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Onkel Toms Hütte
 
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Onkel Toms Hütte [Hörbuch-Download]

von Harriet Beecher-Stowe (Autor), Eberhard Mellies (Erzähler)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 42 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 30. Juni 2005
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TW3E4G
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Die Geschichte von "Onkel Toms Hütte" ist mehr als hundert Jahre alt. Harriet Beecher-Stowe (1811-1896) veröffentlichte sie im Jahre 1852 zuerst als Fortsetzungsgeschichte in einer Zeitung in Washington. Als das erste Kapitel erschien, löste es ein außerordentlich heftiges Interesse aus. Wurde doch der amerikanischen Gesellschaft in den Südstaaten erbarmungslos ein Spiegel vorgehalten, in dem die nackte Gewalt, die Barbarei der Sklaverei zu besichtigen war. Seit dieser Zeit ist das Buch in einer kaum noch zu nennenden Zahl von Ausgaben auf der ganzen Erde erschienen.
(P) 1968 (c) 2000 Random House Audio, Deutschland, Übersetzung: Maria Czedik-Eysenberg

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Einleitungssatz
Spät am Nachmittag eines rauhen Februartages saßen in der Stadt P. in Kentucky zwei Gentlemen in einem gut eingerichteten Speisezimmer beim Wein. Lesen Sie die erste Seite
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Plädoyer für die Abschaffung der Sklaverei - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches wurde diese in den Südstaaten der USA noch praktiziert - geht es hauptsächlich um den etwas älteren, sehr kräftig gebauten Sklaven Tom, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern auf einer Farm in Kentucky lebt, die dort ebenfalls als Sklaven arbeiten. Der herzensgute, naive und sehr gläubige Tom lebt dort eigentlich recht idyllisch und ist seinem "Master" und dessen Famillie auch sehr zugetan, denn sie behandeln ihre Sklaven den Umständen entsprechend gut. Diese Idylle wird allerdings zerstört, als der Farmbesitzer in finanzielle Schwierigkeiten gerät und seinen besten Sklaven Tom und den kleinen Harry, Sohn der Sklavin Eliza, an einen Sklavenhändler verkaufen muss.
An diesem Punkt verläuft die Geschichte in 2 unterschiedliche Richtungen: Eliza will den Verlust ihres Sohnes nicht ohne weiteres hinnehmen und flüchtet mit dem Vater des Kindes, einem schwer misshandelten anderen Sklaven aus der Nachbarschaft, in der sehr vagen Hoffnung, Kanada zu erreichen, wo die Sklaverei nicht existiert und wo sie in Freiheit leben können - gejagt von "Sklavenjägern", Sklavenhändlern und der Polizei. Doch sie treffen auf einige selsbstlose weisse Helfer, die ihnen letztendlich auch die Flucht ermöglichen.
Tom dagegen fügt sich seinem Schicksal des Verkaufs an einen Menschenhändler und landet zunächst bei einer weiteren sehr idyllischen Behausung, wo er fast gleichgestellt behandelt wird und eine sehr freundschaftliche Beziehung zu der kleinen Tochter des Hauses und auch zum "Master" hat. Diese beiden liebenswerten Personen haben sich auch bald dem Kampf gegen die Sklaverei verschrieben, doch beide sterben plötzlich, wobei besonders der Tod des kleinen Mädchens sehr tragisch ist, die im Sterbebett liegend ihren letzten Wunsch äußert, der da lautet, ihr Vater möchte doch gegen die Sklaverei kämpfen. Doch auch der stirbt leider nur wenig später. Somit wird Tom, dem der neue "Master" die baldige Freiheit versprochen hatte und sie ihm auch gegeben hätte, von der hartherzigen Dame des Hauses an einen Sklavenhändler verkauft.
Hier nun verändert sich die Situation von Onkel Tom und somit auch für den Leser völlig, denn der gute alte Tom gerät an einen äußerst bösen und gewissenlosen Plantagenbesitzer, der die "Nigger" noch unter den Tieren ansiedelt. Vorher hatte der Leser nur am Rande von der Grausamkeit der Sklaverei erfahren - durch Berichte von anderen Sklaven oder Gespräche in Gasthöfen, denn der Protagonist Onkel Tom lebte ja den Umständen entsprechend noch recht gut - abgesehen davon, dass er von seiner Famillie getrennt wurde, hier nun wird einem die gesamte Unmenschlichkeit vor Augen geführt: Die Schwarzen müssen schrecklich harte Arbeit auf den Plantagen verrichten und bekommen kaum etwas zu essen, wer aufgrund völliger Erschöpfung nicht spurt, wird fast zu Tode geprügelt, ebenfalls von Sklaven, die dadurch geringe Vergünstigungen geniessen. Der neue "Master" will auch Tom zu einem dieser "Aufseher" machen, doch der weigert sich, die anderen auszupeitschen und sieht sich unter völliger Selbstaufgabe und dem unerschüttlichen Glauben an Gott nur noch dazu berufen, den anderen Sklaven ihr grausames Leben etwas angenehmer zu gestalten. Dafür wird er letztendlich von den anderen farbigen Aufsehern auf Geheiß des Plantagenbesitzers totgeprügelt und selbst im Sterben liegend spricht er zu seinen Peinigern: "Ich vergebe euch von ganzer Seele." Doch sein Tod soll nicht umsonst sein......

Harriet Beecher-Stowe ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch gelungen, dass eine entscheidende historische Entwicklungsphase der USA in einer gut nachvollziehbaren und vor allem nachfühlbaren Weise darstellt. Das schwere Leben - wenn man es überhaupt noch so zu nennen vermag - der Sklaven wird durch die Schilderung der einzelnen Schicksale in diesem Werk in sehr eindringlicher Form dem Leser beschrieben. Onkel Tom wird hierbei sogar sozusagen zu einem Märtyrer, der für seine Mitmenschen und für den Glauben stirbt- eine unverkennbare Beziehung zu Jesus wird hier deutlich. Gut gefallen hat mir auch, dass es bei der Beschreibung der Sklavenhalter grosse Abstufungen gibt; es existieren hier keine Schwarz/ Weiss Bilder, nicht nur Gut und Böse. Es gibt ebenso sympathische Weisse, die Sklaven besitzen, weil sie sie wie Freunde behandeln und auch in die Freiheit erlassen, wie es auch schlechte Schwarze gibt. Es wird hier keine scharfe Trennlinie gezogen. Allerdings steht dabei die Grausamkeit der Sklaverei natürlich außer Frage. Doch Beecher-Stowe wertet nicht unnachgiebig, sondern sie beschreibt größtenteils nur und lässt so dem Leser Platz für seine eigene Interpretation der dargestellten Geschehnisse, die bei einem normalen Menschen mehrmaliges, ungläubiges Kopfschütteln über die Situation der Sklaven auslösen sollte.

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Es berührt.. 10. Mai 2011
Von A. Alwan
Format:Taschenbuch
... diese Geschichte musste ich eigentlich in der Schule lesen. Habe aber nach den ersten paar Seiten aufgehört - es hat mir einfach nicht gefallen und ich konnte mich nicht in die Zeit hineinversetzten. Die Geschichte hat mich tief berührt und zeigt die negative Seite Amerikas: die Sklavengeschichte. Die unmenschlichsten Dinge, die man sich vorstellen kann, sind geschehen und werden durch dieses Buch nicht in Vergessenheit geraten. Niemand verlässt gerne seine Heimat - auch Onkel Tom nicht - und wenn man seine Heimat erst einmal verlassen hat, wird man nicht als der Mensch zurückkehren, wie man aufgebrochen ist. Ein wirklich sehr emotional berührendes Buch. 5 Sterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dotty
Format:Gebundene Ausgabe
Der Farmer Shelby ist in arger Geldnot und sieht sich schöießlich gezwungen, Tom, seinen treuesten Arbeiter, an den skrupellosen Sklavenhändler Haley zu verkaufen. Als die junge Sklavin Elisa hört, dass auch ihr vierjähriger Sohn verkauft werden soll, flieht sie Hals über Kopf von Shelbys Hof, in der Hoffnung, nach Kanada zu gelangen und dort ihren Mann George, der ebenfalls ein entflohener Sklave ist, wiederzufinden.....
"Onkel Toms Hütte" ist mit Sicherheit eines der gefühlvollsten und schokierendsten Bücher, welches uns die unglaubliche Skrupellosigkeit der Händler vor Augen führt, Menschen, die andere Menschen als "Ding", gewissermaßen als "Gebrauchsgegenstand" ansehen.
Zitat des Sklavenhändlers Haley: "Es lohnt sich gar nicht, kranke Sklaven zu pflegen. Ich lass' sie so lange rackern, bis sie sterben, dann kauf' ich einfach neue...."
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