Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Informativ, lesenswert!, 12. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: OnlineSucht: Wenn Mailen und Chatten zum Zwang werden (Broschiert)
Durch die Beiträge der Betroffenen wurde mir als "ehemalige" Partnerin eines Online-, Handy- und Sexsüchtigen klar, wie es zu so einer Sucht und dem damit verbundenen Doppelleben überhaupt kommen kann. Wie sich die Gefühlswelt dieser Menschen verändert und warum die Flucht vor der realen Welt ins Netz von den Betroffenen als so vermeintlich angenehm empfunden wird. Trotzdem hätte ich mir mehr Information bzw. proffesionelle Lösungsvorschläge erhofft. Ich konnte mit manchen Ratschlägen für Angehörige nicht so richtig umgehen und sie scheinen mir zum Teil auch nicht besonders sinnvoll, bzw. durchführbar/durchsetzbar zu sein. Habe ich zuviel erwartet? Eines ist klar, es verhält sich hier wie bei allen anderen Süchten auch: wenn der Betroffene selbst nicht will, kein Suchtproblem sieht und noch nicht ganz am Boden ist, dann ist auch hier nichts zu machen... Dies haben die Beroffenen in diesem Buch sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich habe durch dieses Buch mehr über die neue "Welt" gelernt und verstehe die Sucht nun auch etwas besser. Ich habe mehr Einbick erhalten und bin nun in der Lage die Situation der Betroffenen, der Angehörigen (und auch meine eigene) besser zu verstehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zuwenig Hilfe, zuviele Berichte, 29. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: OnlineSucht: Wenn Mailen und Chatten zum Zwang werden (Broschiert)
Ich war sehr enttäuscht. Das Buch handelt vorzugsweise von Betroffenen, deren Geschichte erzählt wurde. Wie dann aber wirkliche Hilfe aussehen könnte, diese Frage kam zu kurz.
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2.0 von 5 Sternen
KEIN Selbsthilfebuch, 24. November 2010
Rezension bezieht sich auf: OnlineSucht: Wenn Mailen und Chatten zum Zwang werden (Broschiert)
Ich habe das Buch gestern in einem Schwung durchgelesen. Da ich selbst schon lange das Gefühl habe, mein Internetverhalten nicht mehr kontrollieren zu können, habe ich es aus Sicht einer Betroffenen gelesen und hoffte auf umsetzbare Ratschläge, die einem helfen, von der Kiste loszukommen. Ein paar Tipps waren auch dabei, aber im Grunde genommen, nichts, was nicht schon bekannt war. Kindersicherung, Tagespläne erstellen, etc. Kindersicherungen können umgangen werden, Tagespläne zerrissen. Und das man schlussendlich zum Therapeuten gehen soll, wenn es gar nicht mehr geht, ist auch nichts Neues. Meine Erwartung an ein Selbsthilfebuch war also nicht erfüllt worden. Dennoch bemüht sich Farke dem Leser die Beweggründe der Onlinesucht zu beschreiben. Man kann es positiv oder negativ sehen, aber Farke bedient sich hierzu vielerlei Forumsbeiträge aus einem Selbsthilfeforum. Dort schreiben die Betroffenen selbst (oder deren Angehörige), wie die Internetsucht in ihrer Familie platziert ist und wie gut oder schlecht sie damit umgehen können. Insgesamt ein eher schwaches Buch, das grad mal zwei Sterne bekommt. Den zweiten Stern auch nur deshalb, weil es einem Außenstehenden vielleicht helfen kann, die Seele eines Onlinesüchtigen zu verstehen. Mehr aber auch nicht.
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