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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Über einen immer noch viel zu unbekannten Meisterregisseur,
Von real music lover (musicheaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Max Ophüls (FILMEXIL 15) (Broschiert)
Das ist ein sehr schönes Heft aus der Reihe FILMEXIL.Es widmet sich dem grossen Regisseur Max Ophüls. Leider ist Ophüls einem breiteren Publikum nicht bekannt. Seine Filme sind, nicht zuletzt wegen ihres Enertstehens im Exil, teils in stark gekürzten, teils schlecht erhaltenen Kopien vorhanden. Mit etwas Glück kann man zu später eines seiner Werke in einem 3. Programm sehen. Bedauerlich. Das Heft beschäftigt sich, quasi chronologisch, mit einigen Werken von Ophüls. Ronny Loewy schildert, wie aus einem Expose von Erich Kästner der verschollene Kurz-Film "Dann schon lieber Lebertran" wurde. In einem weiteren Aufsatz beschäftigt sich Loewy mit der Zusammenarbeit des Regisseurs mit dem Ausstatter Heinz Fenchel. Eines der Highlights des Heftes ist das Interview des Filmhistorikers Lutz Bacher mit dem Drehbuchautor Hans Wilhelm ("Berlin-Alexanderplatz"). Das bereits 1979 geführte Interview lässt uns einen spannenden, amüsanten Blick darauf werfen, wie in den 30er Jahren Filme "gemacht" wurden... Aber auch die weiteren Aufsätze, die z.B. durch einen Vergleich zwischen dem Ophüls-Film "The Reckless Moment" (dt. "Schweigegeld für Liebesbriefe") und dem Remake von 2001, "The Deep End" die Klasse von Ophüls auch in Hollywood aufzeigen oder die Auseinandersezung mit der Filmmusik in anderen Hollywood-Filmen des Exilierten, überzeugen durch ihre tiefgründige und kenntnisreiche Herangehensweise, was im Hinblick auf Filmmusik selbst heute noch ungewöhnlich ist Die "Zerstörung" des Meisterwerks LOLA MONTEZ ist ein weiteres Thema. Wie aus einem der gewagtesten und modernsten Historienfilme ein billiges B oder C movie zusammengeschustert wurde, belegt Ronald Wilson. Schließlich erfahren wir, wie der Versuch von Ophüls, den Comeback-Film von Greta Garbo zu machen, bedauerlich scheiterte. Alles in allem ein weiteres hervorragendes Heft dieser rühmenswerten Reihe, die neuerlich auf das ungewöhnliche Werk des grossen Regisseurs aufmerksam macht!!!! Eine schöne Ergänzung zu Helmut G. Asper's grosser Biografie "Max Ophüls"!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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