oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Opernball
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Opernball [Gebundene Ausgabe]

Josef Haslinger
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 22,00  
Taschenbuch EUR 9,95  

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Maigret und die junge Tote EUR 9,00

Opernball + Maigret und die junge Tote
Preis für beide: EUR 31,00

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Opernball

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Maigret und die junge Tote

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 471 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 10 (1. Februar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 310030053X
  • ISBN-13: 978-3100300539
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,1 x 4,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.572 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Josef Haslinger
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Josef Haslinger auf Amazon

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Opernball
OA 1995 Form Roman Epoche Moderne
Der erste Roman von Josef Haslinger ist ein anspruchsvoller Politthriller, in dem der Autor die Folgen und Motive eines Blausäure-Anschlags auf den Wiener Opernball schildert. Der Leser verfolgt die Suche des Protagonisten nach den Tätern, die in einen Abgrund krimineller und politischer Verwicklungen führt. Parallel zu diesen Spannungsmomenten zeichnet Haslinger mit Gespür für Zeit und Themen ein fiktives Panorama der österreichischen Gesellschaft, bei deren Lektüre zahlreiche Verweise auf die zeitgenössische Geschichte nahe gelegt werden.
Inhalt: Die Gäste des Wiener Opernballs werden Opfer eines Giftgasanschlags. Der renommierte amerikanische Fernsehjournalist Kurt Fraser beobachtet das Geschehen aus dem Übertragungswagen. Unter den Opfern sieht er seinen Sohn Fred, der auf dem Ball als Kameramann eingesetzt ist. Die Aufzeichnung läuft weiter, weltweit sehen Zuschauer das grauenhafte Sterben tausender Menschen. Das Attentat verändert die politische Landschaft Österreichs: Zahlreiche Politiker sind unter den Opfern des Anschlags, die Verbleibenden entscheiden sich für einen restriktiven Kurs gegenüber den verdächtigten Minderheiten. Fraser begibt sich auf die Suche nach den Tätern und findet sie schließlich im rechtsextremistischen Milieu.
Aufbau: In seinem Roman stellt Haslinger durch Figuren und Milieu zahlreiche Bezüge zur Gegenwart, insbesondere Österreichs, her. Seine Schilderung des Giftgastodes der Besucher des Wiener Opernballs ist drastisch, doch nicht realitätsfremd. Haslinger zeigt den Lesern die Wahrheit über eine Gesellschaft, in der Medien, Politik und Gewalt unlösbar miteinander verbunden sind. In Opernball thematisiert Haslinger die ständige Suche der Medien nach Reality-Katastrophen und wie der Massenmord zu einem Glücksfall für die Journalisten wird. Desillusioniert erzählt der Schriftsteller von rassistischen Polizisten, kriminellen Politikern und Rechtsextremisten aus bürgerlichem Milieu, die von der Gesellschaft toleriert zu dämonischen Propheten des »Dritten Tausendjährigen Reichs« werden.
Der Protagonist des Romans, der Fernsehjournalist Fraser, ist eine ambivalente Persönlichkeit. In Rückblenden erinnert er sich an seine Zeit als Kriegsjournalist und daran, wie er sein Kind zu Gunsten seiner Karriere vernachlässigte. In seinen Recherchen begegnet Fraser Personen, deren Leben mit dem Anschlag verknüpft sind: einem Polizist, der vor der Oper gegen Demonstranten kämpfte, einer Frau, die ihrem Vater mit dem Besuch des Balls seinen letzten Wunsch erfüllte, und schließlich den Attentätern, deren Biografie und Beweggründe er sorgsam aufarbeitet.
Wirkung: Haslinger gilt seit Opernball als der amerikanischste unter den deutschsprachigen Autoren. Sein mit pointiertem Stil packend erzählter Politthriller konnte einen großen Publikumserfolg erzielen. Auch Kritiker sehen in ihm seither einen der talentiertesten zeitgenössischen Romanciers. K. G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Die Gäste des Wiener Opernballs werden zum Ziel eines Terroranschlags. Ein Fernsehjournalist, der die Live-Übertragung aus den Ballsälen koordinieren soll, beobachtet das Verbrechen auf den Monitoren. Sein eigener Sohn ist unter den Opfern. Die Kameras laufen weiter und senden weltweit auf zahllose Bildschirme das Sterben von Tausenden. Der TV-Journalist versucht, von Trauer um seinen Sohn getrieben, die Hintergründe des Anschlags zu klären. Sie sind verworren, von Schlamperei und Zufällen geprägt. Mindestens so verworren wie das Weltbild jener kleinen Gruppe, die das Morden vorbereitete.
Josef Haslingers spannender Medienroman und Politthriller entwirft das Panorama einer vom Terrorismus bedrohten Wohlstandsgesellschaft. Er zeigt die grotesken politischen Widersprüche auf zwischen Liberalität und Bedürfnis nach Sicherheit; den kaum kontrollierbaren Einfluß des Fernsehens auf Alltagsleben und Regierungsentscheidungen sowie das fatale Zusammenwirken von wiederaufflammendem Nationalismus, Fremdenfurcht und politisch motivierter Gewalt.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(3)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bei DEM gesellschaftlichen Grossereignis in Österreich kommt es zur Katastophe: bei einem Giftgasanschlag werden alle Gäste getötet. Die österreichische Regierung ist ausgelöscht - ebenso wie die High Society. Aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt Haslinger die Hintergründe des Anschlags auf: Der Ingenieur, der Journalist, die Hausfrau, der Revierinspektor und der Fabrikant. Letzterer hat gewisse Ähnlichkeit mit Herrn Lugner, einem Wiener Geschäftsmann, der sich immer wieder gerne in den Schlagzeilen findet. Besondern "schmerzhaft" empfand ich die Geschichte des Ingenieur, der den Anschlag durchgeführt hat. Er ist ein ganz normaler Österreicher, der keine rechtsradikale Einstellung hat aber sich doch von Gastarbeitern und Ausländern in seinem mittelständischen Leben bedroht fühlt. Minutiös wird beschrieben, wie er in eine rechtsradikale Gruppe hineinrutscht. Er ist davon begeistert, dass er wieder "echte Freunde" gefunden hat, die ihn verstehen. Man kann nachvollziehen, was den Mann bis zu dem Zeitpunkt bewegt an dem er die Gasflaschen öffnet: ein tiefer Blick in die österreichische Seele, der weh tut! Fazit: ein spannungsgeladener Polit-Thiller, der möglicherweise für österreichische Leser noch besser funktioniert, da Orte, Personen und Geisteshaltungen bekannt sind. Ausserdem finden sich im Buch einige Anspielungen auf reale Personen (wie eben Ing. Richard Lugner oder Dr. Jörg Haider). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser als jeder Film!! 22. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich hab das Buch gelesen und war von der Geschichte, der Detailliebe des Autors und der Aktualität des Buches so sehr begeistert, daß ich mir auch den Film ansehen mußte. Auf den Film hätte ich besser verzichtet, das Buch hingegen war ein wahrer Genuß. Durch meine Erlebnisse in Wien mit Ausländerfeindlichkeit - meist von Gruppen, die weder direkten noch indirekten Kontakt zur angefeindeten Gruppe haben - befürchtete ich anfangs eine billige, oberflächliche Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema. Ganz das Gegenteil ist der Fall - es erfolgt eine äußerst subtile, in sich schlüssige Behandlung des Themas. Lest und ihr werdet genauso begeistert sein wie ich.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grausame Aktualität... 18. September 2002
Format:Taschenbuch
...hat dieser fesselnde Roman in diesen Tagen religiösen Fanatismus und Ressentiments gegen Fremde wahrlich genug gewonnen, so dass man leicht die eigentliche Botschaft übersieht: Haslinger zieht schamlos den Gullydeckel weg, der über dem schauerlichen Abgrund "normaler" menschlicher Seelen ruht, und schildert deren zunehmende Rechtfertigung von Gewalt bis hin zum Terror. Ähnlich erschreckt in ihrem analytischen Blick auf die Bestie Mensch hat mich zuletzt nur Saramagos "Stadt der Blinden".

Nur einige der aktuellen Bezüge sind spezifisch österreichisch. Der beherrschende Einfluss der Medien, Industrielobbyismus sowie rechtsradikales Gedankengut in den Reihen der Polizei sind in Deutschland ebenso präsent. Gerade die Geschichte der Hauptperson, des Journalisten, öffnet die Augen für die Rolle der Medien in unserer Demokratie. Ein zutiefst bitteres, aber nie selbstgerechtes Buch.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Wiener Opernball mit garantierter Spannung beim Tanz in den Tod
Josef Haslinger macht den Wiener Opernball, das gesellschaftliche Großereignis in Österreich, in seinem Roman zum Ziel eines brutalen Terroranschlags. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von Great Pretender
komplex
Der Roman beginnt mit einem Giftgasanschlag auf den Wieder Opernball. Erst nach und nach wird der Fall im Verlaufe des Romans aus der subjektiven Sicht von fünf Personen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2008 von Andraika
Fesselnd, aber keine leichte Lektüre
Wer den Roman zur Hand nimmt, um mal wieder ein gutes Buch im Urlaub zu verschlingen, der wird sich schnell mit einem beklemmenden Gefühl des Unbehagens wiederfinden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2008 von Sonja G.
Ausgetanzt
Der Opernball, an Dekadenz kaum zu überbieten, doch von denen, die darauf tanzen heißgeliebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2007 von Polar
Kein Buch zum weiterempfehlen
1995. Der Wiener Opernball endet mit einer Tragödie: Die Gäste der Feier werden vergiftet, mit Blausäure vergast. Ihr Tod ist fürchterlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2007 von Marko Schlichting
Gute Idee, sehr spannend!
Zu Beginn des Buches erfolgt der Anschlag auf die Opernballgäste. Wie und warum das Ganze passiert ist, erfährt man dann im Rest des Buches. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2007 von M. Ganglberger
Durchwachsen
Ein Giftgasanschlag auf den Wiener Opernball, bei dem' fast alle Ballgäste sterben. Das erfährt man auf den ersten zehn Seiten. Also schon mal ein erschreckender bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2006 von thrasymachos
wuchtiges Panorama des zeitgenössischen Wien
Haslingers Roman über einen Giftgasanschlag einer rechten Splittergruppe auf den Wiener Opernball ist kein Kriminalroman im eigentlichen Sinne, in jedem Fall aber ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2006 von helmut seeger
Durchwachsen
Ein Giftgasanschlag auf den Wiener Opernball  fast alle Ballgäste sterben. Das erfährt man auf den ersten zehn Seiten. Also schon mal ein erschreckender bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2006 von thrasymachos
Ein Glaube ohne Erbarmen
Ein Mann verliert seinen Sohn. Er sieht ihm beim Sterben zu. Nicht unmittelbar, sondern auf einem Bildschirm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2006 von Bernd Giehl
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de