Nachdem ich sehr schlechte Erfahrungen mit Gaskochern gemacht habe, habe ich mich für diesen Benzinkocher von Optimus entschieden. Ich habe den Kocher jetzt seit vier Jahren, habe ihn jedes Jahr für mehrere Wochen in Gebrauch und bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Kauf.
Nachdem man sich ein bisschen mit der Anwärmphase des Kochers vertraut gemacht hat, bekommt man ihn eigentlich bei jeder Windstärke zum Brennen. Wer dies noch nie gemacht hat, muss sich an das Anpumpen des Benzins erst einmal ein bisschen gewöhnen. Die beiliegende Anleitung erklärt diese Manöver aber eigentlich ganz gut. Im Notfall kann man bei YouTube sogar schauen, was zu tun ist. Schön ist jedenfalls auch, dass gleich ein passender Windschutz dem Kocher hinzugefügt wurde.
Die Rußverschmutzung ist bei weißem Benzin recht gering. Der Kocher soll auch mit Tankstellenbenzin laufen, dabei soll die Verschmutzung verständlicherweise stärker sein. Getestet habe ich dies noch nicht. Die Reinigung der Nadel ist denkbar einfach, da dem Kocher gleich ein Multifunktionstool beigepackt wurde, in dem auch ein kleiner Magnet integriert ist. Wenn man nach dem Kochen ein paar mal über die Nadel reibt, ist die Reinigung schon vollzogen. Bisher waren dadurch noch überhaupt keinerlei Reperaturen oder andere Eingriffe nötig, um den Kocher funktionsfähig zu halten.
Trotz seiner geringen Größe ist der Standfuß sehr stabil. Auch größere Töpfe werden aufgrund der gezackten Oberseite des Dreibeins recht gut gehalten.
Wenn es überhaupt Negatives zu diesem Kocher gibt, dann vielleicht, dass er nicht unbedingt der leiseste ist und dass es eigentlich nur eine Einstellstufe - nämlich voll an oder ganz aus - gibt. Eine 'Flammenregelung' wie in der Produktbeschreibung angekündigt, gibt es in dem Sinne nicht. Zum Warmhalten auf kleiner Flamme ist er also eher nicht geeignet; eher für das schnelle Aufheizen.