Plötzlich war sie da, strahlte von zahllosen Gothic-Magazinen und man fragte sich: Darf die das? Darf die einfach so neben den bekannten Bands der Szene auf einem Cover sein? Ist die so wichtig? So gut?
Oh, mein Gott, ja! Sie ist so gut und besser!
Ihre Texte sind klasse, manchmal poetisch subtil, manchmal derb und ungeschönt in die Fr****. Aber immer passend, immmer authentisch und irgendwie liebenswert.
Die Musik ist elektronisch, dazu eine Geige die klingt, als hätte Jimi Hendrix das Instrument gewechselt. Eine interessante Mischung, nett produziert und instrumentiert.
Die Stimme von Emilie erinnert mich persönlich ein wenig an Tori Amos ... diese kleine rothaarige machte Liebe mit dem Piano während sie sang, Emilie hat **** mit der Geige.
Die Mischung bei Emilie Autumn gibt ihr dieses unnahbare, erhobende, gleichzeitig wirkt sie Puppenhaft und zerbrechlich. Songs wie Swallow oder Misery loves Co. sind Ohrwürmer, denen man sich nicht entziehen kann!
Gerne wiederhole ich mich: Emilie Autumn ist der lang erwartete frische Wind in der europäischen Gothic-Szene ... aus Amerika.