Auf 160 Seiten erhält der Leser einen sehr guten und leicht zu lesenden Überblick über die Möglichkeiten, Methoden und Angebote des internetgestützten Studierens.
Kapitel I beschäftigt sich mit den Grenzen und Chancen des Online-Studierens, dabei verfällt der Autor keineswegs einer blinden Euphorie, sondern skizziert sehr überzeugend, wo auch die Schwachstellen und Defizite liegen.
Kaitel II beschreibt die technischen Voraussetzungen des Onlines-Studierens, beschäftigt sich mit Internet-Zugängen, Peripherie-Geräten und auch Fragen des Datenschutzes.
Kapitel III stellt sehr ausführlich die einzelnen Online-Studienanbieter vor. Dabei geht es nicht nur um klassische Fernstudieneinrichtungen, sondern auch um virtuelle Netzwerke und Online-Studienangebote von Hochschulen in Deutschland. Sehr interessant sind auch die Einblicke in amerikanische und englische Online-Hochschulen. Ein Extra-Kapitel befasst sich mit den Fragen der Abschluss-Anerkennung, der Studienförderung und den Baschelor/Master-Graduierungen.
Kapitel IV nennt Web-Adressen von Datenbanken, die allgemein für jeden Studenten nützlich sein könnten. Bibliotheken, Bafög-Rechner, Mitfahrzentralen etc.
Kapitel V stellt nach Studienfächern geordnet Datenbanken, Studienangebote und Forschungsprojekte vor. Eine Fundgrube für jeden Studenten – vom virtuellen Dieselmotoren-Test bis zum Online-Studienangebot für E-Learning-Manager.
Im Anhang findet sich ein ausführliches Lexikon und die Webadressen aller deutschen Hochschulen.
Das Buch ist flott geschrieben und verliert sich dankenswerter Weise nicht in einen Insider-Jargon. Es bietet eine hervorragende Entscheidungshilfe für alle Studieninteressierten mit gut ausgewähltem Adressenmaterial. Der Preis ist allerdings etwas happig. Trotzdem ein lohnende Investition.