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Open Jail
 
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Open Jail

1984MP3-Download
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 24. Oktober 2008
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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  Song Länge Preis  
  1. Cocooning 4:46 Nicht verfügbar
  2. Cache-Cache 3:39 Nicht verfügbar
  3. Skandiska 3:50 Nicht verfügbar
  4. L Homme Aux Os 3:27 Nicht verfügbar
  5. Swoon 4:15 Nicht verfügbar
  6. Desert Dancers 1:37 Nicht verfügbar
  7. The Missing Voice 4:28 Nicht verfügbar
  8. Baikal Amour Magistral 2:38 Nicht verfügbar
  9. The Lat Men 5:21 Nicht verfügbar
10. The Wait 3:55 Nicht verfügbar
11. By Dint 3:46 Nicht verfügbar
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5.0 von 5 Sternen 1984 lassen den Rock & Roll in Frankreich neu aufleben 30. Oktober 2008
Format:Audio CD
Ein schwarz-weiß gestreifter Zebrakopf der auf einen menschlichen Körper gesetzt wurde, blickt trotzig und auch ein wenig nachdenklich in die Vergangenheit der Musikgeschichte zurück. Dahinter steht die Zukunft in Form von weißen Buchstaben die auf den Namen 1984 hört. Das alles mag anfänglich wenig aufschlussreich klingen, aber lässt man das Debüt der drei Franzosen ' Open Jail ' erstmal von Anfang bis Ende durchlaufen, ergeben sich interessante Einblicke in die faszinierende Welt von Etienne Nicolini, Bruno Pelagatti und Schlagzeuger Thomas Figenwald. Oder wie der Franzose gerne mal sagt:"Sacre Bleu!", spielen 1984 einen durchgeknallten Sound mit schwindelerregenden Melodien und einer gesunden Portion Kampfeslust, die während den 42 Minuten nicht einmal nach Luft ringen muss.

Während die ersten Songs auf Ihrer MySpace in Dauerrotation liefen durfte man sich besorgt die Frage stellen ob die drei Franzosen dieses hohe Niveau auch halten oder ob sich dahinter nur leere Versprechungen verstecken würden. Das ' Cache-Cache ' der beste Ihrer Songs sein wird war nicht schwer zu erraten. Ein wahres musikalischen Labyrinth mit irrwitzigen Gitarrensolis, einem schwindelerregenden Auf und Ab mit dahinjaggenden Percussions und einer starken Stimme von Etienne Nicolini sorgte für einen Hype, den auch die Blood Red Shoes in sich aufzogen und die Band kurzerhand als Support mit auf Tour durch Europa nahm. Ja die drei Franzosen machen mit Ihrem Debüt richtig ernst und nicht von ungefähr erinnert Ihr Bandname an den Literaturklassiker George Orwells, der die totalitäre Gesellschaft einer nahen Zukunft beschreibt. Doch auch wenn sich 1984 der düsteren Erzählertradition verpflichtet fühlen, haben sie mit den kettenrauchenden und früh sterbenden Chansonniers alter Schule so gar nichts gemein. Denn hier steht an erster Linie der Wave mit den Vorbildern, wie könnte es auch anders sein, Joy Division. Verstecken brauchen sich die jungen Franzosen aber hier in keinster Weise vor den Großen der Musikgeschichte, schneidend, treibend, episch und kompromisslos türmen 1984 aus dem Gefängnis des Rock & Roll Konformismus aus.

Mit einem mehr als reichen Proviant an hypnotischen Sounds die mal eben mit Country und Rockabilly gekreuzt werden entstehen daraus Nummern wie ' L Homme Aux Os ' oder ' Desert Dancers ' das wunderbar in die ausgelassene Atmosphäre eines Westernsalons heutiger Tage passen würde. ' Baikal Amour Magistral ' sorgt nach dem eher schwer verdaulichen Stück ' The Missing Voice ' für Erleichterung in den Songstrukturen und verpasst dem Hörer besonders mit dem Gitarrensoli am Schluss, eine weitere Runde durchdrehendes Herumgehüpfe ohne Rücksicht auf Verluste. Ebenso geht es weiter, ohne vorzuwarnen sieht man sich in einem spanischen Toreo wieder, dumpfe vor sich in grummelnde Bassläufe stimmen auf den anstehenden Kampf ein bis sich die Gitarren mit voller Wucht entladen. Der Startschuss ist gefallen und die nervenaufreibensten fünf Minuten eines jeden stehen bevor. Ob man nun als Gewinner oder Verlierer aus der Arena geht bleibt jedem selbst überlassen, zeit zum nachdenken hat man allemal, denn ' The Wait ' gibt zu Anfangs großzügig die Möglichkeit dazu. Erst zur Mitte hin entfaltet sich dieser Song zu seiner vollen Stärke und reißt mit seinen verdammt fordernden Drums den Hörer gnadenlos mit sich in die Missstände dieser verlorenen Welt.

' By Dint ' zieht den Schlussstrich und das Resümee unter elf fantastische Songs mit kaum wahrnehmbaren Schwächen und einer Band die ein dickes Ausrufezeichen unter Ihren Namen setzt. Ebenso erfreulich ist auch die Tatsache, dass es sich hierbei ausnahmsweise um keine englische Besetzung handelt sondern vielmehr um 1984, ein Trio aus dem schönen Nachbarland, dass den Rock & Roll in Frankreich wieder zum Proddeln gebracht hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach spitze! 6. August 2009
Von Tim
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich bin durch einen "Kunden, die xyz kauften, kauften auch 1984 - Open Jail"-Tipp auf dieses Album gekommen und kannte die Band vorher nicht..

...und kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen! Gerade Songs wie "Cache-Cache" und "L'Homme Aux Os" sowie "Baikal Amour Magistral" sind absolute Kracher, die vorallem zwei Dinge versprechen: Action und gute Laune!

Doch die schon erwähnte Vielseitigkeit will ich auch nochmal beschreiben: Songs wie "Swoon" und vorallem der so gänzlich andere letzte Song "By Dint" sind eher ruhigerer Natur - sorgen aber nicht weniger für ein Kribbeln.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass manche Kollegen von mir bei Songs wie "Cache-Cache" direkt an Sex Pistols und Clash denken mussten..

Ein Debütalbum (konnte sonst keine weiteren Alben von 1984 finden - leider) mit solcher Kraft, solcher guten Laune und diesem Facettenreichtum findet man wirklich selten!

Absolut empfehlenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert! 6. November 2008
Von M. Tunkel
Format:Audio CD
Zunächst sei gesagt, dass ich in puncto Fachjargon in Bezug auf Musik im Gegensatz zu meinen Vorpostern nicht allzu bewandert bin. Dennoch muss ich hier eine Empfehlung in meinen Worten schreiben, denn:

Gestern Abend zog es mich ins Bremer Lagerhaus, um zum dritten Mal die Blood Red Shoes zu sehen. Klar würde es eine Vorband geben. Diese kam auf die Bühne, waähren ich noch beim ersten Bier auf dem Boden saß und sie verkündeten ihren Namen: 1984.
Nach nicht einmal der ersten Hälfte des ersten Songs waren beinahe alle, ich eingeschlossen, auf den Beinen und sahen Richtung Bühne.

Zu ergreifend war der Sound. Die Beschreibung der ersten beiden Posts trifft den Nagel aber sowas von auf den Kopf.

Ein so eigener, in dieser Mischung einzigartiger Stil. Wunderbar! Das Album wurde meins.

Auf dem Heimweg spätestens beschlich mich das Gefühl, dass der eigentlich Act 1984 war.....

Seit 24 Stunden läuft es rauf und runter. Satthören werde ich mich nicht so schnell. Kaufen!
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