen" betrachtet. Besonders amüsiert zeigt sich Schuh von dem Kapitel, in dem Schnell satirisch verschiedene Typen von Germanisten und ihre Methoden skizziert hat. Da ist von "Dekonstruktivisten", "Mediologen", "Sozialgeschichtlern" etc. die Rede, die teils nicht ohne Häme auf ihre "Kollegen" herabblicken. Auf diese Art und Weise gelingt es dem Autor auch auf so manche Gefahren und Entgleisungen hinzuweisen, mit denen ein angehender Germanist rechnen muss, lobt der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigenartiges Werk 10. April 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch galt in meiner Universität als Pflichtlektüre.
Es behandelt die Frage warum man Germanistik studieren sollte und was das Studium beinhaltet.
Es stehen viele interessante Aussagen in diesem Buch, jedoch sollte man diese nicht überbewerten.
Eine wirkliche Hilfe ist dieses Buch nicht, aber es vermittelt schon einen guten und tiefen Eindruck in die Germanistik.
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