Mit Open Sky ist Iona erneut ein Meisterwerk gelungen, das mir allerdings erst auf den zweiten Blick und durch mehrmaliges Hören ans Herz gewachsen ist.
Die 73 Minuten (!) des Albums sind sehr abwechslungsreich gestaltet und lassen einen bei jedem Hören neue Details entdecken. Die Musik vereint keltische Mystik mit progressiver Rockmusik und einem Hauch Newage und bleibt trotz rockiger Riffs und leicht poppigen Songs mehr etwas zum Träumen und Entspannen.
Viel esthetisches Gespür für wunderschöne Anrrangments, die nie kitschig werden und der häufig filgran anmutende Einsatz einzelner traditioneller Instrumente , sind neben der klaren einfühlsamen Stimme von Joanne Hogg die große Stärke dieser Band. Die meist ausladenden Instrumentalstücke wie das dreiteilige Songs of Ascent sind sehr abwechslungsreich gestaltet und erinnern in ihrer Konzeption an Mike Oldfield zu Beginn der 80iger.
Mit Open Sky sind Iona erneut über ihre bisherigen Werke hinausgewachsen und reifen weiter zu der für mich besten Band dieses Genres.