Aus der Amazon.de-Redaktion
Es gibt nicht viele Themen, die sich als Spielwiese für Verschwörungstheoretiker so gut eignen wie die Terroranschläge des 11. September 2001. Pannen bei FBI und CIA sowie so manche Ungereimtheit bei der Aufklärung bieten viel Angriffsfläche sowohl für fanatisch Blinde als auch für professionelle Zweifler. Gerhard Wisnewski, Autor, Schriftsteller und preisgekrönter Dokumentarfilmer, gehört sicherlich zur zweiten Kategorie.
Mit seiner Zielsetzung, mit dem Buch "eine Lücke zu füllen und den Versuch einer systematischen, kriminalistischen Aufarbeitung des Falles zu unternehmen", versucht er von vornherein, undifferenzierten Verschwörungstheorie-Vorwürfen den Wind aus den Segeln zu nehmen -- mit einigem Erfolg. Seine penibel recherchierten Fakten widersprechen der offiziellen Version in vielen entscheidenden Punkten: Warum haben Augenzeugen die Maschine des Fluges United Airlines 93, die bei Shanksville am Boden zerschellte, nicht gesehen, auch keine Wrack- und Leichenteile? Warum wurden die Leichen aus den beiden Flugzeugen, die in das World Trade Center rasten, niemals identifiziert?
Überhaupt: die Leichen. Das Problem ihrer Identifizierung erhebt Wisnewski zum Angelpunkt seiner Argumentation. Und damit hat er sicherlich eine der Achillesfersen der offiziellen US-Version ausgemacht. In anderen Punkten muss man dem Autor vorwerfen, gegenteilige Meinungen ausgeblendet zu haben -- zum Beispiel, was den WTC-Einsturz anbelangt. Denn der Autor beruft sich nur auf Experten, die glauben, dass nach den Flugzeug-Einschlägen Bomben die Twin Towers endgültig zum Einsturz brachten. Andere Sachverständige bestätigen jedoch die offizielle Version. Demnach lösten die Flugzeuge alleine die Tragödie aus.
Der einzige, der von den Anschlägen und dem anschließenden wütenden Umsichschlagen der USA profitierte, so Wisnewski, war George W. Bush, der "einen Karrieresprung vom bereits abgeschriebenen Politcowboy zum furchterregenden Imperator" machte. Ein Buch, das wegen der hohen Qualität der zu Grunde liegenden Recherche und der kriminalistischen Beweisführung die eindeutige abschließende Bewertung von 9/11 nicht gerade erleichtert. --Dr. Manfred Schwarzmeier
Gong
Wie ein Thriller liest sich Gerhard Wisnewskis dokumentarische Rekonstruktion der brisanten Thesen zum 11. September.
P.M., 01.August 2003
Die Liste der offenen Fragen zu den Flugzeug-Attentaten vom 11. September 2001 in den USA ist lang: Warum wurden die Maschinen nicht in der Luft abgefangen? Warum sieht man im Pentagon kein Flugzeugwrack? Warum stürzte das World Trade Center so feinsäuberlich in sich zusammen? In seinem neuen Buch Operation 9/11 -Angriff auf den Globus hat P.M. Autor Gerhard Wisnewski aber nicht nur alle begründeten Zweifel am offiziellen Hergang der Anschläge zusammengetragen. Darüber hinaus präsentiert er auch erstmals eine plausible Gegenversion zur offiziellen Darstellung des 11. September ein Szenario, das noch wesentlich unheimlicher ist.
Kurzbeschreibung
Schritt für Schritt entlarvt Gerhard Wisnewski die Lügen und Fälschungen von Medien und Geheimdiensten über die Attentate vom 11. September 2001. Wo andere bisher nur Fragen gestellt und Zweifel geweckt haben, entwickelt er erstmals eine ganz andere Version des 11. September – ein Szenario, das noch wesentlich unheimlicher ist als die offizielle Geschichtsschreibung. In seiner packenden kriminalistischen und politischen Spurensuche entwirft der Journalist und Politologe Wisnewski (Co-Autor des Bestsellers »Das RAF-Phantom«) ein überzeugendes Gegenmodell der Operation 9/11, wie es noch nie zu lesen war ...
Über den Autor
Gerhard Wisnewski, geboren 1959, beschäftigt sich mit den verschwiegenen Seiten der Wirklichkeit; seit 1986 ist der studierte Politikwissenschaftler als freier Autor, Schriftsteller und Dokumentarfilmer tätig. Viele seiner Bücher wurden Bestseller, unter anderem "Operation 9/11" und "Das RAF-Phantom". Der auf diesem Buch basierende Fernsehfilm "Das Phantom" gewann zahlreiche Preise, darunter den Grimme-Preis.