»Eliot Weinberger lesen ist ungemein belebend. (…) Er erzeugt Denk-Anomalien, Wahrnehmungsempfindlichkeiten, bei denen der geistige Alltagstrott, der sich bei regelmäßiger zeitgenössischer Lektüre im Kopf des Lesers zwangsläufig einstellt, ins Stolpern, manchmal sogar ins Tanzen gerät.« --Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur, 13. September 2011
»Man muss sich Eliot Weinberger als einen glücklichen Menschen vorstellen. Er schreibt ausschließlich darüber, was ihn interessiert, und es sind oft sehr exzentrisch scheinende Interessen; er vertieft sich in sein Sujet und lässt eine vollkommen unerwartete Welt der Ereignisse entstehen – voller Überraschungen, abseits der gewohnten Effekte.« --Helmut Böttiger, DIE ZEIT, ZEIT Literatur, Oktober 2011
»Faszinierende, mit der Sensibilität eines Lyrikers und dem Horizont eines Kosmopoliten verfasste Texte, die nicht nur die Grenzen der essayistischen Form, sondern auch die der Sprache neu ausloten.« --Maik Brüggemeyer, Rolling Stone, November 2011
»Warum lesen wir den amerikanischen Publizisten Eliot Weinberger immer wieder so gern? Weil er ein glänzender Stilist ist, gewiss. Auch weil seine Themenwahl oft verblüfft. Vor allem aber, weil er bereit ist, sich selbst zu überraschen. (...) Wer sich doppelten Espresso nicht nur in physischer, sondern auch in geistiger Form gern zuführt, ist mit diesem Aufklärer und Jongleur gut bedient.« --Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 18. September 2011
»… es ist eine Einladung zum Selberdenken. Seine Texte wirken oft unverkennbar süffisant, aber sie bevormunden den Leser nicht. ›Orangen! Erdnüsse!‹ ist mittlerweile der dritte Band mit gesammelten Beiträgen von Eliot Weinberger und wiederum hat Peter Torberg sie einfühlsam ins Deutsche übertragen – mit dem Sinn für das Bissige genauso wie für das Schwebend-Tastende.« --Michael Schmitt, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 05. Dezember 2011
»Weinberger ist zuallererst ein stilsicherer Monteur, dessen enzyklopädische Bildung dafür sorgt, dass ihm nie die sprechenden Belegstellen ausgehen.« --Frank Schäfer, taz, 13. Dezember 2011
»Das mag alles nicht neu sein, aber warum liest man Weinberger trotzdem so gern? … Vielleicht deshalb, weil seine Essays der schönste Beweis dafür sind, dass Durchdachtes und konzis Formuliertes Ausdruck individueller Souveränität ist.« --Fabian Granzeuer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2012
» … [Es ist] die Herausforderung des Lesens dieser verdichteten Texte, in denen wir Dingen begegnen, die außerhalb unserer Vorstellungskraft liegen. Sie sind nicht konsumierbar – man kann aus ihnen nichts Konkretes lernen. Außer dem Staunen, das uns lehrt, bei jedem Artefakt so lange zu verweilen, bis es seine Wirkung getan hat.« --Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung, 12. November 2011
Die scheinbar, manchmal auch tatsächlich entferntesten Dnge zusammenzuführen, den Sinn ihres Zusammenhangs zu entziffern und poetisch zu deuten - das ist die geheimnisvolle Kraft von Eliot Weinberger. Alles Wesentliche scheint sich für diesen brillanten, geographisch und kulturell weit gereisten Autor aus New York in der Milchstraße der kulturellen und poetischen Zeichen aus Jahrtausenden zu verbergen und zu offenbaren. Die Stücke dieser neuen Sammlung nennt Weinberger einmal mehr, mit purem Understatement, Essays. Sie vereinen die klassischen, chinesisch lakonischen Pastiches dieses Autors mit ausgreifenden thematischen und biographischen Essays. Über den Dichter Gu Cheng, den exzentrischen Verleger James Laughlin, den Autobiographen George W. Bush und - Susan Sontag.