Piet Kee spielt Musik von Buxtehude und Sweelinck auf der neu restaurierten Orgel der St. Laurenskerk in Alkmaar.
Dietich Buxtehude (1637 - 1707): Magnificat Primi Toni (BuxWV 203) - Präludium in D-dur (BuxWV 139) - Ach, Herr, mich armen Sünder (BuxWV 178) - Komm Heiliger Geist, Herre Gott (BuxWV 199) - In dulci jubilo (BuxWV 197) - Vater unser im Himmelreich (BuxWV 219) - Präludium in C-Dur (BuxWV 137) - Canzonetta in G-Dur (BuxWV 171) - Canzona in e-moll (BuxWV 169) - Ciacona in e-moll (BuxWV 160).
Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 - 1621): Engelsche Fortuyn - Ballo della Granduca - Echo-Fantasie - Puer nobis nascitur.
Die Orgel der St. Laurenskerk wurde ursprünglich von 1639 bis 1646 von G. G. van Hagerbeer gebaut und ist daher für die Werke Sweelincks ideal geeignet. Von 1722 bis 1725 wurde das Instrument von F. C. Schnitger im norddeutschen Stil umgebaut, so dass es für die Werke Buxtehudes ebenfalls ideal erscheint. Von 1982 bis 1986 wurde die Orgel von der Firma Flentrop Orgelbouw liebevoll restauriert. Piet Kee war von 1952 bis 1987 Organist an der St.-Laurenskerk, Alkmaar.
Aufgenommen am 20./21. November 1989 in der St. Laurenskerk in Alkmaar. Erstveröffentlichung 1990 als Chandos Chaconne 0514. (Ebenfalls als Lizenzausgabe bei Brilliant Classics erhältlich:
Sweelinck/Buxtehude/Bach). Gesamtspieldauer: 64'40".
Ein weiteres Mal demonstriert hier Piet Kee, weshalb er in den Niederlanden einen so guten Ruf als Organist genießt: An der Orgel, die er seit 1952 betreute, spielt er ausgewählte Werke des niederländischen Meisters Sweelinck und des überragenden deutsch-dänischen Buxtehude. Durch eine sorgfältige Auswahl der Stücke und eine mindestens ebenso sorgfältige Registrierung erzielt Kee ein abwechslungsreiches, meditatives, teils auch freudiges Programm, das nicht nur die beiden Komponisten ins beste Licht stellt, sondern auch die klanglichen Möglichkeiten seines einmaligen barocken Instruments zur Schau stellt. Das alles ist, wie bei den früheren Recitals, von den Chandos-Toningenieuren aufs beste eingefangen worden, so dass dem Liebhaber alter Orgelmusik nichts zu tun übrig bleibt, als sich gemütlich zurückzulehnen und geistig in die entstehenden Tonwelten einzutreten. Das Chandos-Beiheft ist vorbildlich: Es gibt reichlich Informationen über die Orgel sowie über Piet Kee, der selbst eine Einführung in jedes einzelne Stück verfasst hat. Für Organisten gibt es eine ausführliche Auflistung sämtlicher möglichen und sämtlicher verwendeten Register. Eine Orgel-CD der Sonderklasse!