Helfen. Ohne Hilfe wird aus niemandem etwas. Jeder ist da, wo er ist, weil ihm jemand oder etwas dabei half.
Andererseits hilft jeder irgend jemandem oder dient einer Sache. Wer nicht gebraucht wird, fühlt sich schlecht und ausgeschlossen.
Anderen helfen ist also etwas Grundlegendes. Ein Bedürfnis geradezu. Demnach dient dieses Helfen dem Helfer selbst.
Helfen ist also gegenseitig. Zwischen Eltern und Kindern, zwischen Freunden, Partnern oder in helfenden Berufen.
Geordnet wird das Helfen durch den Ausgleich.
Wenn ich Hilfe bekommen habe, möchte ich durch Geben etwas zurückgeben.
Hier fängt das Buch an in eine ungeahnte Tiefe zu steigen und es wird klar, die ganze Angelegenheit mit dem Helfen
ist eine hohe Kunst, die man erlernen und üben muss bis sie zum Können führt.
Ein sehr eindrückliches Buch, das aufräumt mit verklärenden Meinungen zu einem Thema, das ganz schlichten Gesetzen folgt.