Wes - der "letzte" Single des Team 10 der Navy Seals liebt Lana. Doch Lana ist mit einem seiner Kameraden verheiratet... Als Wes Urlaub in in San Diego, keine 5 Minuten von Lana, die momentan alleine zu Hause ist, enden soll, ist Wes mehr als froh, dass Lana einen Auftrag für ihn hat, der ihn weit von ihr fort führt. In L.A, der Stadt der Engel, oder der Schönen und Reichen, lebt Lanas Schwester, die von einem Stalker belästigt wird. Wes soll hier privat ermitteln, den ganzen Urlaub lang. Da trifft es sich doch prima, dass Cowboy ein Date für ihn organieiert, mit der Schwester seiner Frau. In Brittany findet Wes eine Freundin, die ihn versteht. Doch als Lana plötzlich für Wes verfügbar wäre, ist Wes sich nicht mehr so sicher, wo sein Herz zu finden ist...
Jetzt ist es also soweit. Die Reihe Operation Heartbreaker Reihe ist vorbei. Mit Wes - Wächter der Nacht, ist die Geschichte um das Team Ten zu Ende erzählt. Wes, dessen Schwester Bobby im letzten Buch näher kennenlernen durfte, ist dem Leser eigentlich recht sympathisch. Er scheitn vom Aussehen her ein ganz anderer Typ als seine großen, stämmigen Kollegen zu sein und gilt dort eher als klein. Insofern ist er als Typ mal etwas anderes und auch Brittany ist völlig normal. Während bei ihrern Vorgängerin oft darauf geachtet wurde, dass sie zwar alle ein wenig markant sein sollten, ist Brittany für mich auf jeden Fall die normalste von allen. Ihr Sohn Andy, den sie adoptiert hatte, fand ich ebenfalls sehr nett. Es war eine passende Liebesgeschichte und hat viel Freude gemacht zu lesen.
Schade fand ich nur, dass so gar kein militärischer Einsatz beschrieben wurde, es kamen keine Tangos vor und die "Action" war mehr wie bei Lucky und Mitch als bei den anderen. Das ist fast ein wenig traurig, denn zum Abschluss wäre natürlich noch ein richtiger Knaller toll gewesen! Da es aber keine Bücherübergreifende Geschichte gab, und Joes Geschichte nun schon einige Jahre zurückliegt, ist es eigentlich auch nicht so schlimm - es wäre aber einfach nur nett gewesen.
Das Buch ist natürlich wieder gut geschrieben, ganz so wie man es von Suzanne Brockmann gewohnt ist und so wundert es keinen, wenn man es zügig beendet hat. Das Cover, das ich auf dem ersten Blick unschön fand, finde ich im Nachhinein betrachtet mehr als passend.
Wes hat Spaß gemacht zu lesen und auch, wenn ein Wiedersehen mit allen alten und bekannten gefehlt hat, würde ich es gerne wieder einmal lesen. Es war ein guter Abschluss.
Betrachtet man aber alle Bücher, so sind die ersten Bücher die besten der Reihe - dennoch ist Wes ein Team Ten Mitglied und gehört ja quasi zur Familie ;-)
Eine schöne Reihe, die ich jeder Nora Roberts im J.D. Robb gewandt vorziehen würde...