Als ich 2007 zum Bluesfestival nach Ospel in den Niederlanden fuhr,tat ich das in erster Linie um noch eimal Altrocker Bo Diddley zu sehen.Die Überraschung des Festivals war für mich jedoch eine mir bis dahin unbekannte Band aus den Südstaaten der USA,JJ Grey u.Mofro.Obwohl ihre Musik nicht unbedingt typische Partymusik ist,brachten Sie wie kein Anderer bei diesem Festival die feierfreudigen Holländer zum hüpfen,springen und tanzen.Ich war schwer beeindruckt und besorgte mir schnell eine CD:"Country Ghetto"."Orange Blossom" ist bereits meine vierte CD und ich kann sie jedem,der nicht vom Superstarschmus des Formatradios verseucht ist,nur empfehlen.Ich weiss,dass es mit Kategorisierungen immer nicht so einfach ist,versuche es aber trotzdem:Das Grundgerüst ist sicher der Rock,besser Swamprock,aber auch Blues und viel Soul ist vertreten,und das Ganze ist mit einer gewissen Schwermütigkeit überzogen,gerade so,als würde die Musik aus den Sümpfen Louisianas zu uns kriechen,wobei sie trotzdem partytauglich bleibt,siehe Ospel.Der Frontmann ist übrigens ein Multiinstrumentalist,der nicht nur Gitarre sondern auch Piano und Mundharmonika spielt und singt.Diese Rezension kann man auch problemlos auf ihre anderen CDs übertragen,sie sind alle ähnlich und alle gut.