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Opiate
 
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Produktinformation

  • Audio CD (4. August 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Single
  • Label: Jive (Sony Music)
  • ASIN: B0000AGDZN
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.086 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Sweat
2. Hush
3. Part Of Me
4. Cold And Ugly
5. Jerk-Off
6. Opiate
7. Gaping Lotus

Produktbeschreibungen

OPIATE

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
"Opiate" betitelt vielsagend die erste Veröffentlichung des Vierers mit Namen Tool, der später einmal als die Vorzeigeband des modernen Prog-Rock seinen Platz in der musikalischen Hall of Fame finden sollte.
Anno 1992 war aber noch nicht viel zu spüren von Feenstaub und toolscher Transzendenz, wie es beispielsweise der letzte Longplayer "Lateralus" darbietet. Die EP, bestehend aus vier Studioaufnahmen und zwei Live-Aufnahmen (die soundmässig durchaus auch zufriedenstellen) besticht im Gegensatz zu besagter Perfektion an musikalischer Feinschnitzarbeit noch durch schroffe Rohheit und kantig aber dennoch präzise dahergerotzte Gitarren in schweren Riffs wobei dem musikalischen Kopf Adam Jones an den sechs Saiten auch hier bei seinen Soli-Ausflügen stellenweise schon Flügel zu wachsen scheinen. Der Bass, den damals noch Paul d'Amour zupfte, kommt bereits in typischer Tool-Manier sehr selbsbewusst rüber und versteckt sich keinesfalls im Hintergrund sondern verleiht dem Gesamtbild eine gewisse bodenständige Schwere und Zähheit. Einen Orden verdient sich bereits auf diesem Album auch das Trommlergenius Danny Carey, der die Musik ebenfalls ungemein prägt durch stampfige Double-Bass-Attacken oder flüssige Drumfills, in die sich dann irgendwann der Rest des Ensembles sanft einbettet, wodurch man die ganze Sache durchaus schon als irgendwie rund bezeichnen kann. Überhaupt muss bereits festgestellt werden, dass die Musiker schon so perfekt aufeinander abgestimmt zu sein scheinen, dass man hinter dem Namen Tool kaum noch vier Musiker sehen will sondern beinahe schon ein einziges audiophiles Ungetüm, dem die Musik aus allen Poren strömt. Alle Instrumente beteiligen sich sehr ausgewogen an der Gestaltung des Gesamtbilds und was auf diese weise schon eine so vor Energie strotzende, umwerfende Mischung ergibt, erhält durch Sänger Maynard James Keenan, den geistigen Kopf der Band, sein I-Tüpfelchen. Der kleine Mann, damals noch mit ensprechend und passend radikalem Irokesenschnitt, weiss durch seine unnachahmliche Leidenschaft, Kraft und auf dieser EP vor allem durch Wut in jeder Situation und Stimmlage zu überzeugen und rundet die Gruppe optimal ab bzw. auf. Ähnlich wie die noch vergleichsweise übersichtlich gehaltenen Instrumente verbleibt auch der Vocalist hier noch bei recht deutlich und unverschlüsselt aus der Seele gebrüllten Statements wie "Fuck You" oder "Shoot You in your fucking head", ohne derartige Anliegen um fünf Ecken herum vernebelt darzustellen wie oft auf späteren Alben. Direkt in's Gesicht. So ist auch eine direkte Identifikation mit der Band bzw. Maynard hier noch recht leicht zu berwerkstelligen, es besteht mehr Nähe zum Hörer.
Insgesamt kommt "Opiate" daher wie eine zusammengestauchte, komprimierte, holzige (wenn man denn so will auch unausgereifte) Version von dem, was später in den Himmel des Alternative Rock gelobt werden wird. Die Songs sind bei weitem unkomplizierter aufgebaut als auf "AEnima" oder "Lateralus", man braucht noch keine fünfminütigen Intros und kommt stattdessen schnell zur Sache, mit stärker konzentrierter Aggression, mehr Dampf und größenteils auch ohne wirkliche Verschnaufpausen, sodass auch das radiokompatible 3-Minuten-Format noch keine Utopie darstellt.
Tool machen auf dieser EP noch mit Abstand den bodenständigsten und solidesten aber auch radikalsten Eindruck und man könnte sich als Klientel auch noch durchaus Biertrinker in Holzfällerhemden vorstellen, wo man später Absinthtrinker in bunten buddhistischen Gewändern assoziiert. "Opiate" macht im Gegensatz zu den späteren Alben wenigstens noch irgendwie den Eindruck, als könne man es irgendwie in einen überschaubaren Rahmen pressen doch im Grunde steckt hierin bereits genug Kraft und Energie, jeden erdenklichen Rahmen zu sprengen und auch das Potential der Musiker ist erkennbar, wobei ihr späterer Werdegang von diesem Album aus noch keineswegs absehbar ist.
Die Anspielhighlights sind für mich "Part of Me", das einen heftig und brutal wie ein Vorschlaghammer ins Gesicht trifft und ordentlich Tempo macht und dann noch der Titeltrack "Opiate", bei dem dann später auch der Opiumjunkie in Holzfällerhemden seinen Platz findet.
Unterm Strich ist das Album ein Muss und es gibt in meinen Augen keine Entschuldigung dafür, diese CD nicht zu besitzen und vor allem im toolschen Discographie-Gesamtkontext ist diese CD das erste Puzzlestück und es passt perfekt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Tool sind für mich Götter. Schlicht und ergreifend. Die erste Platte, die ich gehört hatte, war Lateralus und bis diese vollständig in mein Blut überging, vergingen Monate. Dann war's aber auch um mich geschehen.
Die Ænima folgte, hat sich bis heute aber noch ein wenig Rest-Sperrigkeit bewahrt. Genauso wie die Undertow. Die Lösung des Problems ist einfach, dass ich mit Opiate hätte anfangen sollen. Einer meiner Vorredner nannte es so treffend "das erste Puzzleteil" - oja, und es passt hervorragend.
Roh, eingängig, kantig, straight. So kannte ich sie vorher nur in Ansätzen auf der Undertow. Und vielleicht noch auf Ænimas "Hooker With A Penis".
Als der Opener Sweat über mich hereinpreschte, ging jede einzelne Note vom Ohr sofort über ins Blut. Genauso wie bei jedem folgenden Song. Als die CD zu Ende war, stand mir der Mund offen. Ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber das...
Das erste Puzzleteil sitzt nun also und ich werde mich jetzt voll und ganz der Undertow und anschließend der Ænima widmen, um den Tool'schen Pfad zu Lateralus zu beschreiten. Und langsam zu verstehen; zu sehen, wie die einzelnen Puzzleteile langsam ein Bild ergeben. Zwar ein unklares und kaltes Bild, aber doch eines, das einen ungemein fasziniert, abstößt und aufsaugt zugleich.
Als Highlights der Scheibe seien noch "Sweat"(aufgrund der herausragenden Lyrics) und "Opiate"(Ohrwurm!) genannt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geil. 22. Februar 2006
Format:Audio CD
Alleine schon der Track "Opiate" macht diese EP zum Pflichtkauf für Toolfans. Einer der absoluten Über-Songs der Band. Und ob die damals schon was konnten.

Die Musik ist halt mehr in die Fresse als auf den anderen 3 Platten, aber das heißt nicht, dass sie schlechter ist. Die Jungs wollten damals auch einfach eine harte EP veröffentlichen. Songs wie "Sober", die erst ihren Weg aufs nächste Album fanden, waren zur Zeit, als Opiate erschien bereits geschrieben und wurden auch bei Live-Auftritten gespielt.

Maynard liefert auch schon auf Opiate genialen Gesang ab und auch die anderen Bandmitglieder liefern absolut solide Arbeit an ihren Instrumenten.

Die Songs strahlen Wut und Aggresivität aus und zwar in einem Maße, wie man sie auf späteren Veröffentlichungen von Tool nicht mehr finden wird.

Es ist einfach der Grundstein. Opiate ist typisch Tool, sowohl textlich als auch musikalisch - mit dem Unterschied, dass es auf dieser Scheibe eben nicht diesen Mix aus ruhigeren und härteren Songs gibt, sondern eben nur harte.

Man kann Opiate zwar nicht mit einem Lateralus auf die gleiche Stufe setzen, das wäre wohl etwas dreist und würde außerdem bedeuten, dass sich die Band über die Jahre nicht verbessert hätte, aber es ist trotzdem verdammt gute und für Tool auch erstaunlich eingängige Musik.

5 Sterne.

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Nur der Vollständigkeit halber
sollte man / der Neuling sich diese Mini EP zulegen.
Auf der knappen halben Stunde (inklusive 2 Livestücke) wirken die Amis
noch sehr hölzern und die Produktion... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von C. Ludwig veröffentlicht
Ehrlich, wütend, ohne Scheuklappen: Grandioses "Jugendwerk"
Pünktlich zum 18. Geburtstag entdeckte ich damals Tool. Mit "Aenima" fing die Liebe an. Keine Band beeinflusste mein Leben und meine Persönlichkeit mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Klaus Schneider veröffentlicht
Opium für das Volk
Was soll man zu Tool noch sagen. Unzählige Superlative wurden schon verbraten, daher finde ist es müßig diese zu wiederholen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von tutnichtszursache veröffentlicht
Opiate - absolut geil
klar. das ist noch nicht aenima oder lateralus.

aber opiate ist schlichtweg genial! bis auf den song opiate der zu gesangsbezogen ist, und mir persönlich nicht so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2007 von Fabian Samhammer
Wütend!
...ist wohl die treffendste Beschreibung für dieses Erstlingswerk einer Band die sich später in die luftigen Höhen des Kultstatus hinaufschwingen sollte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2007 von Marvin Schulte
OPIATE
Ähm, ich gehöre wahrscheinlich auch eher den "jüngeren" Toolfans an, und nichtsdestotrotz find ich Opiate genial. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2007 von Mushroomhead
Das erste Lebenszeichen
Die erste CD von Tool. Hier erkennt man schon was die vier Jungs geplant haben und leider auch, dass sie durch ihre technischen Möglichkeiten, ihre Genialität umzusetzen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2007 von Julian Lennartz
Textauszug: "i should play god and shoot you myself"
irgendwie seltsam, dass einige jüngere fans von tool nicht erkennen, womit diese ep den späteren fortgang der band begründet hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2006 von Martin Schmidt
2 Sterne für die beste Band der Welt
Tool ist die beste Band der Welt. Aenima das beste Album aller Zeiten. Lateralus ist auch absolut grossartig, hier ist das Schlagzeugspiel sogar noch unglaublicher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2006 von "gurkentanz"
Noch lange nicht die Band die Lateralus erschufen
Ich hab mit Lateralus und Aenima angefangen Tool zu hören. Meiner Meinung nach kann Opiate nicht ansatzweise mit diesen Werken mithalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2005 von Northaus
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