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Opernball. SZ Krimibibliothek Band 7 Gebundene Ausgabe – 2006

4.3 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Opernball
OA 1995 Form Roman Epoche Moderne
Der erste Roman von Josef Haslinger ist ein anspruchsvoller Politthriller, in dem der Autor die Folgen und Motive eines Blausäure-Anschlags auf den Wiener Opernball schildert. Der Leser verfolgt die Suche des Protagonisten nach den Tätern, die in einen Abgrund krimineller und politischer Verwicklungen führt. Parallel zu diesen Spannungsmomenten zeichnet Haslinger mit Gespür für Zeit und Themen ein fiktives Panorama der österreichischen Gesellschaft, bei deren Lektüre zahlreiche Verweise auf die zeitgenössische Geschichte nahe gelegt werden.
Inhalt: Die Gäste des Wiener Opernballs werden Opfer eines Giftgasanschlags. Der renommierte amerikanische Fernsehjournalist Kurt Fraser beobachtet das Geschehen aus dem Übertragungswagen. Unter den Opfern sieht er seinen Sohn Fred, der auf dem Ball als Kameramann eingesetzt ist. Die Aufzeichnung läuft weiter, weltweit sehen Zuschauer das grauenhafte Sterben tausender Menschen. Das Attentat verändert die politische Landschaft Österreichs: Zahlreiche Politiker sind unter den Opfern des Anschlags, die Verbleibenden entscheiden sich für einen restriktiven Kurs gegenüber den verdächtigten Minderheiten. Fraser begibt sich auf die Suche nach den Tätern und findet sie schließlich im rechtsextremistischen Milieu.
Aufbau: In seinem Roman stellt Haslinger durch Figuren und Milieu zahlreiche Bezüge zur Gegenwart, insbesondere Österreichs, her. Seine Schilderung des Giftgastodes der Besucher des Wiener Opernballs ist drastisch, doch nicht realitätsfremd. Haslinger zeigt den Lesern die Wahrheit über eine Gesellschaft, in der Medien, Politik und Gewalt unlösbar miteinander verbunden sind. In Opernball thematisiert Haslinger die ständige Suche der Medien nach Reality-Katastrophen und wie der Massenmord zu einem Glücksfall für die Journalisten wird. Desillusioniert erzählt der Schriftsteller von rassistischen Polizisten, kriminellen Politikern und Rechtsextremisten aus bürgerlichem Milieu, die von der Gesellschaft toleriert zu dämonischen Propheten des »Dritten Tausendjährigen Reichs« werden.
Der Protagonist des Romans, der Fernsehjournalist Fraser, ist eine ambivalente Persönlichkeit. In Rückblenden erinnert er sich an seine Zeit als Kriegsjournalist und daran, wie er sein Kind zu Gunsten seiner Karriere vernachlässigte. In seinen Recherchen begegnet Fraser Personen, deren Leben mit dem Anschlag verknüpft sind: einem Polizist, der vor der Oper gegen Demonstranten kämpfte, einer Frau, die ihrem Vater mit dem Besuch des Balls seinen letzten Wunsch erfüllte, und schließlich den Attentätern, deren Biografie und Beweggründe er sorgsam aufarbeitet.
Wirkung: Haslinger gilt seit Opernball als der amerikanischste unter den deutschsprachigen Autoren. Sein mit pointiertem Stil packend erzählter Politthriller konnte einen großen Publikumserfolg erzielen. Auch Kritiker sehen in ihm seither einen der talentiertesten zeitgenössischen Romanciers. K. G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Klappentext

Der Wiener Opernball: Walzertakt, Prunk, Prominenz und großer Medienrummel. Doch mit der Walzerseligkeit ist es mit einem Schlag vorbei. Eine rechtsradikale Terrorgruppierung richtet unter den Gästen ein brutales Massaker an. Die Fernsehkameras halten gnadenlos drauf, und das Blutbad unter Österreichs Prominenten wird weltweit live in die Wohnzimmer der Zuschauer gesendet. Ein Journalist, der die Übertragung koordinieren soll, muss auf den Bildschirmen mit ansehen, wie sein eigener Sohn zum Opfer des Verbrechens wird. Er will die Wahrheit wissen: Wer steht wirklich hinter diesem brutalen Anschlag? Welche Ziele verfolgt die Terroristengruppe mit ihren wirren Vorstellungen? Und wo war die Polizei?

Josef Haslingers Kriminalroman „Opernball“ (1995) ist eine raffinierte Mischung aus Politthriller und Gesellschaftskritik und zeichnet das schockierende Bild von Medieneinfluss und Gewalt in einer scheinbar heilen Welt.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Bei DEM gesellschaftlichen Grossereignis in Österreich kommt es zur Katastophe: bei einem Giftgasanschlag werden alle Gäste getötet. Die österreichische Regierung ist ausgelöscht - ebenso wie die High Society. Aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt Haslinger die Hintergründe des Anschlags auf: Der Ingenieur, der Journalist, die Hausfrau, der Revierinspektor und der Fabrikant. Letzterer hat gewisse Ähnlichkeit mit Herrn Lugner, einem Wiener Geschäftsmann, der sich immer wieder gerne in den Schlagzeilen findet. Besondern "schmerzhaft" empfand ich die Geschichte des Ingenieur, der den Anschlag durchgeführt hat. Er ist ein ganz normaler Österreicher, der keine rechtsradikale Einstellung hat aber sich doch von Gastarbeitern und Ausländern in seinem mittelständischen Leben bedroht fühlt. Minutiös wird beschrieben, wie er in eine rechtsradikale Gruppe hineinrutscht. Er ist davon begeistert, dass er wieder "echte Freunde" gefunden hat, die ihn verstehen. Man kann nachvollziehen, was den Mann bis zu dem Zeitpunkt bewegt an dem er die Gasflaschen öffnet: ein tiefer Blick in die österreichische Seele, der weh tut! Fazit: ein spannungsgeladener Polit-Thiller, der möglicherweise für österreichische Leser noch besser funktioniert, da Orte, Personen und Geisteshaltungen bekannt sind. Ausserdem finden sich im Buch einige Anspielungen auf reale Personen (wie eben Ing. Richard Lugner oder Dr. Jörg Haider). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ein Kunde am 22. Februar 2001
Format: Taschenbuch
Ich hab das Buch gelesen und war von der Geschichte, der Detailliebe des Autors und der Aktualität des Buches so sehr begeistert, daß ich mir auch den Film ansehen mußte. Auf den Film hätte ich besser verzichtet, das Buch hingegen war ein wahrer Genuß. Durch meine Erlebnisse in Wien mit Ausländerfeindlichkeit - meist von Gruppen, die weder direkten noch indirekten Kontakt zur angefeindeten Gruppe haben - befürchtete ich anfangs eine billige, oberflächliche Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema. Ganz das Gegenteil ist der Fall - es erfolgt eine äußerst subtile, in sich schlüssige Behandlung des Themas. Lest und ihr werdet genauso begeistert sein wie ich.
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Von Code am 6. August 2007
Format: Taschenbuch
Der Opernball, an Dekadenz kaum zu überbieten, doch von denen, die darauf tanzen heißgeliebt. Kein Wunder, daß er zum Zielobjekt eines terroristischen Anschlags wird. Lange vor 9/11 wird hier an einem Sinnbild westlicher Kultur ein Fanal entzündet. Nur daß es niemand aus dem Nahen Osten war. Als Haslinger die Geschichte schrieb, befanden wir uns noch nicht im Kampf der Kulturen, wenigstens nicht auf sichtbarer Ebene. Haslinger entwirft ein faszinierendes Porträt von Haß, Verblendung, Wut und Ohnmacht. Er begeht dabei nicht den Fehler, sich als Autor allzu sehr auf eine der Seiten zu schlagen.

Nüchtern, teilweise sich wie durch Fakten bewegend, schreibt er seine Poesie des Realen, des Unabänderlichen. Du siehst zwei Züge aufeinander zurasen, und du kannst nichts dagegen tun. Eine visionäre Geschichte, deren politische Gegenwart in unserer Zeit zu einer Verschärfung der Gesetze führt, deren Sentenz allerdings besagt, wenn einer wirklich einen Anschlag will, ist er kaum aufzuhalten.
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Format: Taschenbuch
Der Wiener Opernball ist ein gesellschaftliches Großereignis, bei dem allerlei Prominenz aus Politik, Kultur und Wirtschaft versammelt ist. Eine kleine Gruppe Rechtsradikaler erhofft sich von einem Giftgasanschlag auf den Ball öffentliche Aufmerksamkeit für ihre verworrenen Ideen und diese Hoffnungen werden mehr als erfüllt. Ein Privatsender überträgt den Opernball live und Millionen von Menschen vor den Fernsehern schauen zu wie Aberhunderte von Gästen qualvoll sterben. Der Journalist, der für die Übertragung verantwortlich ist, sieht den Massenmord auf zwanzig Bildschirmen gleichzeitig. Unter all den Toten ist auch sein Sohn. Nach dem ersten Schmerz macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen des Anschlags.
Der Autor Josef Haslinger schildert die Ereignisse aus verschiedener Sicht: neben dem Journalisten kommen Überlebende des Anschlags zu Wort, ein Mitglied der Terrorgruppe, ein Polizist. Auf diese Weise nähert sich der Leser der Wahrheit aus unterschiedlichen Richtungen, die alle auf ihre Art faszinierend sind. So schildert etwa ein Ingenieur, wie er dem charismatischen Anführer der Terroristen mehr und mehr verfällt und dessen paranoides Weltbild übernimmt. Haslinger verknüpft in seinem Roman virtuos hohe Spannung mit Medien- und Gesellschaftskritik: die Macht des Fernsehens, der Zwiespalt zwischen individueller Freiheit und Sicherheit. OPERNBALL ist ein intelligenter und engagierter Thriller, eines dieser Bücher, die man vor dem Ende nur schweren Herzens zur Seite legen mag. Richten Sie sich also auf ein paar kurze Nächte ein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Gebundene Ausgabe
Josef Haslinger beschreibt in seinem Roman "Opernball" einen Terroranschlag, der auf den Wiener Opernball verübt wird. Ein interessantes Thema, der internationale Terrorismus und die rechte Szene in Österreich. Trotzdem ist es nicht nur das Thema das Faszination ausübt. Auch die von Haslinger sehr geschickt gewählte Form der Darstellung hat es in sich. Man sieht sich zunächst einem Zeitungsartikel gegenüber, eher untypisch für einen Roman. Danach stürzt man sich ins Geschehen, aber nicht direkt sondern nur vermittelt über die Berichte von Beteiligten oder Beobachtern, die zu Wort kommen, nachdem die eigentliche Handlung abgeschlossen ist. Es ist also eine Art "oral history", mündliche Überlieferung des Geschehenen, man könnte auch an Zeugenaussagen denken. Dabei springt Haslinger dann auch immer wieder vom einen zum anderen Thema, je nach Erzähler. Dazwischen sind Passagen eingestreut, in denen scheinbar niemand berichtet oder erzählt, um die Handlung, die natürlich auch stattfindet, voran zu bringen. Durch diese Mischung ist Haslinger ein sehr gelungenes Stück Krimi (oder ist es ein Politthriller?) gelungen, das spannend bleibt und nach dem Sehen der Verfilmung lesenswert bleibt, denn der alte Grundsatz hat sich auch da wieder bewahrheitet: Filme von Büchern sind immer nur halb so gut wie das Buch und umgekehrt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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