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Auf der Straße nach Oodnadatta. Internationale Science Fiction Stories.
 
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Auf der Straße nach Oodnadatta. Internationale Science Fiction Stories. [Taschenbuch]

Wolfgang Jeschke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 588 Seiten
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453187806
  • ISBN-13: 978-3453187801
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.042.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Rezept von Wolfgang Jeschkes Anthologien internationaler Science-Fiction-Kurzgeschichten hat sich bereits oft bewährt, und immer noch gelingt es ihm, seine Leser mit einigen ganz besonderen literarischen Schmankerln zu überraschen. Auf der Straße nach Oodnadatta überzeugt vor allem durch die gelungene Auswahl überaus spannender Geschichten, die eine breite Vielfalt von Autoren und Themen umfasst.

Die Titelgeschichte von Alastair Reynolds führt den Leser in eine nicht allzu weit entfernt scheinende Zukunft, in der das Klonen von Menschen zur alltäglichen Praxis geworden ist. Doch der Preis, den die Menschheit für diese Errungenschaft zu zahlen hat, ist unerwartet hoch. Auf ähnlich packende Weise setzt sich die amerikanische Autorin Nancy Kress mit den katastrophalen Folgen einer durch Genmanipulation aus dem Gleichgewicht gebrachten Natur auseinander.

In Ian McDonalds Kurznovelle "Tendeléos Geschichte" wird die Menschheit mit einer unbegreiflichen außerirdischen Macht konfrontiert, die die Erde in ihre Gewalt zu bringen droht. Das englische Autoren-Duo Stephen Baxter und Arthur C. Clarke widmet sich den fantastischen Möglichkeiten einer Technologie, mit deren Hilfe sich der Mensch in Sekundenschnelle von einem Ort zum nächsten bewegen kann.

Auch die Auswahl an Geschichten deutschsprachiger Autoren kann sich sehen lassen: Neben Absurd-Satirischem von Erik Simon steht eine Absage an die Konventionen waffenstarrender Militär-Science-Fiction von Gerd Frey. Der aus dem Eis aufgetaute Urmensch Adam findet sich in der Welt des 20. Jahrhunderts sehr bald besser zurecht als so mancher moderne Zeitgenosse und für einen Abenteuer-Touristen wird die Fahrt durch Australien zu einer Reise in die Vergangenheit.

Auf der Straße nach Oodnadatta ist eine ebenso fesselnde wie niveauvolle Mischung aktueller und klassischer Themen der Science Fiction, die die Variationsbreite des Genres spiegeln und neben eher Nachdenklichem auch ein gehöriges Maß an guter Unterhaltung bieten. --Sara Schade


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf phantastischen Abwegen 20. Dezember 2001
Von "civs"
Aus der abnehmenden Zahl deutscher Neuerscheinungen von Story-Sammlungen läßt sich ersehen, daß sich wohl nicht mehr viele SF-Leser für Kurzgeschichten interessieren. Es ist ja auch bequemer sich auf 500 oder mehr Seiten nur in eine neue Welt hineinzulesen, als diese Anstrengung sechzehnmal zu unternehmen. Für mich ist die Kurzgeschichte schon immer eine Krone der phantastischen Literatur gewesen und wenn der Heyne-Verlag eine neue Sammlung von Wolfgang Jeschke ankündigt, beginnt eine Zeit der gespannten Erwartung bis sie erscheint. "Auf der Straße nach Oodnadatta" ist ein wohlgewähltes Kompendium aktueller SF. Die titelgebende Story schrieb Alastair Reynolds, der mit seinem Debutroman "Unendlichkeit" so furios eingeschlagen hat. Aber Reynolds kann's auch kürzer, wie er hier beweist: Daß nicht mal der Tod umsonst ist, wissen wir heute schon, aber daß auch die Wiederauferstehung vom selbigen nicht kostenfrei zu haben sein wird, ist neu. George Zebrowski beleuchtet in "Die Tode künstlicher Intelligenzen" andere zelebrale Verwicklungen zwischen Menschen und Maschinen, was ihm sehr pointiert gelingt. Eine üble Perspektive gentechnischer Entgleisungen entwickelt Nancy Kress: "Und nichts davon wächst hier". Ian McDonald erzählt "Tendeléos Geschichte", eine fesselnde Novelle aus seinem Chaga-befallenen Erdenrund. Jeschke bringt in dieser Sammlung ganze sieben Stories deutscher Autoren unter, womit er den Stellenwert einheimischer Produktion ins rechte Licht rückt. Diese Phantasten können mit ihren anglophilen Kollegen locker mithalten. Besonders amüsiert habe ich mich über Christian Hoffmanns "Adam": Einerseits klingt die Idee vom Neanderthaler im Showbiz grotesk, andererseits wirken die Gäste der täglichen Talkshows von heute nicht immer unbedingt evolutionär weiterentwickelt. SF-Freunde, ihr wißt gar nicht, was ihr verpaßt, wenn ihr diese Sammlungen ignoriert. Hier gibt's sechzehn Einblicke in andere Welten und zusätzlich ein starkes Cover von Thomas Thiemeyer...for free!
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