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Open: Das Selbstporträt
 
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Open: Das Selbstporträt [Audiobook] [Audio CD]

Andre Agassi
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Dhv der Hörverlag (20. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386717539X
  • ISBN-13: 978-3867175395
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.060 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andre Agassi
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Buchtitel spielt mit seiner Doppeldeutigkeit. Einerseits bezeichnet „Open“ die Turnierform, das tägliche Gewerbe des Protagonisten. Zweitens steht er für „Offenheit“. Und genau dieser Umstand, den sich Andre Agassi, 39, in seiner Lebensschau auf die Fahnen geschrieben hat, bringt nun Medien und Ex-Kollegen auf die Barrikaden. Martina Nawratilova, Becker, Federer und Co., sie alle fanden das Drogenbekenntnis Agassis ein wenig zu offen. Hätte er doch geschwiegen, lautet die Forderung unisono. Der Tennissport wurde schwer geschädigt. Schon vor Erscheinen des Buches schlugen Agassis Aussagen Wellen und brachten Popularität wie zu besten Zeiten. Merkwürdige Sportlerwelt, die eher eine biografische Lüge gutgeheißen hätte. Und undenkbar für einen, dessen Lebensweg eher ein Leidensweg war, wenn man den Erinnerungen Glauben schneken darf. Selbst wenn es ihn Pokale und Titel kosten sollte. Jetzt wird Tacheles geredet.

Starker Tobak, wenn einer der größten Stars des Tennis am Ende seiner Karriere, kurz vor seinen letzten US Open 2006 feststellt, dass er nur noch ein Schmerzbündel ist, ein gefühlter Greis, der seinen Sport schon immer verabscheut hat, ihn „mit dunkler, heimlicher Leidenschaft hass[t]“. Quälend genau lässt Agassi den Leser teilhaben an den schmerzhaften Kortison-Injektionen, die die schwer lädierte Wirbelsäule besänftigen sollen. Präzise wie ein Chronist und im herben Ton einer Abrechnung lässt Andre Agassi seinen Zuchtmeister noch einmal aufmarschieren. Den hochaggressiven gewalttätigen Vater, der seinen Jungen mit tausenden von Bällen aus der Ballmaschine beschießen ließ und zur weiteren Stählung ins berüchtigte Camp des Nick Bollettieri nach Florida zwang. Ein „besseres Gefangenenlager“, wie Agassi rückblickend urteilt. Schließlich war es auch der von Ehrgeiz zerfressene Vater, der den eigenen Sohn vor Turnieren mit Exedrin und Speed auf Trab brachte.

Eine Leidensprosa auf hohem Niveau. Womöglich ist es dem Pulitzer-Preisträger und Co-Autor J.R. Moehringer zu verdanken, dass diese Sportlergeschichte in ihrer Intensität andere meilenweit überragt. Wir lernen einen entwurzelten, seiner Kindheit beraubten Aufsässigen kennen, der sich zur Kompensation und dem Spott seiner Kollegen mit einer edlen Entourage umgibt, im Weißen Haus nächtigt und die Droge Crystal Meth als zeitweiliges Überlebensmittel schätzen lernt. Einen, der jeden Spielverlauf exakt im Kopf hat und spannend nachzuerzählen weiß. Und auch schnödes Klatschbedürfnis PR-gemäß befriedigt. Das rutschende Toupet, die Jeans-Shorts auf dem Centercourt, die ihn zur Stil-Ikone werden ließen, das gefälschte Punker-Image (tatsächlich schätzt Agassi Kuschelballaden von Barry Manilow). Die gescheiterte Ehe mit Brooke Shields, die Freundschaft mit Barbra Streisand – schließlich jene Frau, die ihn endlich zu sich selbst kommen ließ. Unsere Steffi. Beweis: Ein wunderschönes Familienfoto mit Kids, das in seiner Innigkeit wahre Bände spricht. Andre Agassi ist ein großer Befreiungsschlag gelungen. Mögen andere meckern, den entscheidenden Punkt hat ER gemacht.–Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Zum Wunderkind erkoren, zum Tennis getrieben, wurde aus Andre Agassi der rebellische Superstar auf dem Centre Court, eine Pop-Ikone der Achtziger. Kaum stand er ganz oben auf der Weltrangliste, stürzte er ab und fiel tief. Sein spektakuläres Comeback und seine Liebe zu Stefanie Graf machten ihn zu der überragenden Persönlichkeit, die er heute ist. Er fördert die Schulbildung benachteiligter Kinder und kann ihnen das geben, was sein Triumph ihn selbst gekostet hat. Das sensationelle Selbstporträt eines begnadeten Tennisspielers, der über sich selbst hinausgewachsen ist. 6 CD, Gekürzte Lesung

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
78 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr beeindruckend! 21. November 2009
Von Caliban TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Vielleicht darf ich damit beginnen, dass ich selbst nicht Tennis spiele, mir seit dem Abschied von Graf und Becker kein Tennis ansehe und André Agassi immer nur am Rande als eine Art Sonnyboy mit herausragender Technik wahrgenommen habe. Und dennoch hat mich diese Autobiographie wie keine zweite in letzter Zeit gepackt. Und dafür gibt es drei triftige Gründe:

Zunächst ist das Buch (ich habe es im englischen Orginal gelesen) auch gemessen an anspruchsvolleren Maßstäben sehr gut geschrieben. Den Leser interessieren nicht einmal so sehr die Herausforderungen bei irgendwelchen Grand Slam-Turnieren, sondern packende Alltagszenen aus Kindheit und Jugend. In einer lakonischen, sofort auf den Punkt kommenden Sprache werden Charaktere, Situationen, Ängste und Freuden der Alltagswelt so nahe gehend beschrieben, das man sich für Agassi selbst, seine Geschwister, seinen problematischen Vater usw. sofort interessiert. Mich würde wirklich interessieren, ob A. diesen Text selbst verfasst hat. Denn die kurzen Schlaglichter, die an die Schnitttechnik eines Filmes erinnern und wie aus unterschiedlicher Perspektive das zentrale Thema des Buches (dazu sogleich) immer wieder beleuchten, zeigen einen echten Könner.

Zweitens wirkt die Darstellung auf den Leser ungeschminkt ehrlich. Hier wird gerade nicht die ewig verlogene Mähr vom amerikanischen Traum erzählt, sondern z.T. auf fast schmerzliche Weise schonungslos gezeigt, worum es bei diesem Sport geht. Die Gegner hassen einander, eine Niederlage lässt A. am Boden zerstört zurück. Er trainiert wie ein Wilder, um dieses Gefühl nicht noch einmal erleben zu müssen, obwohl Erlebnisse dieser Art unvermeidlich sind. Sein Vater - ein schrecklicher Höhepunkt in der ersten Hälfte des Buches - zerschmettert einen Fairness-Pokal den Agassi als Viertplatzierter in einem Jugendturnier gewonnen hat, vor den Augen des Sohnes, weil solche "Trostpreise" nicht zählen. Der jugendliche A. wagt nicht aufzubegehren, weil er diese Weltsicht selbst verinnerlicht hat.

Drittens: Das Werk ist nicht einfach ein beliebiger Bilderbogen unter dem Motto "per aspera ad astra", sondern steht unter einem einheitlichen Thema: der Ambivalenz des Haupthelden, der seinen Vater, das Tennis und sich selbst hasst und zugleich liebt. Der Hass resultiert aus den Existenzängsten, Rechtfertigungsbedürfnissen und Selbstzweifeln, die sich mit Vater und Tennis verbinden, dem ständigen Kampf um das seelische Überleben. Die andere Seite wird jedoch ebenfalls nicht geleugnet: Zumindest äußere Bedeutung hat dieses Leben vor allem auch den Sport erlangt: Wer würde sich für dieses Werk interessieren, wenn A. liebevoll erzogen worden wäre und seinen Wünschen entsprechend in einer Amateurfußballmannschaft glücklich geworden wäre. Die Antwort lautet: Niemand! Und dieser innere, niemals aufzulösende Widerspruch trägt das Buch über weite Strecken und macht es für jeden interessant, der sich einfach nur für Menschen und Lebensperspektiven interessiert.

Wenn auch am Ende sich manches Dunkel lichtet und vieles in versöhnlicherem Licht erscheint: Die innerliche Zerrissenheit bleibt und der Leser hat nach dieser meisterhaften und brillanten Darstellung nicht das Gefühl, seine Zeit mit einer der üblichen Promi-Biographien verschwendet zu haben!

Lesen!
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein absoluter Hammer! Ich dachte, ich kriege eine dieser üblichen Sportlerautobiographien, geschrieben eher im Hausfrauenstil. Aber ich fand den Sportler Andre Agassi immer spannend und kaufte dieses Buch trotz meiner Bedenken. Und was halte ich in den Händen? Eines der erstaunlichsten Bücher des Jahres! Die Zusammenarbeit mit "Tender Bar"-Autor J.R. Moehringer gibt dieser Autobiographie eine erstaunliche Tiefe: Der Leser erlebt die Höhen und die Tiefen dieses Sportlerlebens sozusagen hautnah mit und die Beschreibungen der entscheidenden Tennismatche gehört bestimmt zum Besten, was die Sportliteratur zu bieten hat. Aber was das Buch so herausragend macht: Eigentlich geht es nicht um die Siege und Niederlagen, eigentlich geht es um die Suche eines jungen Mannes nach seinem Leben, das ihm von seinem erfolgsbesessenen Vater genommen wurde. Es gibt dazu eine Reihe von Szenen in diesem Buch, die man auch nach Jahren nicht vergessen können wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Agassi Buch 21. Januar 2012
Von Klaus
Format:Gebundene Ausgabe
Jeder Tennisspieler wird dieses Buch interessant finden. Auch als nicht ausgesprochene "Leseratte" konnte ich das Buch nicht zur Seite legen, bis ich es durch hatte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Eine verfrühte Autobiographie
Um es gleich vorweg zu nehmen: man hat nicht viel versäumt, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bucherfuchs veröffentlicht
OPEN
Wer Psycho Thriller und Genialität in einer Person beschrieben haben möchte, sollte dieses Buch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von S. Schüpphaus veröffentlicht
super Geschichte
Super Buch!!!
Die komplette Familie liest Begeistert das Selbstporträt.
Kann ich nur empfehlen für Familien die Tennisspielen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Robo veröffentlicht
Erstaunlich unterhaltsam
Sportlerportraits müssen nicht unbedingt gut zu lesen sein. Oft haben die Akteure viel in den Beinen oder Armen, aber wenig im Hirn, so dass ihre Ergüsse nur begrenzt... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Waldschrat veröffentlicht
Spiel, Satz und Sieg Agassi
Habe das Hörbuch angehört und oft bin ich ein schlechter Zuhörer und meine Gedanken "schwirren" ab, aber diese Biographie war so spannend, dass ich innerhalb von... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Stefan Weinfurtner veröffentlicht
Offen und ehrlich, toll gelesen
Offene und ehrliche Biographie. Teilweise schon extrem zu ertragen, welche starken Selbstzweifel so ein vermeintlicher Star hat/hatte. Super gelesen, kompliment!
Vor 16 Monaten von chatteblanche veröffentlicht
Leidensweg des Tennisprofis und Prüfstein für die Geduld des...
Ich muss gestehen, ich bin geteilter Meinung über dieses Buch. Das ist auch der Grund, warum ich 3 Sterne vergebe. Lesen Sie weiter...
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Impact
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Vor 17 Monaten von Timothy Williams veröffentlicht
Spiel, Satz und Sieg - Lebensbeichte eines Tennisspielers
Als Andre Agassis Biografie erschien, wurde sofort meine Neugier geweckt, wie die Karriere des ehemaligen Enfant terrible des weißen Sports aus seiner Sicht dargestellt wird. Lesen Sie weiter...
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