Der Tod ist für kleine Kinder ein besonders schwieriges Thema, gerade weil es so vieles hört was sich wiederspricht. Hier wird versucht dem Kind eine altersgerechte Antwort zum Thema Tod und was passiert dannach zu geben. Dabei wird auch die nicht immer leichte zweideutigkeit unserer Sprache versucht zu entzerren, dieses Kingerrecht zu gestalten ist schwierig, dem Autoren aber gut gelungen.
Der kleine Jannik ist auf der Beerdigung seines Opas, dort sieht er wie der Sarg in dem der Opa liegt hinausgetragen wird und wie die anwesenden Leute Blumen und Erde auf den Sarg werfen. Jannik fragt seine Mutter, was deen ist, wenn der Opa wieder aufstehen will, die Mutter erklärt ihm, dass im Sarg nur die Hülle vom Opa liegt und, das die Seele vom Opa im Himmel bei Gott sei, sie ermutigt ihren Sohn doch zum Opa zu winken.
Als der Vater kurzfristig Urlaub bucht und verkündet, das sie wegfliegen, dahin wo die Sone scheint, ist Jannik begeistert, er fiebert dem Flug entgegen doch unterwegs wird er immer trauriger. Wie das Flugzeug zur Landung ansetzt bricht der Junge in Tränen aus, weil er seinen Opa ja gar nicht gesehen hat. Die Mutter erkennt, das ihre Erklärung von der Beerdigung zu knapp war und erklärt den Unterschied Himmel <-> Himmel und das der Opa nun überall sei, genau wie der liebe Gott ja auch überall ist, also in den Blumen, Tieren und vor allem auch in den Herzen der Menschen. Sie sagt Jannik, dass er am Abend doch mal in sich schauen soll ob er den Opa dort findet und dann könne er ihm ja alles erzählen, so wie früher wenn er Opa besucht habe. Dieses tut Jannik auch. Das einzig unglückliche ist wohl das der Opa im letzten Bild dann als Engel dargestellt wird.
Dieses Buch ist sehr religiös und besonders für Kinder geeignet die bereits in dem Wissen aufwachsen, das Gott überall ist. Für Kinder die erzählt bekommen das Gott nicht existiert oder nur eine Phantasie sei ist es natürlich nicht verständlich, warum der Opa überall ist, wenn er bei Gott ist.