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Opferschuld
 
 
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Opferschuld [Taschenbuch]

Ann Cleeves , Stefanie Kremer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: Deutsche Erstausgabe. (1. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499253623
  • ISBN-13: 978-3499253621
  • Originaltitel: Telling Tales
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.427 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit Vera Stanhope hat die britische Autorin Ann Cleeves eine Kommissarin erfunden, die man mögen muss: ein wenig derb, übergewichtig, beziehungsgestört aber schlauer als ihr gesamtes Team!" (Freundin)

Kurzbeschreibung

Denn keiner ist ohne Schuld. Emma Bennett sieht sich mit dem schlimmsten Trauma ihrer Kindheit konfrontiert: Zehn Jahre zuvor entdeckte sie an einem frostigen Wintertag in einem Graben die Leiche ihrer besten Freundin. Eine Frau wurde verhaftet, doch nun taucht ein Zeuge auf, der ihr umstrittenes Alibi nach all den Jahren bestätigt. Kommissarin Vera Stanhope würde den Mordfall gerne lösen, doch das gestaltet sich unerwartet schwierig: In dem Dörfchen Elvet findet sich kaum ein Einwohner, der kein Motiv gehabt hätte, die hübsche, verzogene und sehr gerissene Abigail zu töten. Binnen kürzester Zeit ist die Atmosphäre vergiftet. Und Vera fragt sich: Haben die Dorfbewohner Angst vor dem Mörder oder vor ihrer eigenen, schuldbeladenen Vergangenheit? «Mit Vera Stanhope hat die britische Autorin Ann Cleeves eine Kommissarin erfunden, die man mögen muss: ein wenig derb, übergewichtig, beziehungsgestört – aber schlauer als ihr gesamtes Team!» (Freundin)

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Kundenrezensionen

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dicht und spannend 30. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Ganz erstaunlich, welch interessanter Kriminalroman sich hinter dem unscheinbaren Äußeren des Taschenbuches verbirgt. Gut verständlich ist es, dass Ann Cleeves bereits den "Duncan Lawrie Dagger Award" für eines ihrer vorhergehenden Bücher erhalten hat, denn sowohl im Stil, wie in der Tiefe der angelegten Figuren und auch in der Konstruktion des zugrunde liegenden Kriminalfalles zeigt sie auch in ihrem neusten Roman keine Schwächen. Selten gelingt es einem Autor zudem, den Leser so lange fast völlig im Dunkeln tappen zu lassen.

Das Buch selbst ist in zwei Teilen geordnet.
Die aus dem Vorgängerroman bereits bekannte, exotisch und ganz anders als gewöhnlich konzipierte Kommissarin Vera Stanhope (dick, derb, geschmacklos in Kleiderfragen, nie locker lassend, mit ganz eigenen Methoden und Gesprächstechniken ausgestattet, aber zur rechten Zeit menschlich durchaus einfühlsam und intelligent die Zusammenhänge zusammentragend) wird erst langsam zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, im zweiten Teil erst übernimmt die Figur das Zentrum der erzählerischen Perspektive.

Im ersten Teil des Buches stellt Ann Cleeves zunächst gründlich und durchaus fesselnd die beteiligten Personen vor. Hierbei legt sie wert auf den Hintergrund der Figuren, der sich allerdings erst Schritt für Schritt entwickelt und richtet ihr ganz besonderes Augenmerk auf die fast unmerkliche und daher tief hintergründige Verbundenheit aller Figuren untereinander und mit einem 10 Jahre zurückliegenden Mordfall.
Die damals erst 15 jährige Abigail wird von ihrer damals besten Freundin Emma tot in einem Graben aufgefunden. Als Mörderin wird ebenso rasch die Geliebte von Abigails Vater zur Rechenschaft gezogen, die sich nun, 10 Jahr später, nach Ablehnung einer Bewährungsmöglichkeit (wobei Emmas Vater Robert, der Bewährungshelfer, hier das ausschlaggebende Votum abgab), umbringt. Kurz bevor ein Zeuge zu ihrer Entlastung auszusagen vermag. Wenn aber nicht die Geliebte des Vaters die Mörderin war, wer dann?

Hier nun beginnt der Reigen des menschlichen Sumpfes, denn Ann Cleeves unnachahmlich vor den Augen des Lesers entspinnt. Emma, die beste Freundin, aber auch in der Tiefe mit hoher Aggression versehen, damals, gegen Abigail. Eine dunkle Seite, die bereits auf den ersten Seiten der nun verheirateten, jungen Mutter abzuspüren ist, denn ihre erotischen Fantasien gelten Dan, dem Nachbarn, nicht James, ihrem Mann. Dan, der interessanterweise 10 Jahre zuvor einer der ermittelnden Polizisten im Fall Abigail war, im Zuge dessen aber seinen Dienst quittierte. Ebenso übrigens, wie die damalige Leiterin der Ermittlungen, Constanze, die allerdings auch in der Gegenwart noch eine undurchschaubare Verbindung zu Abigails Vater aufzuweisen hat. James, der langweilige, spießige Ehemann Emmas zeigt sich im Verlauf der Ereignisse ebenfalls als ein Mann mit gut verdeckter Vergangenheit. Hat sogar Robert, Emmas Vater, Leuchte der reformierten Gemeinde in Elvet, dem Dorf der Handlung, Sozialarbeiter und Bewährungshelfer das ein oder andere an Geheimnis mit sich zu tragen?

Tiefen und Andeutungen, die Vera Stanhope vom Rande her beginnt, aufzurollen. Als aber ein zweiter Mord geschieht und der Tote ebenfalls in Verbindung mit dem damaligen Mord und Abigail selbst gebracht werden kann, nehmen die Ermittlungen und das Tempo des Romans enorm an Fahrt auf. Und lassen den Leser doch weiter im Unklaren über das, was damals wirklich passierte, welches Motiv hinter den beiden Morden stehen könnte und, vor allem, wer für die Morde verantwortlich ist.

Hervorragend geschrieben, wunderbar flüssig zu lesen und mit finessenreichen Figuren versehen, von denen keine sich letztendlich als das herausstellt, was an der Oberfläche gedacht werden könnte, vermag der Roman überaus zu fesseln. Ohne zu künstlich wirkenden Konstruktionen oder effekthascherischer Action greifen zu müssen, gelingt es Ann Cleeves, einen wirklich interessanten Fall realistisch und lebendig in den Raum zu setzen, der genauso von der Mördersuche wie von den schillernden Figuren und Querverbindungen getragen wird. Mit Vera Stanhop ist ihr zudem eine Ermittlerin geglückt, die nach Fortsetzungen fast schon ruft. Sehr empfehlenswert.
Kommentar
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Silke Schröder, hallo-buch.de TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Opferschuld" ist der zweite Fall mit der leicht übergewichtigen Mittvierzigerin Vera Stanhope. Wie in einem Ann Cleeves-Krimi üblich, verbirgt sich hinter jeder Idylle auch ein angstvoll gehütetes, böses Geheimnis. So ist es auch in "Opferschuld". Stilsicher stellt uns die Autorin die Beteiligten vor und deckt dann Stück für Stück die Beziehungen zwischen ihnen auf - und die Heimlichkeiten voreinander. Zwar ziehen sich die Ermittlungen manchmal ein wenig in die Länge, aber Anne Cleeves schafft es ganz hervorragend, ihre etwas ungehobelte Heldin Vera Stanhope in Szene zu setzen. Ein prima Fall für Fans des klassischen englischen Who-done-it-Krimis.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im kleinen beschaulichen Dorf Elvet gibt es eigentlich keine Geheimnisse, denn jeder kennt jeden, sollte man zumindest meinen- doch vor knapp zehn Jahren wurde ein Mord begangen- an einem fünfzehnjährigen Mädchen.
Die beste und einzige Freundin des Opfers Abigail Mantel, Emma, fand das Mädchen damals leblos auf. Nach einer recht kurzen Ermittlungsarbeit der Polizei war die angebliche Täterin, eine Geliebte des Vaters von Abigail schnell überführt, obwohl sie stets ihre Unschuld beteuerte.
Der Fall scheint abgeschlossen, alles gerät langsam in Vergessenheit, bis das Unglaubliche geschieht. Es meldet sich ein wichtiger Zeuge, der der angeblichen Mörderin ein hieb und stichfestes Alibi verschafft. Doch das kommt leider zu spät für die Verurteilte, die sich bereits im Gefängnis das Leben genommen hat, bevor der Fall neu aufgerollt wird.
Die Tragik des Mordfalles lässt auch die neugierige Kommissarin Vera Stanhope nicht kalt, die extra für diesen Fall in das Dörfchen gekommen ist, um ihre Ermittlungen und Untersuchungen aufzunehmen.
Und wie immer gelingt es Vera mit ihrer unnachahmlichen Art, den Dörflern ihre kleinen und großen Geheimnisse zu entlocken. Schnell ist ihr klar, dass gleich mehrere Personen ein Motiv hatten, Abigail damals zu ermorden. Und dann geschieht noch ein zweiter Mord'

Der zweite Teil der Vera Stanhope Reihe von Ann Cleeves fördert erneut die Stärken der Autorin zu Tage- etwa die tiefgründige, liebevolle Charakterisierung ihrer Romanfiguren- ob Haupt oder Nebenfiguren; sie beschreibt sehr glaubwürdig deren Ängste und Unsicherheiten und lässt den Leser zu einem neugierigen Voyeur werden, dem sie zwar stets kleine Happen hinwirft, doch trotzdem bis zum Schluss im Dunklen tappen lässt, was den wahren Täter angeht.
Geschickt streut sie Verdachtsmomente gegen mehrere Akteure der Geschichte aus und erschwert ihren Lesern die Tätersuche ungemein, was mir sehr viel Lesespaß bereitet hat, weil meine Neugierde dadurch immer mehr geschürt wurde.

Wer bereits andere Romane der Autorin gelesen hat, weiß, dass sich Ann Cleeves Bücher nicht unbedingt durch eine actionreiche, schnelle Handlung auszeichnen- im Gegenteil- die Geschichten umgibt eine gewisse Langsamkeit, sie brillieren dagegen jedoch durch eine sehr gut ausgearbeitete Story und charismatische, teils auch recht schrullige Hauptfiguren. Die Spannungsmomente sind eher spärlich gesät, diese Bücher sind eher als reine, handfeste englische Krimis zu betrachten, doch die Autorin versteht ihr Handwerk und ihr gelingt es stets, trotz der gemächlichen Entwicklung ihrer Geschichten, eine unterhaltsame, atmosphärisch dichte Handlung zu weben, die einen hohen Unterhaltungswert besitzt.

Mit der Kommissarin Vera Stanhope hat Cleeves zudem eine Heldin geschaffen, die wunderbar unperfekt ist- sie ist keine Schönheit mit Modelmaßen- im Gegenteil, sie hat Übergewicht, trägt eher praktische unmoderne Kleidung, trinkt gerne und neigt durchaus auch zu missgünstigen Gedankengängen, auch wenn sie, wenn es darauf ankommt, durchaus ein Herz aus Gold hat. Sie spricht sämtliche Mitmenschen mit 'Herzchen' an und vermittelt ihrem Gegenüber stets das Gefühl von Vertrauen. So wiegt sie sowohl Zeugen als auch Täter in falscher Sicherheit- suggeriert ihnen durch ihre Optik, sie wäre vollkommen harmlos- ein fataler Fehler denn Vera ist sehr scharfsichtig und höchst intelligent!

Vera ist eine Romanheldin nach meinem Geschmack ' sie erinnert an ein weibliches, britisches Pendant, zum eigenwilligen Ermittler und ewigen Trenchcoatträger Columbo und auch im zweiten Band der Reihe gelingt es der Autorin das hohe Niveau des Erstlings zu halten.
Zwar hätte ich sehr gerne noch ein wenig mehr über Veras persönlichen Hintergrund erfahren; diesmal agiert sie über weite Strecken nur reine Nebenfigur, doch dafür entschädigte mich die fesselnde Kriminalhandlung.

Übrigens, wie man auf der Webseite der Autorin nachlesen kann, haben die Dreharbeiten zur Verfilmung des ersten Falls von Vera Stanhope für das britische TV bereits im Herbst 2010 begonnen. Vera wird darin gespielt von Brenda Blethyn.
Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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Vor 3 Monaten von Melanie Wirkus veröffentlicht
Gute, aber doch langatmige Story
Die Geschichte um das schrille, aufgeschlossene Mädchen, das niemand in aus dem Dorf ermordet haben will ist eigentlich ganz gut, aber leider sehr langatmig erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Nachtwächter veröffentlicht
Eigentlich Band 1 der Reihe um Vera Stanhope
Nach der Reihe um Jimmy Perez wirklich wieder der gewohnt gute Stil!

Nur bin auch ich der Meinung, dass Opferschuld eigentlich Band 1 der Reihe ist:
Joe Asherton... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von ki.de. veröffentlicht
Klassischer Krmi, spannend und geheimnisvoll
Die Geschichte spielt in einer kleinen Ortschaft am Meer, sie ist spannend und geheimnisvoll. Ein klassischer, englischer Krimi, sehr empfehlenswert!
Vor 13 Monaten von Fulli veröffentlicht
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Mit Vera Stanhope hat die britische Autorin Ann Cleeves eine Kommissarin ins Leben gerufen, die wunderbar bodenständig und fernab von jeglichen Idealen ihren Dienst versieht. Lesen Sie weiter...
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Schuld und Sühne
Inhalt:
Emma findet eines Tages die Leiche ihrer besten Freundin Abigail. Schnell kommt es zur Verhaftung von Jeanie, die ein Motiv für den Mord hätte, jedoch... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
Wirklich der 2. Fall?
Ich bin ein sehr großer Fan von Ann Cleeves und habe auch all ihre Bücher gelesen. Mir gefällt auch ihre etwas andersartige Protagonistin Vera Stanhope sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Object/Art veröffentlicht
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