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Optimales Dehnen
 
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Optimales Dehnen [Broschiert]

Jürgen Freiwald
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Spitta; Auflage: 1., Aufl. (15. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938509198
  • ISBN-13: 978-3938509197
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 218.197 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jürgen Freiwald
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses umfassende und reich illustrierte Grundlagenbuch beschäftigt sich mit allen relevanten Aspekten zur Thematik Dehnen und ist in dieser Ausführlichkeit bisher einzigartig im deutschsprachigen Raum. Prof. Jürgen Freiwald geht dabei ausführlich auf die wissenschaftlichen Fakten ein und wirkt auf diese Weise so mancher Legendenbildung entgegen. Der Einfluss des Dehnens auf Anatomie, Morphologie und Physiologie von Gelenken, Muskulatur, Blutgefäßen, Bindegewebe und Nervensystem wird erläutert. Darüber hinaus werden auch Fragestellungen zu sozialen und psychologischen Aspekten, zu neuromuskulären Balancen und Dysbalancen sowie die Beweglichkeit unter Berücksichtigung der Biomechanik beantwortet. Auf dieser Basis geht der Autor auch ausführlich auf die Trainingsplanung und die Planung von Dehnprogrammen ein. Der letzte Teil des Buches widmet sich der praktischen Umsetzung. Der Autor geht ausführlich auf die Trainingsplanung und die Planung von Dehnprogrammen ein und 47 ausführliche Übungsbeispiele rundet das Buch ab. Sportler, Sportwissenschaftler, Übungsleiter, Physiotherapeuten und sonstige Sportinteressierte sind mit diesem Buch auf dem neusten Stand zum Thema Dehnen.

Über den Autor

Prof. Jürgen Freiwald leitet den Arbeitsbereich Bewegungswissenschaften des Fachbereichs Sportwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal und ist Leiter des Forschungszentrums für Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung (FLT). Er ist Autor, Gutachter und wissenschaftlicher Beirat in nationalen und internationalen Fachzeitschriften.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Jürgen Freiwald versucht mit diesem Buch eine Lücke in der deutschsprachigen Sportwissenschaftliteratur zu schließen. Ein umfassendes Grundlagenwerk zum Dehnungstraining existierte bisher nicht. Tatsächlich ist es Freiwald gelungen, das Thema sehr umfassend anzupacken. Die Qualität, mit der das gelungen ist, kann jedoch nicht befriedigen.

Eine unvollständige Liste der Unzulänglichkeiten:

- Die Darstellung der Themen ist einseitig, aus der Sicht des Autors. Als Leser bekommen Sie Einblick in die Vorstellungswelt von Jürgen Freiwald und nicht etwa einen Einblick in die Vorstellungswelt der Wissenschaft (an der ein paar mehr Kollegen beteiligt sind). Der Autor gibt beispielsweise seine eigene Definitionen als gültigen Standard aus, was nie und nimmer zutrifft. Dass viele Konzepte nur hypothetisch sind, dass sie äußerst kontrovers diskutiert werden, dass es andere, teilweise stark abweichende Definitionen und Konzepte gibt, erfährt der Leser nicht.

- Literaturhinweise im Text sind absolute Mangelware in diesem Buch. Als Leser wird man gezwungen, dem Autor blind zu glauben. Allein dieser Fakt reicht aus, "Optimales Dehnen" als _wissenschaftliches_ Grundlagenwerk zu disqualifizieren.

- Es sind inhaltliche Mängel vorhanden. So wird zum Beispiel die Rolle der Reflexe sehr kritisch betrachtet, was so weit absolut lobenswert ist. Bei den Schlussfolgerungen wird aber übersehen, dass es nicht nur phasische, sondern auch tonische Reflexe gibt. Das verallgemeinerte Ergebnis der Argumentation ist dann entsprechend falsch, weil es nur eine Seite der Medaille berücksichtigt.

- Grafiken werden oft mangelhaft erklärt. Da heißt es "Wie man aus der Abbildung erkennen kann, ..." Woran genau erkennt man das denn? Darüber darf der Leser rätseln. Dazu gibt es formale Flüchtigkeitsfehler, etwa eine unpassende Bildunterschrift oder Fehler beim Übernehmen von Tabelleninhalten aus anderen Quellen. Leider werden dadurch teilweise Tatsachen verdreht (so steht geschrieben, dass die aktive Beweglichkeit in der Regel größer als die passive sei, was genau umgekehrt ist).

- Die zahlreichen Fußnoten scheinen einen einzigen Zweck zu haben: den Leser zu ärgern und möglichst aus der Fassung zu bringen. Sie sind völlig aus dem Kontext gerissen. Da werden etwa Begriffe wie pH definiert, teilweise nachdem es schon im Fließtext geschehen ist, teilweise mehrmals in Fußnoten, teilweise, nachdem der Begriff schon seitenlang gebaucht wurde. Meistens fragt man sich bei den Fußnoten: "Wofür sollte das jetzt gut sein?" Meistens lautet die Antwort darauf: für nichts.

- So sinnlos viele der Randdefinitionen sind, so fehlend sind an anderer Stelle die wirklich benötigten Erläuterungen. Hin und wieder werden seitenlange Tabellen reingeklatscht, randvoll mit medizinischen Fachbegriffen, die außer Medizinern keiner verstehen kann. Der Sportwissenschaftler oder Trainer kann damit absolut nichts anfangen.

- Immer wieder werden Faktoren genannt, die bei der Planung und Durchführung des Dehnungstrainings zu berücksichtigen sind, aber an kaum einer Stelle wird dann auch gesagt, was das konkret bedeutet. Was heißt es denn, eine kürzlich überstandene Verletzung im Training zu berücksichtigen? Soll der ausgeheilte Muskel besonders intensiv gedehnt werden, um den Rückstand wieder aufzuholen? Oder besonders schonend? Doppelt so lang wie ein gesunder Muskel? Der Fantasie des Lesers werden keine Grenzen gesetzt. Für die Praktiker ist das besonders ärgerlich. Sie finden im Buch keine echte Unterstützung.

An sich positiv zu vermerken ist die Themenbreite. Die Betrachtungen beschränken sich nicht auf das Muskelsystem. Immer wieder wird die Bedeutung anderer anatomischer Strukturen hervorgehoben. Der Theoretiker ahnt dadurch, dass es mehr zu beachten gibt, bekommt über das "mehr" aber keinen brauchbaren Überblick. Der Praktiker verliert lediglich seine Handlungsorientierung, weil das bestehende Denkmuster aufgebrochen und für Neues geöffnet wird, aber keine Handlungskompetenz vermittelt wird. Aus dieser Ratlosigkeit heraus kann der Praktiker zurück in alte Gewohnheiten verfallen oder blind mit dem angedeuteten Neuen experimentieren.

Uneingeschränkt positiv hervorzuheben ist das Layout. Großzügige Ränder und die Gliederung in kleine Abschnitte machen das Lesen leicht und angenehm.

Insgesamt ist das Buch als Grundlagenwerk nicht empfehlenswert. Es ist ausführlich in der Themenbreite, aber die inhaltliche Qualität ist nicht ausreichend. Den lichten Momenten in diesem Buch steht zu viel Schatten gegenüber. Ein Blick hinein lohnt sich für Wissenschaftler, die sich mit dem Dehnungstraining beschäftigen. Mit dem nötigen Kompetenzfilter können einige durchaus interessante Anregungen aufgespürt werden (z.B. empirische Befunde zur Reflexaktivität). Für einen guten wissenschaftlichen Überblick kann Michael Alter empfohlen werden (englisch).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolles Lehrbuch! 29. Dezember 2009
Format:Broschiert
Im deutschsprachigen Raum gibt es bereits zahlreiche Abhandlungen zum Thema Dehnen. Meist werden diese aber nur aus einer Perspektive beleuchtet und informieren den Leser nicht umfassend.
Jürgen Freiwald gelingt es mit seinem Werk die verschiedenen Einflüsse und Zusammenhänge des Dehnens aufzuführen und empirisch zu belegen. Dadurch werden z.B. nicht nur anatomische, sondern auch morphologische und physiologische Aspekte angesprochen. Die sozialpsychologische Sichtweise kommt aber ebenfalls nicht zu kurz. Hier wird dem Einfluss des direkten Umfeldes, z.B. des Trainers, nachgegangen.
Als Grundlage dienen Freiwald vielfältige theoretische und praktische Erfahrungen mit leistungsdiagnostischen Verfahren sowie deren Umsetzung in Training und Therapie.

Der erste Teil ist auf Grund seiner wissenschaftlichen Fakten sehr ausführlich geschrieben, überzeugt aber durch die Vielzahl von verschiedenen Thesen und Theorien, die im Verlauf sukzessive kritisch betrachtet werden.

Im darauffolgenden Teil geht es um die Trainingsplanung und die Planung von Dehnprogrammen. Im Mittelpunkt steht hierbei das Nutzen der trainingswissenschaftlichen Kenntnisse. Unter Berücksichtigung der genetischen Dispositionen und der Belastungsnormative werden Unterschiede zwischen einem Beweglichkeitstraining und Ausdauer- bzw. Krafttrainingseinheiten herausgearbeitet.

Der dritte und letzte Teil bietet allen praxisorientierten Lesern zahlreiche Übungsbeispiele. Diese werden sehr anschaulich dargestellt und mit wichtigen Hinweisen bzgl. der Dehnmethode und Durchführung vermerkt. Hervorzuheben ist hierbei, dass nicht nur eine Dehnmethode aufgeführt ist, sondern jeweils fünf verschiedene Methoden auf ihre (sinnvolle) Anwendbarkeit geprüft werden.

Fazit: "Optimales Dehnen" ist ein klar strukturiertes und gut zu lesendes Lehrbuch. Jürgen Freiwald schafft es das Thema Dehnen umfassend darzustellen und begründet aktuelle Theorien mit eigenen wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen. Dadurch wird es dem Leser leicht gemacht, die aktuelle Forschungslage zu erfassen und zielgerichtet in der Praxis umzusetzen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das 2009 im Spitta Verlag erschienene Buch 'Optimales Dehnen' ist für (Sport-) Mediziner, Sporttherapeuten, (Sport-)Physiotherapeuten und Trainer geeignet.
Es ist momentan das umfangreichste Lehrbuch zum Dehnen im deutschsprachigen Raum. Es werden theoretische Grundlagen und praktisches Wissen in anschaulicher Weise dargestellt und miteinander verknüpft.
Das Buch kann es durchaus mit der einschlägigen internationalen Literatur (z.B. Science of flexibility; Alter) aufnehmen. Nach meiner Meinung gibt es momentan im deutschsprachigen Raum kein vergleichbares Buch. Für den praktisch orientierten Leser bieten werden neben den theoretischen Grundlagen auch praktische Hinweise zum Dehnungstraining gegeben. Das umfangreiche Literaturverzeichnis am Ende des Buches spiegelt die aktuelle Forschungslage wieder.
Nach so einem Buch habe ich in deutscher Sprache lange gesucht.
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