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Online-Journalismus. Texten und Konzipieren für das Internet. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis [Gebundene Ausgabe]

Gabriele Hooffacker
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. Februar 2010
Vom Konzept zum Content: Was die Online-Redaktion an journalistischem Handwerk benötigt, vermittelt das Handbuch Online-Journalismus. Wie konzipiere ich einen online-journalistischen Webauftritt? Wie texte ich Teaser? Wie binde ich User-Aktivitäten ein? Welche Rolle spielen Audio und Video im crossmedialen Webangebot? Wie sorge ich durch Suchmaschinenoptimierung dafür, dass mein Content auch gefunden wird? Wie organisiere ich den Workflow beim Content-Management? Welche rechtlichen Regeln muss ich berücksichtigen? Die vollständig aktualisierte 3. Auflage des Klassikers von Gabriele Hooffacker umfasst praktische Anleitungen zum Texten für Internet und Intranet, die Formen und Formate des Mediums, Berufsbild und Arbeitsfelder, verbindliche Definitionen und einen Überblick über den gesamten Tätigkeitsbereich.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Econ (10. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430200962
  • ISBN-13: 978-3430200967
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.100 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Online-Journalist ist eine neue Berufsbezeichnung, die immer mehr in Verlagen, New Media Agenturen und internetaktiven Unternehmen vorzufinden ist. Aus Mangel an Standards und Erfahrungen beschreibt sie oft völlig unterschiedlich ausgebildete Tätigkeitsprofile. Jetzt gibt es das Buch aus Lists Gelber Reihe zum Thema und es schafft endlich eine Definition, an der man sich gut orientieren kann: "Wer als Online-Journalist arbeiten will, darf keine Berührungsängste haben -- weder Menschen noch Computern gegenüber. Er muss gewandt sein im persönlichen Gespräch, am Telefon und selbstverständlich auch in der Online-Kommunikation. Er recherchiert, trifft Kooperationspartner auf Messen und Meetings, organisiert, schreibt schnell und sicher, redigiert und bearbeitet, kommt mit der Technik klar, denkt ökonomisch und versteht unter Zeitdruck effektiv zu arbeiten. Als Medienmacher fühlt er sich den Grundsätzen des Pressekodex verpflichtet. Neu gegenüber den traditionellen Medien ist, dass der Online-Journalist die Aktivität seiner Nutzer einbezieht, Interaktives konzipiert und die Nutzerkommunikation organisiert und moderiert."

Der so im Vorwort aufgesponnene Rahmen wird in Online-Journalismus dicht und gut gefüllt. Einführend beleuchtet Gabriele Hooffacker zunächst die Fassetten der in der Praxis oft vielseitigen Tätigkeit und gibt in kurzen Szenarien einen treffenden Vorgeschmack auf den Job. Dann geht sie in online medias res zu den Kernaufgaben und fasst in kurzen und guten Kapiteln umfassend zusammen, was andere bisher nur in ganzen Büchern untergebracht haben. "Hypertext und Storyboard" vermittelt das richtige Verständnis von Hyperlinks und nicht-linearer Lesart und reicht von der umgekehrten Pyramide und Instrumenten zum Highlighting bis zu Entwurfsmustern und Kriterien für die Textnavigation.

Zur Form den Inhalt liefert das Kapitel "Stilformen", in dem die wichtigsten Formate von Online-Texten skizziert und hilfreiche Leitfäden dazu angelegt werden. "Die Kommunikation" zeigt, wie an den richtigen Stellen Schnittstellen zum Nutzer gelegt werden und welche Anforderungen an den Online-Journalisten in seinen Texten und darüber hinaus auch als Moderator gestellt werden. Ein Kapitel zum oft durch Content-Management-Systeme geregelten redaktionellen Arbeitsablauf, eine seichte Einführung in Mark-up und Content Management, Rechtsfragen, Kontaktadressen für die Aus- und Weiterbildung und ein Glossar runden das Buch ab.

An Online-Journalismus gefällt nicht nur der Inhalt, sondern auch die Struktur des Buches. Wie sehr Gabriele Hooffacker selbst Online-Journalistin ist, merkt man an der geübten Präzision und Prägnanz in den informativen, fast im Stakkatostil aneinandergefügten, kurzen Abschnitten. An vielen Stellen werden dem Leser dabei auch Aufgaben gestellt, mit denen er sich selbst testen und bewerten kann. Ein vielseitiges Buch, nicht nur als Lehrbuch und Nachschlagewerk, sondern gleichermaßen auch als Vortragsvorlage und Workshop ideal einzusetzen.

Die bewährte Gelbe Reihe wird dem neuen Thema gerecht. Der List Verlag hat auf den Online-Journalismus zum Glück keinen verbandsbetagten Altjournalisten losgelassen, der die neuen Formate der Textredaktion für das Internet einfach nur an die guten, alte Gilderegeln des Handwerks anpasst. Die Autorin zeigt sowohl ihr sicheres journalistisches Fundament als auch ihre umfassende online-redaktionelle Erfahrung und schafft es, beides didaktisch hervorragend rüberzubringen.

Sowohl neue Berufsaspiranten als auch erfahrene Texter, Redaktionsleiter und Projektmanager können bei Online-Journalismus noch einmal in die Schule gehen. Eine echte Empfehlung aus der Klassiker-Reihe Journalistische Praxis! --Thorsten Mücke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Gabriele Hooffacker ist Journalistin und Leiterin der Journalistenakademie in München. Sie ist auf Online-Medien spezialisiert, Autorin zahlreicher Fachbücher, Dozentin an mehreren Journalistenschulen und hat die Website www.journalistische-praxis.de mit Informationen zu allen Titeln der Reihe Journalistische Praxis eingerichtet.




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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen den Begriff Journalismus etwas überdehnt.... 29. Mai 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
naja, ein tolles Buch für Anfänger die wirklich weder vom Computer noch vom Umgang mit dem Internet irgendeine Ahnung haben. Allerdings finde ich, daß die Autorin den Begriff Journalsimus etwas überdehnt: Es fehlen "Anleitungen" zum Schreiben fürs Internet, der richtige Umgang mit Teasern und den journalistischen "W's", sowie den "P's", kaum ein Wort fällt zur bei Bildschirmpräsentationen ach so wichtigen Wahrnehmungstheorie und zur Farbenlehre, die man zumindest hätte kurz erwähnen müssen.
Statt dessen werden technische Hintergründe für Ahnungslose vermittelt. Sicherlich gut als Einstieg, aber für technisch versierte eher langweilig.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taugt für die Praxis 26. Februar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Endlich ein Buch, das nicht so herumlabert, sondern sagt, wie man's macht: Teaser schreiben, längere Texte aufbereiten usw. Als Online-Redakteur, der mit einem CMS arbeitet, empfinde ich es als wohltuend, dass der Schwerpunkt des Buchs auf dem Schreiben liegt.

Schön, dass das Buch auch auf das Texten für Intranet/Extranet eingeht. Davon würde ich sogar gern noch mehr lesen.

Fazit: Insgesamt ziemlich gut.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Einführung 16. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Positiv:
Das vorliegende Werk ist eine fundierte und umfassende Einführug in die Materie des Online Journalismus. Auf die spezifischen Anforderungen an erstellte Texte und Grafiken, sowie die Arbeitstechniken und technischen Grundlagen geht die Autorin gut und umfassend ein.

Negativ:
Wer schon Erfahrungen im Bereich HTML/PHP hat merkt, dass die Ausführungen hierzu viel zu kurz und unpräzise, sprich wenig hilfreich sind. Als erster Einstieg mögen sie jedoch genügen. Die Spezialisierung innerhalb der eigenen Tätigkeiten im Onlinejournalismus birgt dann sowieso die Notwenigkeit zum Aufbau weit aus profunderer Kenntnisse, als diese im Buch angeboten werden.
Das Layout mit den Schriftartwechseln und den aufdringlichen Icons fand ich unpassend aber akzeptabel.

Insgesamt 4 Punkte für eine lohnswertes Buch.

Insgesammt ein flüssig lesbares und kurzweilig geschriebenes Buch zum Einstieg.

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4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit "neuen" Ansichten
Das Buch ist gut geschrieben und - wie man es von der Reihe "Journalistische Praxis" gewohnt ist - schön in Häppchen unterteilt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Vanessa N. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wegweiser für Web-Schreiber
Was es ist:
Das handliche Buch ist ein Leitfaden für Einsteiger und Profis, das Orientierung im Online-Dschungel bietet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2010 von musicsupporter.de
5.0 von 5 Sternen Online-Handwerk praktisch
Die Reihe Journalistische Praxis bürgt für Qualität. Das Handbuch Online-Journalismus von Gabriele Hooffacker liegt jetzt in der dritten Auflage vor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von G.Watermann
3.0 von 5 Sternen Hätte mir eine umfassendere Aktualisierung gewünscht
Als dieses Handbuch für die Ausbildung und Praxis von Online-Journalisten 2001 zum ersten Mal erschien, füllte es tatsächlich eine Lücke. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2010 von Fuchs Werner Dr
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit "technischen Mängeln"
Da es noch nicht viele Handbücher zum Online Journalismus oder Onlineredakteur gibt, müssen sich die Interessierten mit dem zufrieden geben, was auf dem Markt ist. Lesen Sie weiter...
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Heute ist viel vom Schlagwort Web 2.0 die Rede. Auf der Suche nach einem aktuellen Lehrbuch zum Thema Crossmedia fiel mir dieses Buch in die Hände. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2007 von Sven Petersen
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So langsam hat sich herumgesprochen, dass Online-Journalismus vor allem etwas mit konzeptionellem Denken zu tun hat und nur in zweiter Linie mit Technik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2004 von "ewatermann"
5.0 von 5 Sternen Schreiben für das Internet
Das Buch von Gabriele Hooffacker ist das beste Buch zum Thema, das ich kenne. Es konzentriert sich auf die eigentlich journalistische Tätigkeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2003 von Michael Rehlander
1.0 von 5 Sternen zu ungenau
Auch wenn es von vielen totgeschwiegen wird. Das www ist noch wie vor sehr technologielastig. Das der Autorin das entsprechende Wissen fehlt wird in dem Buch mehr als... Lesen Sie weiter...
Am 19. Februar 2003 veröffentlicht
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