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Operation Walküre - Teil 1: Initialzündung + Teil 2: Tote Stunden
 
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Operation Walküre - Teil 1: Initialzündung + Teil 2: Tote Stunden

Joachim Hansen , Alexander von Rosen , Franz Peter Wirth    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,79 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Operation Walküre - Teil 1: Initialzündung + Teil 2: Tote Stunden + Stauffenberg + Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Preis für alle drei: EUR 26,25

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Produktinformation

  • Darsteller: Joachim Hansen, Alexander von Rosen, Karl-Heinz von Hassel
  • Regisseur(e): Franz Peter Wirth
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 15. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 1971
  • Spieldauer: 210 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001LRL2G2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.746 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Operation Walküre" hieß ein offizieller Alarmplan während des Zweiten Weltkrieges. Mit Hilfe dieses Plans wollten die Verschwörer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 den Umsturz in Deutschland herbeiführen. Die Ereignisse sind bekannt: Stauffenbergs Attentat missglückte, Adolf Hitler blieb am Leben. Dieser zweiteilige, dokumentarisch aufgebaute Film setzt sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus eingeblendeten Interviews und Berichten mit unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden zusammen. Es wird alles, was an authentischen Zeugnissen über den 20. Juli 1944 vorhanden ist, durchleuchtet und mit höchstem Realitätsbezug dokumentiert.

Teil 1: "Initialzündung", Laufzeit: 100 Min.
Teil 2: "Tote Stunden", Laufzeit: 110 Min.

Produktbeschreibungen

,,Operation Walküre" hieß ein offizieller Alarmplan während des Zweiten Weltkrieges. Mit Hilfe dieses Plans wollten die Verschwörer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 den Umsturz in Deutschland herbeiführen. Die Ereignisse sind bekannt: Stauffenbergs Attentat missglückte, Adolf Hitler blieb am Leben.

Dieser zweiteilige dokumentarisch aufgebaute Film setzt sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus eingeblendeten Interviews und Berichten mit unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden zusammen. Es wird alles, was an authentischen Zeugnissen über den 20. Juli 1944 vorhanden ist, durchleuchtet und mit höchstem Realitätsbezug dokumentiert.

Teil 1: "Initialzündung", Laufzeit: 100 Min.
Teil 2: "Tote Stunden", Laufzeit: 110 Min.

- 25 Augenzeugen wurden von dem deutschen Zeithistoriker Joachim C. Fest interviewt
- An Originalschauplätzen in Deutschland, Frankreich und

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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ulrich Hartmann TOP 1000 REZENSENT
Den gleichen Titel wie der Film mit Tom Cruise trägt diese zweiteilige Dokumentation aus dem Jahr 1971 - und sie ist auf jeden Fall absolut sehenswert! Man begegnet hier einem ganz anderen Stil als in den Geschichtsdokus unserer Tage: keine wabernde Musik, keine moralischen Ermahnungen, dafür aber gut aufbereitete, spannend präsentierte Information. Dabei sind die Bestandteile durchaus ähnlich wie z.B. bei Guido Knopp: Zeitzeugenberichte, Spielszenen, zeitgenössisches Filmmaterial, ein Moderator, der durch die Sendung führt. Aber man hat das Filmmaterial aus der Wochenschau nur sparsam eingesetzt - zu Recht, denn es hat nur begrenzte Aussagekraft. (Genial gemacht und nachdenklich stimmend: die fiktive Wochenschau nach einem Sieg der Verschwörer, mit dem die Sendung beginnt.) Die Zeitzeugen (die man damals noch nicht so nannte) waren damals noch wirklich Beteiligte, die heute fast alle nicht mehr leben. Das macht sie besonders interessant, auch wenn das, was sie sagen, steif, fast wie auswendig gelernt wirkt. (Ausnahme: Stauffenbergs schwäbischer Chauffeur.) Die Spielszenen dienen nicht nur zur Illustration; jeder Schauspieler hat sich in seine Figur hineingedacht und verkörpert sie glaubwürdig, auch wenn mitunter eine andere Interpretation auch denkbar wäre. (Beispiel: Major Remer)Gelegentlich wechselt der Film abrupt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und macht so deutlich: hier wird etwas gespielt, was man uns erzählt hat. Das kann bis zu einer eigenartigen Komik gehen, etwa wenn die Schauspieler in Wehrmachtsuniform einem französischen Beamten ihre Ausweise zeigen, weil am Drehort Hotel Majestic gerade eine Vietnam-Konferenz stattfindet.
Ein Film, der den Zuschauer ernst nimmt und an dem heutige Fernsehmacher sich ein Beispiel nehmen sollten.
Zusatzmaterial gibt es keines, auch keine Untertitel. Trotzdem sei die DVD jedem rundweg empfohlen.
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde TOP 100 REZENSENT
Inhalt
"Operation Walküre" hieß ein offizieller Alarmplan während des Zweiten Weltkrieges. Mit Hilfe dieses Plans wollten die Verschwörer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 den Umsturz in Deutschland herbeiführen. Die Ereignisse sind bekannt: Stauffenbergs Attentat missglückte, Adolf Hitler blieb am Leben. Dieser zweiteilige, dokumentarisch aufgebaute Film setzt sich neben der rein szenischen Rekonstruktion aus eingeblendeten Interviews und Berichten mit unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden zusammen. Es wird alles, was an authentischen Zeugnissen über den 20. Juli 1944 vorhanden ist, durchleuchtet und mit höchstem Realitätsbezug dokumentiert.

Teil 1: "Initialzündung", Laufzeit: 100 Min.
Teil 2: "Tote Stunden", Laufzeit: 110 Min.

Bildbewertung:
Mit der Veröffentlichung dieses 2-teiligen Doku-Dramas bringt "EUROVIDEO" ein Stück beachtenswerter Fernsehgeschichte auf den Markt. Als am 18. und 20. Juli 1971 die beiden Teile in der ARD gezeigt wurden, waren selbst der Autor Helmut Pigge und Regisseur Franz Peter Wirth sich nicht sicher, ob es ihnen gelungen war, diesen schwierigen Stoff in gebührender Form verarbeitet und dargestellt zu haben.Dabei hatten sie es sich wahrlich nicht leicht gemacht. Allein in die Recherche und Vorbereitung dieser Produktion flossen über drei Jahre Arbeit und Entwicklung. Die Produktion und der Dreh der Außenaufnahmen selber, erfolgten höchst aufwendig an Originalschauplätzen in Deutschland, Frankreich und Österreich.Drehorte mit zum Teil szenisch dargestellten Rekonstruktionen waren unter anderem das ehemalige Führerhauptquartier Wolfsschanze oder "Schloß La Roche Guyon", das damalige Hauptquartier von General Rommel. Der dokumentarisch aufgebaute Film besticht durch seine authentische Darstellung vom Ablauf des 20. Juli 1944.

Neben der als durchaus positiv zu sehenden, akribischen und sachlichen Aufarbeitung der Geschehnisse jenes Tages, besticht die Dokumentation mit den Interviews und Berichten von 25 unmittelbar beteiligten Augenzeugen und Überlebenden. Diese Interviews wurden durch den damals sehr bekannten deutschen Zeithistoriker Joachim C. Fest (1926-2006) geführt. Durch diese Dokumentation und die nun erfolgte Veröffentlichung auf DVD wurden einmalige Zeitzeugnisse mit höchstem Realitätsbezug für die Nachwelt erhalten.

Mit dieser Dokumentation und der Form des Dialogs in seiner Darstellung zwischen Dokumentation und Spielhandlung, zeigt diese Produktion sich als einzigartige, ehrliche und für die damalige Zeit schon fast revolutionäre Form einer Dokumentation. Mit ihr wurde der Weg für viele weitere folgende Projekte, ähnlich gelagerter Produktionen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, geebnet. Vollkommen zu Recht und verdient, erhielt dieser Zweiteiler "Die goldene Kamera" und den
"Adolf-Grimme-Preis".

Von der technischen Seite betrachtet, ist es gelungen, die doch recht betagten Filme, durch eine aufwendige und komplette Restauration des Bildmaterials, wieder in eine akzeptable bildliche Qualität zu versetzen. So kann das Bild auf seiner gesamten Laufzeit von ca. 210 Minuten im 4:3 Vollbild (1.33:1), durchaus überzeugen und bietet keinen Grund zu größerer Kritik. Dass Aufnahmen von vor über 30 Jahren, nicht mehr mit heutigen üblichen Standards mithalten können, dürfte sicher jeder verstehen und nachvollziehen können. Die beiden Teile dieser Dokumentation machen die leichten Schwächen, die eher selten im Bild auftreten, mit ihrer Einzigartigkeit und historischen Bedeutung der Inhalte dieser Veröffentlichung schnell vergessen.

Tonbewertung:
In Angesicht der Produktionszeit dieses Zweiteilers wirkt der Ton in seiner Kraft und Natürlichkeit unwahrscheinlich frisch und kommt in überzeugender und gelungener Qualität zu Gehör. Als Dolby Digital 1.0 auf der DVD fallen kaum Rauschen oder andere störend wirkende Mängel im Ton auf. Stets ist die gute Verständlichkeit der Dialoge gewährleistet. Untertitel fehlen auf dieser Veröffentlichung leider.

Gesamteindruck:
Mit dieser Veröffentlichung durch "EUROVIDEO" kommt ein wahres Schmuckstück von großer filmhistorischer Bedeutung für die deutsche Fernsehlandschaft auf den Markt. Bestechend in seiner Detailgenauigkeit und sachlich, objektiven Aufarbeitung der Geschehnisse um das "Hitler Attentat" war und ist diese Dokumentation ein Meilenstein und einzigartig in seiner Wirkung auf den interessierten Zuschauer.

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach der "Schwemme" von Filmen und Büchern über den 20. Juli und nach 65 Jahren Abstand ist zu bemerken, dass nach dieser Darstellung aus den siebziger Jahren keine historisch genauere Darstellung als die Vorliegende gelungen ist.

Hierfür gibt es mehrere Gründe:

1. Joachim Fest, der profundeste deutsche Kenner des Dritten Reiches, ist ausgehend von seinem eigenen professionellen Anspruch die Garantie für eine historisch präzise, fast alle Facetten beleuchtende Darstellung.

2. Die Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt noch lebende Zeitzeugen, mit der Gnade eines klärenden zeitlichen Abstandes interviewt werden konnten, bringt dieser Darstellung eine Authentizität die nie wieder erreicht werden wird.

3. Die Mischung aus Orginalaufnahmen, Interviews an den Orginalschauplätzen, den Interviews mit Beteiligten und den szenischen Darstellungen mit einem Höchstmaß an bildlicher Präzision genügen auch für den fortgeschrittenen Interessierten den heutigen Anspüchen an verfremdender Distanz, Tempo der Szenenfolge und Informationsgehalt.

Suchte man vor allem seitens der Darsteller emotionalisierende Auftritte so wird man weniger fündig. Das Bemühen um historische Genauigkeit unterdrücken derartige Elemente, die darüber hinaus noch dem Zeitgeschmack unterworfen wären.

Der Film beschränkt sich bewußt auf die Ereignisse um den 20. Juli. Er geht weniger den Erkenntnis- und Entschlußprozessen der Protagonisten wie von Treskow, von Stauffenberg und Goerdeler u.a. nach. Dieser Aspekt hätte eine besondere Bedeutung, denn der Konflikt zwischen Eid und Ungehorsam wird aus heutiger Sicht kaum noch verstanden.

Hat man diesen Film gesehen, hätte man dem ZDF dringend empfohlen, auf die Neuauflage dieses Sujets "Stauffenberg - Die wahre Geschichte" zu verzichten und zur gleichen Sendezeit diesen alten Film zu zeigen. Da der ZDF-Film wohl dem Film von und mit Tom Cruise den Wind aus den Segeln nehmen sollte verkannte das ZDF bzw. der Produzent, dass Tom Cruise Film einen Eigenwert besitzt. Er sprengt die nationale Begrenztheit dieses Thema und vermittelt der Welt auch den Blick auf ein anderes Deutschland.
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