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Onkel Toms Hütte: Roman [Taschenbuch]

Harriet Beecher Stowe , Susanne Althoetmar-Smarczyk
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Juli 2006 --  

Kurzbeschreibung

1. Juli 2006
Die einzige vollständige Taschenbuchausgabe von ›Onkel Toms Hütte‹, einem Bestseller der Weltliteratur von Harriet Beecher Stowe. Der spannende historische Roman gegen die Sklavenhalter in den Südstaaten der Neuen Welt um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Harriet Beecher Stowe, die Tochter und Gattin eines presbyterianischen Gelehrten, schrieb in ihrem Werk ganz gezielt gegen die Partei der Sklavenhalter an, indem sie deren Treiben und das Leben und Leiden der Unterdrückten beispielhaft schildert. Sie tut dies mit meisterlichen Personenbeschreibungen und Erzählstrategien, die einerseits an den sentimentalen Roman ihrer Zeit anknüpfen, andererseits die historische Realität glaubhaft machen – und beim Leser äußerste Betroffenheit bewirken.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423209135
  • ISBN-13: 978-3423209137
  • Originaltitel: Uncle Tom's Cabin (1852)
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.567 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»So phänomenal war der Erfolg des Werkes, dass der englische Historiker Thomas Macauley ›Onkel Toms Hütte‹ als 'den wertvollsten Beitrag, Amerikas zur englischen Literatur' pries und Heinrich Heine das Buch mit der Bibel verglich. Heute ist dieser amerikanische Romanbestseller des 19. Jahrhunderts meist nur noch in gekürzter Form – als Kinderbuchklassiker – bekannt.«
Angelika Brunner, Die Mitarbeiterin 2/2009

Über den Autor

Harriet Beecher Stowe, 1811-1896, zählt zu den wenigen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts, die bereits zu Lebzeiten Weltruhm erlangten. Nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa löste ihr 1852 in Buchform erschienener Romanerstling ›Onkel Toms Hütte‹ überwältigende Resonanz aus.

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5.0 von 5 Sternen Amerikanischer Klassiker 11. September 2006
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die USA sind um 1850 ein gespaltenes Land. Ein tiefer Riss trennt die sklavenhaltenden Südstaaten von den Nordstaaten. Vor diesem Hintergrund erzählt Harriet Beecher Stowe in "Onkel Toms Hütte" die wechselhaften Schicksale von Sklaven, die den Launen und wirtschaftlichen Verhältnissen ihrer Herren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Mit heiligem Zorn prangert die Autorin ein System an, in dem Menschen afroamerikanischer Abstammung wie Sachen behandelt werden konnten. Sie zeigt klar den inneren Widerspruch einer Nation auf, die aus dem Bestreben nach Freiheit und Gleichheit geboren wurde und einem Teil ihrer Bewohner eben diese Werte verweigerte. In ihrer Analyse der sozialen Verhältnisse ist die Autorin scharfsinnig und klar. Ihre Beschreibung ist jedoch sehr religiös-schwärmerisch geraten und ihre Forderung nach christlichem Erdulden des Leids ist doch sehr zweifelhaft. So stehen in diesem Buch modern anmutende Ansichten neben fast unerträglich rührseligen Passagen. Auch Beecher Stowes Charakterisierung des "Negers" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Wegen der differenzierten Darstellung der nordamerikanischen Gesellschaft zur unrühmlichen Zeit der Sklaverei bleibt der Roman aber sicher lesenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black was not beautiful 15. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Der Roman spielt in den Zeiten der Sklaverei im Amerka des 18. Jahrhunderts. Nachhaltig beschreibt die Autorin das Leben der Sklaven. Ein Umstand, der in der Zeit, in der der Roman entstand, keinesfallls selbstverstaendlich war. Das Land war geteilt, der Norden sprach sich gegen die Sklaverei aus, der Sueden hielt Sklaven als wirtschaftlichen Faktor. Deutlich wird in dem Roman, dass der Wert der Schwarzen auf ihre Arbeitskraft reduziert war und ihre Lebensumstaende von Unfreiheit und Willkuer der Weissen gepraegt war. Sie waren Besitz der Weissen und diesen bedingungslos ausgesetzt. Diesen Umstand prangert die Autorin an und zeigt trotz aller religioeser Verklaertheit, dem Amerika anheimfiel, dass das System der Sklaverei zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt war. Onkel Tom ist der Held ihres Romans. Anhand seines Leidensweges wird die Unbarmherzigkeit der weissen Bevoelkerung gegenueber den Schwarzen eindrucksvoll und nachhaltig beschrieben. Nicht alle Weissen sind schlecht, nicht alle Schwarzen boese. Auch wenn an einigen Stellen die Beschreibung der 'Neger' als wenig korrekt erscheint und die wirklichen Ausmasse des damligen Systems verwaschen werden, ist das Werk ein erster literarischer Meilenstein gegen die Unterdrueckung der Minderheiten in Amerika.
Wie anders haette man in diesem Umfeld das beschriebene Unrecht in einem Umfeld religioeser Bigotterie transparent machen koennen.
Ich meine, trotz dieser Einschraenkungen unbedingt lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Onkel Toms Hütte 19. Februar 2013
Format:Taschenbuch
Dieser Roman von Harriet Beecher-Stowe wurde in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts verfasst,
erschien in den 50ern und gilt bis heute als ein absolutes Muss der amerikanischen Literatur.
Er beschreibt die verschiedenen Schicksale der afro-amerikanischen Sklaven dieser Zeit
und was heute so weit entfernt und vergangen scheint, war damals bitterster Ernst.
Das Buch war seinerzeit ein regelrechter Skandal und eine Kampfansage,
die zum Sezessionskrieg der Nord- und Südstaaten wesentlich beitrug.
Im Buch selbst erfahren wir etwas über das Schicksal Onkel Toms und seiner Familie,
welche bei einem gutmütigen Herrn als Sklaven arbeiten, bald aber voneinander getrennt werden,
und Onkel Tom wird daraufhin an einen brutalen Plantagenbesitzer verkauft.
Gleichzeitig erzählt die Geschichte von der Sklavin Eliza und ihrer Familie, die versucht,
vor der Sklaverei nach Kanada zu fliehen.
Auch wenn uns heute vielleicht etwas der Blick für diese Gesellschaftsform abhanden gekommen ist,
bleibt es ein Mahnmal der Geschichte und sollte in keinem Bücherregal fehlen.
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