...mal langsam dahinfließend, leise murmelnd, mal wild tosend und alles verschlingend, bisweilen träge, doch immer in Bewegung - einem Ende entgegen, das es nicht gibt...
Es ist die Geschichte von Fintan, der in jungen Jahren mit seiner Mutter die französische Heimat verläßt, um im fernen Afrika mit einem ihm unbekannten Vater ein neues Leben zu beginnen. Anfangs noch mißtrauisch, ziehen ihn die Schönheit der Landschaft und die fremdartige Kultur mit ihren archaischen Mythen & Gebräuchen ebenso schnell in ihren Bann wie die faszinierenden und rätselhaften Einheimischen.
Der Alltag an den Ufern des Omerun-Flusses prägt Fintan zutiefst, wird für ihn zur wahren Heimat und läßt ihn für den Rest seines Lebens nicht mehr los.
Eine wunderbar erzählte Geschichte in einer ganz eigenen Sprache, verknüpft mit einem uralten ägyptischen Mythos - das ist "Onitsha", mein erster Roman von J.M.G. Le Clézio, der definitiv meine Lust und meine Neugierde auf andere Werke des Literatur-Nobelpreisträgers geweckt hat!