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'Ordnungsgemäße Überführung': Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg
 
 

'Ordnungsgemäße Überführung': Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg [Kindle Edition]

R. M. Douglas , Martin Richter
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bis heute zählt die durch Hitlers verbrecherisches Regime ermöglichte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte. «Geordnet und human», sollte die Umsiedlung der Deutschen erfolgen, so hatte es das Potsdamer Abkommen festgelegt. Doch die Realität sah anders aus. In seinem gründlich recherchierten Buch beleuchtet R. M. Douglas Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas und liefert dabei ungewohnte Nahaufnahmen des Leids der Vertriebenen. Dabei verwendet er deutsche Quellen nur, sofern sie durch andere Zeugnisse bestätigt werden, und konzentriert sich auf Überlieferungen aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie auf die Akten der ausweisenden Staaten. So entsteht eine Darstellung, die das Leid der Vertriebenen, die Gräueltaten an Deutschen und das moralische Versagen der Alliierten in ungewohnter Schärfe thematisieren kann ohne in den Verdacht der Einseitigkeit zu geraten. Vertreibungen laufen nie «geordnet und human» ab, das ist die zentrale These dieses Buches. Ein flammender Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel internationaler Politik.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

R. M. Douglas ist Professor für Geschichte an der Colgate University in Hamilton, New York.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2952 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 556 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007UTAH84
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brilliantes Geschichtswerk 3. März 2012
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kein anderes geschichtliches Thema lässt die Emotionen noch heute oftmals so hochkochen, wie die Vertreibung Deutscher aus dem Osten Europas. Was an Vertreibung Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg geschah, wurde im Potsdamer Abkommen unter den Siegermächten verhandelt und festgelegt.

Bedenkt man, dass "heute fast drei von zehn Deutschen selbst vertrieben wurden oder die Kinder oder Enkel von Vertriebenen sind" und das Wissen eben zu diesem Thema rapide sinkt, dann kommt dieses Buch des amerikanischen Professors für Geschichte gerade zur rechten Zeit.

Da sich wohl heute nur noch die Wenigsten an diese Zeit selbst erinnern werden, ist es für mich beim Lesen dieses Werkes besonders eindrucksvoll gewesen, dass der Historiker immer wieder auch Einzelstimmen zu Wort kommen lässt und somit die Lebensumstände der Menschen damals besonders plastisch beschreibt, auf der anderen Seite behält er sein Konzept strikt in der Hand und schildert die Geschehnisse auch im Ganzen gesehen sehr übersichtlich und gut verständlich.

Egal ob die Sudetendeutschen, die Ostpreußen, die Deutschen aus dem Baltikum, die Wolhynier oder die Bessaraber, Douglas geht sehr speziell auf viele Gruppen ein und versucht dabei stets auf beiden Seiten Rücksicht zu nehmen und macht jeweils beide Standpunkte deutlich. Zumindest an dieser Stelle werden die Herausforderungen an die Historiker sehr deutlich. Sie sollen historische Fakten benennen und Schlüsse ziehen. Aber auch Grenzen der Historiker werden hier deutlich. Solang noch Menschen leben, die diese Zeit selbst durchleiden mussten, werden Emotionen mitschwingen.

R. M.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundierte und deutliche Darstellung der Vertreibung 17. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist durchaus von Vorteil, kann man nach der Lektüre feststellen, dass hier ein amerikanischer Historiker sich aufgemacht hat, eine Gesamtdarstellung der 'Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas' zu konzipieren. Zumindest hoch objektiv und nicht von persönlichen Blickwinkeln beeinflusst wirkt seine Darstellung, die sich zu weiten Teilen vor allem auf die Akten und Zeugenaussagen des internationalen Roten Kreuzes stützt. Deutsche Quellen nutzt Douglas nur da, wo sie mehrfach belegt sind. Mit dieser Quellenlage schafft er zunächst ein möglichst abgesichertes, reales Bild der Ereignisse in den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges und in der unmittelbar darauf folgenden Zeit. Anders als die oft doch subjektiv geprägten Aufarbeitungen der 'Vertreibung', wie sie in manchen deutschen Darstellungen vorliegt.

Zudem nimmt sich Douglas die Zeit und den Raum, immer wieder sehr genau und vor allem konkret hinzuschauen, sehr plastisch an Einzelfällen darzustellen, wie es 'in Wahrheit war'. Das, was die Alliierten als 'ordnungsgemäße Überführung' miteinander vereinbart und geplant hatten setzt Douglas in direkten Kontrast mit der 'Umsetzung vor Ort' und schildert ungeschminkt die Grausamkeiten und Härten, mittels derer so manche 'Sieger' ihrer Verachtung und in Teilen auch ihrer Rache freien Lauf ließen. So entsteht auch ein Bild von dem, was passiert, wenn Menschen sich 'entfesseln' und 'freier Lauf' gewährt, fast erwünscht wird. Dies gilt im Übrigen nicht nur für das Geschehen um die Deutschen aus dem Osten Europas, dies gilt in vielfacher Form im Blick auf 'Vertreibungen' ethnischer Gemeinschaften zu vielen Zeiten der Weltgeschichte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch! 5. Oktober 2012
Von Klara Fall HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe lange Zeit Biografiearbeit mit Menschen in einem Pflegeheim gemacht und zahlreiche Interviews geführt. Dabei spielte das Thema "Vertreibung" immer wieder eine entscheidende Rolle - und es ist gleichzeitig eines der unbequemsten Geschichtsthemen, das sehr stark bis in die heutige Zeit hineinwirkt. Einerseits möchte man die Vergangenheit ruhen lassen und hat kein Interesse daran, mit dem Finger in alten Wunden zu bohren, denn das könnte gefährlich werden, andererseits sind sehr viele Menschen in Deutschland direkt oder indirekt als Verwandte, wie Kinder Enkel und Urenkel von diesem Thema betroffen. In Ländern wie Bayern oder auch Niedersachsen hat der Anteil von Vertriebenen, die nach dem Krieg ins Land strömten, das Gesicht der Regionen oft sehr stark verändert. Vertriebene prägen das Bild kollektiver Erinnerung der Deutschen an das Ende des Krieges. In der öffentlichen Diskussion ist das Thema immer schwierig, da es ideologisch und unter dem Gesichtspunkt bestimmter Interessen betrachtet wird. So ist es auf jeden Fall gut, dass sich ein Amerikaner, der mit Sicherheit über einen größeren persönlichen Abstand verfügt, dieses Themas angenommen hat. Das Buch, das dabei herausgekommen ist, ist ein sehr spannendes Stück geschichtlicher Aufarbeitung, das sicher in dieser Objektivität in Deutschland bis heute nicht möglich gewesen wäre. Chronologisch und mit Vorgeschichte werden die Ereignisse zur Zeit des Zweiten Weltkriegs geschildert, die schließlich zur Vertreibung der deutschen aus Polen und der Tschechoslowakei führten. R.M. Douglas bezieht sich bei seiner Recherche vor allem auf Akten des Internationalen Roten Kreuzes und bezieht direkte Zeugenaussagen aus der Zeit mit ein. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ordnungsgemäße Überführung: Die Vertreibung der...
Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre für Gymnasien und Journalisten werden. Oft wird nur in Unkenntnis der Ereignisse, der Leiden von Frauen, Kindern und alten Menschen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Maximilian Tauscher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unfassbar
Dieses Buch stellt den Sachverhalt der "Vertreibung" objektiv und glasklar dar!

Sehr lesenswert nicht nur für Betroffene! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Manfred Lang veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die asymetrische Menschlichkeit
Es ist glänzend recherchiert und wird zu den Klassikern der historischen Wahrheit werden. Das brutale Vertreibungsthema wird ganzheitlich dort bearbeitet!
Vor 12 Monaten von Werner Pah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Gesamtdarstellung
„Ordnungsgemäße Überführung – Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg“ von dem amerikanischen Historiker R.M. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von sofie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer noch aktuell
Die Zeit wird zeigen welche Bedeutung diesem Buch zukommt. Leser die eine Beziehung zu dem Thema haben, egal von welcher Seite, werden es mit der wissenschaftlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Ein Leser aus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Ordnungsgemäße Überführung"- ein Muss...
Ein beeindruckendes Buch! Historiker R. M. Douglas hat faktenreich und ohne Gefühlsduselei die Vertreibung und Umsiedlung der "Volksdeutschen" und anderer... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sabine Selbmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ordnungsgemäße Überführung
Ein nicht nur für Vertriebene wichtiges Dokumenbt, welches die Ursachen und viel zur Aufklärung der grausamen Vertreibung bringt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Gerta Huber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ordnungsgemäße Überführung
Eine historisch absolut neutrale und richtige Darstellung der Vertreibung nach 1945 von 13 Millionen Deutschen Ganz empfehlenswert von einem Zeitzeugen beurteilt, damals acht Jahre... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Dr.Feige veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend recherchiert
R.M. Douglas hat eine längst überfällige Gesamtdarstellung der Vertreibungsgeschichte geschrieben, bei der mich vor allem die entscheidende Mitwirkung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2012 von MaRo
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man lesen sollte!
Die guten Rezensionen in der Financial Times Deutschland und anderswo haben mich dazu gebracht, dieses Buch zu kaufen. Ich war mit dieser Entscheidung gut beraten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2012 von Dr. Hans N. Wolffgang
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