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Das Kochbuch „Snackistan“ von Sally Butcher, erschienen im Christian Verlag ist eine Sammlung köstlicher orientalischer Rezepte für die wunderbaren Kleinigkeiten die eine Mezzetafel zu bieten hat. Aber auch phantastisches Streetfood. Es handelt sich um ein Zusammentreffen der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten des Nahen Ostens, die ganz alltäglichen Köstlichkeiten der Menschen dieser Region. Dabei wurden hier bewusst die Grenzen verschoben und Einflüsse der griechischen Küche und des Sudans miteinbezogen und unter den Phantasienahmen „Snakistan“ gestellt.

Es handelt sich meist um ungezwungene Mahlzeiten im Stil einer Mezze Tafel, mit einer großen Auswahl meist einfacher Gerichte, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Dabei ist diese Form des Essens nichts neues, schon im Mittelalter gab es im geschäftigen Kairo Straßenhändler mit Snackständen. In der Türkei wurden zu dieser Zeit die Kebab-Stände beliebt, Istanbul wurde damals eine der führenden Städte im Punkte Staßensnack. Damals wie heute spielt natürlich das deutlich wärmere Klima eine große Rolle, welches die Menschen auf die Straße lockt und fördert somit eine Kultur unter freiem Himmel. Straßensnacks sind ein ausgezeichneter Spiegel sozialer Entwicklung einer Nation.

Doch auch wenn Straßensnacks früher das Essen armer Leute war, Mezze ist gewiss von edler Herkunft. Der Begriff Mezze ist vom Farsi-Wort „mazeh“ abgeleitet, was „Geschmack“ bedeutet und wahrscheinlich seinen Ursprung im Iran hat. Die Sultane des osmanischen Reiches übernahmen diese Gepflogenheiten, und so entstand ein Mahl aus vielen kleinen Speisen.
Weiter im Westen hingegen, in Griechenland und in der Türkei, spielt Mezze die Hauptrolle, und hier entsteht eine unglaublich breite Palette kleiner Gerichte, wie beispielsweise:

-Geröstete Zitronenmandeln mit Safran
-Pikante Dicke Bohnen
-Karotten-Chips mit Kardamon und Kreuzkümmel
-Kaspisches Fisch-Kebab
-Raffinierte Sardinen
-Oliven mit Flügeln
-Hühnerleber mit Granatapfelsauce
-Backpflaumen mit Lammfüllung
-Tajine mit dreierlei „Erbsen“
-Spinat mit Rhabarber und Granatapfel
-Ostafrikanische würzige rote Linsen
-Humus mit Tahin
-Libanesisches Pizzabrot
-Würziger Salat aus Vollkornreis und Mungobohnen
-Israelisches Veggi-Sandwich
-Türkischer Kaffee-Joghurt-Kuchen
-Jemenitische Nusstaschen
-Eiscreme mit Pistazien
und viele weitere köstliche Gerichte.

Alle Rezepte sind sehr gut erklärt mit einer Informativen Einleitung zu jedem Gericht, über Herkunft oder anderer Besonderheiten.
Sehr gut gefällt mir die schöne und hochwertige Aufmachung des Buches mit mattiertem Deckel und einem teilweise samtähnlichen Druck. Die vielen tollen Fotos von Yuki Sugiura setzen jedes Gericht appetitlich in Szene.
Empfehlenswert!
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Snackistan scheint ein wunderbares Land zu sein. An jeder Ecke steht ein Tischlein-deck-dich voll mit Leckerbissen, auch vegetarische und vegane, denn die Autorin liebt Gemüse. Und damit nicht genug: sie verrät, wie diese Leckerbissen einfach herzustellen sind, egal aus welchem Land sie auch kommen. Snackistan ist ein fiktives Land im Nahen Osten, in dem alle immer satt und zufrieden sind.

Waren Snacks früher Essen für arme Leute, sind sie heute eine Abwechslung für zwischendurch. Mit »Snackistan« lassen sich geröstete Zitronenmandeln mit Safran, gebratene Wassermelone mit Halloumi oder warmer Aubeinensalat mit Tahini einfach servieren.

Mit ihrer bunten Rezeptsammlung für Snacks aller Art zelebriert die Autorin Sally Butcher eine ungezwungene Art des Essens. Bemerkenswert ist die breite Ausschöpfung der pflanzlichen Lebensmittelpalette. Mit vielerlei Gemüse, Backobst und Trockenfrüchte bringt sie anregende süße und herzhafte Kombinationen zustande, teilweise die Rezepte im Orginal, aber auch Abwandlungen. Die Autorin Sally Butcher, die in Peckham (London) einen Delikateßladen betreibt, und auch viele Restaurants beliefert, bringt uns auch viele unbekanntere Gewürze und deren Anwendung nahe, wie z. B. Golpa-Samen.

Zu vielen Rezepten verrät Sally Butcher dem Leser wissenswerte Infos: ein wenig Warenkunde hier und da oder Geschichten von den eigenen Erfahrungen in der kulinarischen Welt des Nahen Ostens. Kurze Geschichten aus dem Orient lockern das Buch auf und klären Fragen zum Umgang mit den Zutaten (Salzige und Süße).

Auch Weizenallergiker werden in Snackistan Rezepte und Hinweise finden, denn die Autorin mag keinen Weizen. Fleischrezepte (Hühnerleber mit Granatapfelsauce) gibt es ebenso wie Fischrezepte (Raffinierte Sadinen). Das Herzstück sind aber unkomplizierte Salate und kalte Meze, frei nach der Devise: was wir essen muss nicht kompliziert sein.

Nicht geeignet scheint mir das Buch für den kompetten Kochanfänger, es sei denn dieser ist kreativ. Für Kochanfänger ist oft das strikte Schritt-für-Schritt-Kochbuch empfehlenswert, welches Snackistan aber nicht ist.

Nachgekocht: Geröstete Zitronenmandeln mit Safran, Pikante Dicke Bohnen, Geröstete Grüne Erbsen mit Bocksdornklee, Harissa Popcorn.... mit diesen Rezepten habe ich begonnen und wir waren begeistert, die Mengen-Angaben waren passend, die Gewürze kann man im Asialaden kaufen, falls man sie nicht hat. Gebratene Wassermelonen mit Haloumi war auch außergewöhnlich gut.

Fazit: von desem Buch wird Jeder begeistert sein, der neue Anregugen für schnelle, aber befriedigende und sättigende orientalische Rezept (eben Sacks) und ebensolche Gewürze sucht.
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am 14. September 2014
Das wunderschöne Cover sticht sofort ins Auge und macht gespannt auf den Inhalt.
Nach einer kurzer informativen Einführung taucht man direkt in die kulinarischen Köstlichkeiten ein.

Im Buch findet man Rezepte zu Knabbereien, Fisch, Fleisch, meze ("Straßensnacks"), süßen Leckerbissen und Getränken,...
Hummus, Tajine, gefüllte Datteln, Sesam-Snaps, Couscous,... sind nur einige Ideen aus dem Buch. In den den Rezepten werden feine orientalische Gewürze verwendet.

Die meisten Snacks lassen sich schnell zubereiten. Oft kommen die Rezepte mit erstaunlich wenig Zutaten aus. Es schadet aber nicht einige Gewürze vorrätig zu haben.
Für die Zubereitung werden oft Kniffe und Tipps gegeben, die die Umsetzung deutlich erleichtern.

Beim Blättern fallen die hübschen Illustrationen auf.
Zu fast jedem Rezept gibt es ein Foto mit dem Gericht auf meist buntem Geschirr.

Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Kochbuch besonders für alle Liebhaber der orientalischen Küche.
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am 5. Januar 2015
Ein super Geschenk an alle die gerne orientalisch essen und nicht allzuviel Zeit zum Kochen haben. Tolle Rezepte für Snacks für zwischendurch!
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