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Opium fürs Volk: Natürliche Drogen in unserem Essen
 
 
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Opium fürs Volk: Natürliche Drogen in unserem Essen [Taschenbuch]

Andrea Fock , Jutta Muth , Monika Niehaus , Udo Pollmer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (22. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499626357
  • ISBN-13: 978-3499626357
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.530 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welches Essen Sie in Stimmung bringt Ob Lebkuchen oder italienische Tomatensoße, Pilzgerichte oder Wurstwaren, Fruchtsäfte oder Cola, Hopfen oder Muskat: So manches, was wir essen und trinken, enthält psychotrope Stoffe, natürliche chemische Drogen, oder setzt sie in uns frei. Das Wissen darum ist seit jeher die Grundlage der Kochkunst – aber in größerem Rahmen erforscht wurde es noch nie. Mit diesem inspirierenden Ausflug in das kulinarische Reich der Sinne betreten die Autoren daher Neuland.

Über den Autor

Andrea Fock wurde 1961 in Hamburg geboren wo sie Biologie mit dem Schwerpunkt Sekundärstoffwechsel bei Pflanzen und Pharmazeutische Biologie studierte. 1993 landete sie beim NDR-Fernsehen und realisiert dort seit dem zahlreiche Magazinbeiträge (z.B. für den Ratgeber Technik) und Dokumentarfilme im In- und Ausland. Einige Jahre (1997-2001) war sie Redakteurin beim NDR-Naturfilm um dann ab 2002 wieder als freie Journalistin zu arbeiten. Zwischenzeitlich veröffentlichte sie mit Udo Pollmer „Prost Mahlzeit – krank durch gesunde Ernährung“ (1993) und „Liebe geht durch die Nase“ (1997). Seit 2009 ist sie Chefredakteurin des EU.L.E.n.-Spiegels.

Jutta Muth ist Diplom Oecotrophologin und Wissenschaftsjournalistin. Seit 1997 ist sie beim Eu.L.E. e.V. tätig - Arbeitsschwerpunkte: Kinderernährung, Geschmacksprägung, Landwirtschaft, Ernährungsökologie und alles, was gängige Lehrmeinungen in Frage stellt. Sie liebt Musik und Bücher, ist gern in der Natur unterwegs und begeistert sich für gutes Essen.

Monika Niehaus, Diplom in Biologie, Promotion in Neuro- und Sinnesphysiologie, freiberuflich als Autorin (SF, Krimi, Sachbücher), Journalistin und naturwissenschaftliche Übersetzerin (englisch/französisch) tätig. Mag Katzen, kocht und isst gern in geselliger Runde.

Udo Pollmer, geboren 1954, studierte Lebensmittelchemie an der Universität München. Seit 1981 arbeitet er als selbständiger Wissenschaftsjournalist. Er war mehrere Jahre lang Lehrbeauftragter für Haushalts- und Ernährungswissenschaften an der Fachhochschule Fulda sowie an der Universität Oldenburg. Seit 1995 ist er Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e. V. (EU.L.E.) in München. Er ist Autor einer Reihe von Bestsellern, u. a. Iß und stirb. Chemie in unserer Nahrung (mit Eva Kapfelsperger) 1992; Vorsicht Geschmack. Was ist drin in Lebensmitteln? (Mit Cornelia Hoicke, Hans-Ulrich Grimm) 1998, 2000; Food-Design: Panschen erlaubt. Wie unsere Nahrung ihre Unschuld verliert (mit Monika Niehaus) 2007, 2010; Wer gesund isst, stirbt früher. Tatsachen und Trugschlüsse über unser Essen (mit Monika Niehaus) 2008; Pillen, Pulver, Powerstoffe. Die falschen Versprechen der Nahrungsergänzungsmittel (mit Susanne Warmuth) 2008; Wer gesund lebt, ist selber schuld. Was uns die Gesundheitsapostel verschweigen (mit Monika Niehaus) 2010.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Warum Bananen Drogen sind 7. November 2010
Format:Taschenbuch
Dass Essen und Trinken mit Lebensfreude einhergehen, hat wohl jeder schon einmal erfahren, - es sei denn, man stürzt sich frustriert von der einen Diät auf die nächste - dass wir aber viele Nahrungsmittel präferieren, weil sie nicht nur wohlschmeckend sind, sondern eine angehehme Wirkung auf unsere Psyche haben, war mir zumindest nicht in diesem Maße bekannt. Kokastrauch und Schlafmohn, Alkohol und Tabak o.k., aber die Banane und harmlose Weihnachtsbäckerei, ja sogar religiöse Rituale, wie das Weihrauchschwenken, lernen wir hier, wirken sich durchaus stimmungsaufhellend aus.
Jetzt wird auch klar, warum unsere Kids so gerne Pizza und Nudeln konsumieren: durch die Wirkung von Opiaten lassen sich kleine Wehwehchen besser ertragen. - Eher langweileige Nahrungsmittel wie Pilze und Quark bekommen durch ihre psychogene Wirkung einen ganz anderen Stellenwert. - Ebenso erfährt man, was die Petersilie so alles vermag und warum itlienische Kinder Basilikum verabreicht bekommen.
Diese Buch langweilt aber nicht durch eine Aufzählung von Nahrungsmitteln und deren Wirkung, sondern beleuchtet den historischen und sozio-kulturellen Hintergrund, man könnte auch sagen die "Karriere" eines Nahrungsmittels. Zudem wird auch der chemische Intellekt bedient, indem die Wirkungsweisen der einzelnen Substanzen fachgerecht eingearbeitet sind. Aber keine Angst auch Nicht-Chemiker verstehen den Kontext, zumal es den AutorInnen gelingt, fachliche Korrektheit unterhaltsam und nicht selten amüsant darzustellen. Damit hat dieses Werk gleichsam hohen Informations- und Unterhaltungswert. (Besonders interessant im Hinblick auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage!)
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die volle Dröhnung 10. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Am besten gefällt mir natürlich der Satz: 'Wer geistig fit oder gar genial ist, hat einen Hang zum Alkohol.' Ich werde ihn über mein Weinregal pinnen. Das Buch strotzt vor Einsichten, die einen grinsen oder staunen lassen. Man gewinnt einen neuen Blick aufs Kochen, wenn man erfährt, wie stark chemische Prozesse unsere Ess- und Trinkgewohnheiten und -vorlieben (und auch die Geschichte unserer Esskultur) prägen. In vielen Fällen geht es um eine ordentliche Dröhnung, was etwa erklärt, warum das fade Safran mit solch enormem Aufwand gewonnen wird. Das Gewürz kann einen umbringen, wirkt aber in richtiger Dosierung krampflösend, schmerzstillend und vor allem als Aufheiterer gegen Depressionen (den Kuchen könnte man leichter mit anderen Stoffen gelb färben). Das hat es mit der Muskatnuss gemein, die dem Körper Amphetamine liefert und eine Rauschdroge ist, stark genug, um Nostradamus den Weltuntergang beschwören zu lassen. (Hätte der den Stoff vertragen, gäbe es heute ein paar Hysteriker weniger.) Aber auch Lebkuchen, Pilze, Tomatensoße, Hopfen, Fruchtsäfte oder Cola enthalten chemische Drogen. So nebenbei räumt das Buch noch mit einer Menge von Vorurteilen auf, etwa über die Wirkung von Ballaststoffen auf den Stuhlgang und die vermeintlich wärmende Wirkung von Chili und anderen scharfen Sachen.
Gute Bücher unterscheiden sich von schlechten vor allem dadurch, dass sie dem Leser wichtige Erkenntnisse vermitteln. Nach diesem Maßstab ist es vorzüglich, nicht zuletzt auch, weil es komplizierte Wirkungsmechanismen anschaulich erläutert. Man wird nach der spannenden Lektüre das, was man in der Küche so treibt, anders betrachten. Man lese nur die Ausführungen über die psychogene Wirkung von Petersilie. Ein neues tolles Buch von Pollmer, Niehaus und Co.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wie in einer anderen Rezension bereits erwähnt: Ja, dieses Buch ist "ein echter Pollmer" - auch wenn ein großer Teil der Texte von sachkundigen Koautorinnen verfasst wurde, die offenbar seine entspannte Grundhaltung in Ernährungsfragen teilen. Als Biologin war ich froh, endlich wieder einmal längere und informationsreichere Texte aus der EU.L.E.-Schule lesen zu können und nicht nur zweitverwertete Häppchen, in denen sich die Quellenangaben - wenn überhaupt vorhanden - auf wenige Selbstzitate beschränken.
"Opium fürs Volk" führt dagegen reichlich wissenschaftliche Originalliteratur an, und man kann getrost davon ausgehen, dass die VerfasserInnen diese nicht nur gelesen, sondern auch verstanden haben. Natürlich handelt es sich nicht um ein Lehrbuch, in dem man einen unparteiischen Ansatz und einen neutralen Stil erwarten dürfte: Stets scheint eine hedonistische, antialarmistische Grundhaltung durch, die ich aber nicht als verharmlosend empfinde, sondern als sinnvolles Gegengewicht zum Alarmismus anderer Ernährungsratgeber: Angst fördert die Gesundheit gewiss nicht, Genuss hingegen schon.
Die Überfülle der in unseren Lebensmitteln enthaltenen und in den Texten immer wieder genannten psychotropen Stoffe hat mich bei der Lektüre gelegentlich etwas erschlagen, aber dank des Registers findet man sich in dem Buch gut zurecht.
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Völlig neuer Ansatz zur erklärung unserer Ess-und...
Nach Lektüre des Buches macht das Kochen und Würzen noch mehr Vergnügen, weiß man nun doch, das Muskatnuss Amphetamine enthält und was man mit Petersilie... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Wendur veröffentlicht
Sind wir nicht alle high?!
Ich fand das Buch sehr gelungen!
In meinen Augen ist es allerdings notwenig ein wenig Chemie-Vorkenntnisse zu besitzen. Es ist doch sehr auf solche Formeln ausgearbeitet. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von A. Schulze veröffentlicht
Ernährung mal aus einer anderen Perspektive
Wenn auf einem Buch der Name Pollmer steht, muss man auf alles gefasst sein. Hochinteressante Zusammenhänge, unkonventionelle Erklärungsversuche,... Lesen Sie weiter...
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Nie hätte ich gedacht, dass ich als rechtschaffener Bürger und qualitätsbewusster Lebensmittelkonsumet tagsein, tagsaus ein gewöhnlicher Drogenkonsument bin -... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Bopf veröffentlicht
Informativ+unterhaltsam
Das Buch schlägt einen großen Bogen von der Wirkung einzelner Gewürze über Alkoholkonsum bis hin zu der eigenen Ernte aus dem Kräutergarten und räumt... Lesen Sie weiter...
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