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Auch wenn sich Operation: Broken Arrow im Endeffekt als ein in die Wüste verlegtes Stirb langsam-Rip-Off herausstellt, ändert dies nichts daran, dass einem dieser Film viel Freude machen kann. Und wenn Travolta schon gegen seine üblichen Rollen besetzt wurde, gilt dies für die anderen Schauspieler erst recht. Christian Slater spielt Hale, den aufrechten Co-Piloten von Vic, der sein Leben riskiert, um den Plan seines Vorgesetzten zu vereiteln, Samantha Mathis ist in der Rolle einer tapferen Wildhüterin zu sehen und der farbige Schauspieler Delroy Lindo (Lebe lieber ungewöhnlich) stellt einen konservativen US-General dar.
Wie schon mit seinem Skript zu Speed, geht es Drehbuchautor Graham Yost vor allem darum, Tempo zu erzeugen: Es beginnt mit einem Flugzeug-Absturz, dem eine Autojagd, eine große Actionszene in einem verlassenen Bergwerk und schließlich ein großer Showdown auf einem Zug folgen. Unterbrochen werden diese Szenen von einer Reihe von Schießereien und anderen Mann-gegen-Mann-Kämpfen. Dabei wird man als Zuschauer stets dazu verleitet, an den unmöglichsten Stellen zu lachen.
Dies aber ist auch die Schwäche des Filmes. Die Gags sind, im Vergleich zu denen in Schwarzenegger- oder Stallone-Actionfilmen, gewollt, aber nicht immer gekonnt, denn Humor ist nicht unbedingt die Stärke von Hongkong-Regiemeister John Woo (Im Körper des Feindes, wiederum mit John Travolta). Auch mag er vor diesem Film eine Menge über das Wesen von Actionfilmen gewusst haben, der Umgang mit großen Spezialeffekten aber war ihm noch wenig vertraut -- was man den Effekt-Szenen denn auch ansieht. So kann der Film, trotz der Schauspieler, nicht vollends überzeugen. --Doug Thomas
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