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Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?: Zeitmanagement für kreative Chaoten
 
 
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Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?: Zeitmanagement für kreative Chaoten [Broschiert]

Cordula Nussbaum
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

19.03.2008 / Focus Online: Strategien für Kreative "Die Autorin hat Strategien entwickelt, mit denen jeder Spontaneität und Struktur unter einen Hut bringen kann."

22.03.2008 / Wirtschaftswoche: Ich mach' dann mal Pause "Zeitmanagement-Ratgeber zielen meist an den Kreativen vorbei. Cordula Nussbaum nennt Tipps für die Rechtshirner."

02.08.2008 / Hamburger Abendblatt: Buch der Woche "Kurzweilig, humorvoll und kenntnisreich. Der Leser spürt auf jeder Seite: Hier schreibt jemand, der sein Metier aus dem Effeff beherrscht und liebt."

01.11.2009 / Test Spezial Karriere: Bücher zum Thema Zeitmanagement "Vor allem die unkonventionelle Herangehensweise und der flotte Sprachstil, mit denen die Autorin klassische Zeitmanagement-Methoden abwandelt und an die Zielgruppe 'kreativer Chaot' anpasst, fiel unter den sonst wenig innovativen Angeboten auf."

Hamburger Abendblatt, 2. August 2008

„Kurzweilig, humorvoll und kenntnisreich. Der Leser spürt auf jeder Seite: Hier schreibt jemand, der sein Metier aus dem Effeff beherrscht und liebt.“

Kurzbeschreibung

Wer mit traditionellen Zeitmanagement-Techniken nicht zurechtkommt, ist nicht unfähig, sondern braucht nur andere Methoden. Cordula Nussbaum hat daher neue Zeitmanagement-Tools entwickelt, welche die kreative und intuitive Herangehensweise der sogenannten Chaoten berücksichtigen. Sie zeigt, • dass starre To-do-Listen und strikte Zeitpläne für hohe Effektivität gar nicht notwendig sind und welche flexiblen Methoden es gibt, • wie man auch bei überquellenden Schreibtischen und ohne penible Ablagesysteme den Überblick bewahren kann, • wie unpünktliche Menschen ihre Termine meistern. So bekommt auch der größte Chaot seinen stressigen Alltag in den Griff!

Der Autor über sein Buch

Cordula Nussbaum gibt seit Jahren Seminare und coacht Berufstätige zu den Themen Selbstorganisation und (Selbst-)Marketing; außerdem arbeitet sie als freie Journalistin für Focus,WirtschaftsWoche etc. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber zu den Themen Zeitmanagement und Existenzgründung veröffentlicht.

Über den Autor

Cordula Nussbaum gibt seit Jahren Seminare und coacht Berufstätige zu den Themen Selbstorganisation und (Selbst-)Marketing; außerdem arbeitet sie als freie Journalistin für Focus,WirtschaftsWoche etc. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber zu den Themen Zeitmanagement und Existenzgründung veröffentlicht.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kreative Chaoten, seid stolz auf euch! Die Stärken der kreativen Chaoten In den meisten Industriestaaten herrscht die einhellige Meinung: Chaos ist nicht erwünscht. Chaoten gelten als unordentlich, unpünktlich und unorganisiert. Man kann mit ihnen nicht richtig planen, weil man nie weiß, wann Chaoten zu Terminen erscheinen oder zu was sie in drei Wochen Lust haben. So schieben die Chaoten viele Dinge an, aber verlieren unterwegs die Lust, das Ganze zu Ende zu bringen. Chaoten bauen Luftschlösser, sie sind immer in Bewegung und es fehlt ihnen am nötigen Ernst. Chaoten taugen nicht als Führungskraft, denn wer nicht mal sich selbst führen kann, der kann auch keine anderen Menschen führen. Diese Meinung vertreten viele strukturierte Menschen. Und da wir in einer sehr strukturierten Kultur leben, in der lineares Denken und mechanische Perfektion dominieren, ecken Chaoten so oft an. Im Job ärgern sie den gut organisierten Kollegen, weil sie zwar die letzte Druckerpatrone aus dem Fach nehmen, aber nicht ans Nachbestellen denken ("Das wäre doch ein Klacks!"). Sie nerven die anderen, weil sie zu spät in Meetings auftauchen und sich mit dem lockeren Spruch "Ich hatte gerade noch eine Idee, die ich ausprobieren musste" entschuldigen. Auch im privaten Alltag sorgen sie für Zoff. Dann nämlich, wenn Ehepartner, Eltern, Freunde und Bekannte eher zu den wohlüberlegten Planern zählen und der sprunghafte Chaot es nie schafft, pünktlich fertig zu sein. Oder weil er permanent fragt: "Schatz, wo ist denn … (die Butter, der Schuhlöffel, mein Fahrradhelm)." Und ein Unding ist natürlich, dass er sich für den nächsten Urlaubsort erst ganz spontan kurz vor der Abreise entscheiden will. Häufig führt der Dauer-Clinch zwischen Chaoten und Systematikern dazu, dass viele eher chaotisch veranlagte Menschen meinen, sich ändern zu müssen und sich zu Pünktlichkeit, Ordnung und Organisation zwingen. Sie lesen Zeitmanagement-Bücher oder besuchen ein Seminar. Voller Tatendrang wollen sie im Alltag dann alles "besser machen". Sie schaufeln Zeit frei, um ihre Tage und Woche zu planen und aufzuräumen. Doch nach wenigen Wochen stapeln sich wie gehabt die unerledigten Papiere im extra angelegten (und beschrifteten) Post-Eingangskörbchen, der neue Terminplaner liegt in der Schreibtischschublade, und der Weg zum Schreibtisch gestaltet sich zum Slalom zwischen kniehohen Stapeln ungelesener Zeitschriften. Kaum wird es hektisch im Büro - und der strukturierte Kollege arbeitet seine To-do-Liste stoisch ab -, findet sich der hilfsbereite Kreative in der Teeküche wieder und hört sich geduldig die Beziehungsprobleme einer Kollegin an. Wohl wissend, dass er wieder nicht rechtzeitig vor Feierabend mit seinen Aufgaben fertig wird. Mit gemischten Gefühlen schauen die Chaoten dann (durch ihre Papierberge hindurch) auf den leeren Schreibtisch des Kollegen, bewundern dessen akkurat geführten Terminplaner und den Umstand, dass er in den säuberlich beschrifteten Ordnern immer alles findet. Doch immer mehr Menschen entwickeln derzeit ein neues Selbstbewusstsein. Statt zu hadern und sich ändern zu wollen, beginnen sie, stolz auf ihr Anderssein hinzuweisen, in Situationen, wo es problemlos geht, ihren Stil auszuleben und sogar ihre vermeintlichen Macken zu kultivieren. Besonders wenn zwei Chaoten unter sich sind (also kein logischer Ordner in der Nähe ist), kommen sie ganz schnell auf die Vorteile ihrer Denkweise und freuen sich, welches Potenzial im Chaos steckt. Was ist Chaos überhaupt? Chaos bedeutet "leerer Raum". Und was gibt es Schöneres als Leere? Wie oft sehnen wir uns nach gedanklicher Leere, weil wir wissen: wer den Kopf nicht frei bekommt, der leidet permanent unter Stress. Wer hingegen innere Ruhe spürt, kann neue Pfade auf dem Weg zu seinen Lebenszielen entdecken. Und wer innerlich ruhig ist, der hat den Kopf frei für seine Mitmenschen. Deshalb gelten Chaoten auch so oft als warmherzige und liebenswürdige Zeitgenossen. Entdecken Sie also Ihre Talente und bauen Sie sie aus. Nutzen Sie die Kraft der Kreativität und der Gefühle, um Ihren Alltag zu entspannen. Lesen Sie im Folgenden die Gründe, warum Sie stolz sein können, ein kreativer Chaot zu sein. Neun Gründe warum, kreative Chaoten stolz sein dürfen 1. Kreative Köpfe bringen uns voran Ohne kreative Ideen und Luftschlösser ist Stillstand vorprogrammiert. Was passiert beispielsweise in einem Unternehmen, in dem lauter top-strukturierte Leute arbeiten? Sie stellen etwas in gleichmäßiger Qualität her, sind immer pünktlich fertig, und die Zahlen stimmen auch. Doch nach einigen Jahren stellen sie fest, dass sie wichtige Innovationen verschlafen haben und auf der Stelle treten. Spätestens dann schlägt die Stunde der Kreativen. Quasi über Nacht sollen sie Visionen entwerfen und mit Hightech-Pfannen, multifunktionalen Handys oder weltraumerprobten Anti-Schweißfußsocken die Kunden wieder begeistern. In der Teamforschung ist es längst bewiesen: Die erfolgreichsten Firmen und Teams sind diejenigen, in denen kreative Innovatoren - oftmals abgesondert vom Alltagsgeschäft in Think-Tanks - Ideen spinnen, die dann von den strukturierten Kollegen übernommen und realisiert werden. Weitsichtige Unternehmen lassen ihre Belegschaft bewusst frei experimentieren und an eigenen Projekten arbeiten, um dem kreativen Schub nachzuhelfen. Beim Technologieunternehmen 3M (unter anderem Entwickler der Post-it-Haftnotizzettel) sind 15 Prozent der Arbeitszeit für freies Ideenspinnen eingeplant. Auch bei Google dürfen Mitarbeiter im Job an privaten Spin-Offs arbeiten. Dabei muss das kreative Potenzial nicht auf die "üblichen verdächtigen" Abteilungen wie Marketing oder Forschung begrenzt werden. Jeder Mensch ist in der Lage, kreativ zu denken. Er braucht dafür lediglich ein gutes Fachwissen auf seinem Gebiet und die Aufgeschlossenheit, neue Gedanken zu formen und durchzusetzen. Führungskräfte aller Bereiche sollten deshalb Kreativität zulassen - denn auch ein Buchhalter kann kreative Wege finden, wie er seine Arbeit noch besser organisieren kann oder die Finanzen legal so kreativ regelt, dass es für das Unternehmern am besten ist. 2. Spontane und flexible Menschen leben erfolgreich Was haben Arnold Schwarzenegger, Sarah Wiener und Tim Mälzer gemein? Sie sind offen für Neues, experimentieren gerne und greifen zu, wenn sich ihnen Chancen bieten. Schwarzenegger ist bekannt dafür, keine Termine auszumachen. Wer ihn sprechen möchte, ruft an. Hat er Zeit, kommt es zum Gespräch, das dann zwischen fünf Minuten und fünf Stunden dauern kann. Hat er keine Zeit, muss man eben noch mal anrufen. Auch seine Karriere vom Bodybuilder zum Gouverneur von Kalifornien kam eher aus dem Bauch heraus und war nach Aussage von Beobachtern wenig geplant. Sein Motto: ausprobieren und immer das machen, woran man Freude hat. Heute steht der Politiker wieder in Verhandlungen über neue Filmprojekte, die er während seiner Amtszeit realisieren will. "Ich bin Chaot und denke nicht darüber nach, was mir nützlich sein könnte", sagt Sarah Wiener, die als Mamsell in der Zeitreisen-Serie Abenteuer 1900 - Leben im Gutshaus entdeckt wurde. Heute ist die Köchin auch Unternehmerin (die Autodidaktin führt drei Restaurants und ein Catering-Unternehmen in Berlin), Fernsehstar und Kochbuchautorin. Chaoten-Kollege Tim Mälzer, das deutsche Pendant zum englischen Koch Jamie Oliver, sagt von sich: "Als Entertainer bin ich ein Chaot in der Küche." Ich stelle die Behauptung auf, dass kreative Chaoten beruflich erfolgreicher sind, weil sie mehrere Dinge parallel machen und damit in kürzerer Zeit mehr Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten sammeln und mehrere Ziele gleichzeitig erreichen können. 3. Chaoten sind die besten Auftragsbeschaffer Ein wichtiges Markenzeichen vieler desorganisierter Menschen ist ihr Händchen im Umgang mit anderen Menschen und die Lust sich unters Volk zu mischen. Viele Chaoten sind ausgezeichnete Netzwerker, die quasi nebenbei neue Geschäftskontakte schließen und beim Vergnügen die besten...
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