Leichfüßig stolpert der Protagonist Onkel Jimmy von einem Fauxpas in den nächsten und forciert damit die gesamte Handlung zügig voranzugehen, lässt nur selten eine Verschnaufpause. Sehr zum Leidwesen seines Neffen, dem Ich-Erzähler Teofil, der eine tragische Liebe nach der anderen durchleidet, eigentlich sind es nur zwei, doch wirken sie wegen der Ignoranz seines Onkels wie Tausende. Das Leben zweier ausgewanderter Polen in den USA wirkt dank Onkel Jimmy wie ein einziges Abenteuer, obwohl sie tatsächlich nur belanglos vor sich hin dümpeln, von einem Hilfsarbeiterjob in den nächsten fallen, wenn sie wegen neuer Fettnäpfchen gekündigt werden. So fließt die Geschichte über dreihundert Seiten locker dahin und endet wieder dort wo sie begonnen hat, ohne dass sich auch nur irgendetwas für die Figuren geändert hätte.