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In Ong-Bak, dem spektakulären thailändischen Actionfilm, zeigt das Bewegungswunder Tony Jaa eindrucksvoll was darunter zu verstehen ist. Als der Kopf einer heiligen Statue in Jaa´s kleinem Dorf gestohlen wird, macht er sich auf den Weg nach Bangkok um ihn zurückzuholen. Natürlich passiert das Unvermeidliche: der Dieb steht in Verbindung zu einer Bar, in der die lokalen Gangstergrößen verkehren und es dauert nicht lange, da findet sich Jaa in deren Machenschaften verstrickt. Doch damit beginnt erst der Spaß. Bei einer Verfolgungsjagd durch die Millionenstadt fühlt man sich an die Akrobatik Jackie Chans erinnert wenn Jaa zwischen Glasscheiben, Motorrädern und Stacheldraht herumspringt. Was seine Kamptechnik anbelangt kann es Jaa zweifellos mit Bruce Lee, Jet Li und jedem anderen aufnehmen. Überraschend vielleicht, dass selbst seine Ausstrahlung an die seiner Vorbilder heranreicht. Sicher wird er niemals einen Oscar für seine darstellerischen Fähigkeiten erhalten, aber seine einnehmende Präsenz trägt durchaus den Film. Noch eine Warnung zum Schluss: die zahllosen Kampfsequenzen sind atemberaubend dabei jedoch knallhart.
Ong-Bak folgt in dieser Hinsicht der Tradition vieler Actionstreifen, nach der der Held zunächst bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt wird bevor der ultimative Triumph möglich ist. Und die Grenzen werden in der Tat ausgelotet. --Bret Fetzer
Der Debutfilm von Tony Jaa ist ein spektakuläres Meisterwerk für Kampfsportfans. Endlich sieht man wieder einmal was wirklich möglich ist ohne das die Leute an irgendwelchen Drähten hängen oder Aufnahmen in der Blue-Box. Was einem hier geboten wird ist Kampfkunst in seiner reinsten Form. Man soll diesen Mann natürlich nicht nach einem Film sofort in den Himmel loben, aber was er hier bietet ist schon fast auf dem Niveau eines Jet Li oder Jackie Chans (Bruce Lee lassen wir mal außen vor) und Leuten wie Steven Seagal, Chuck Norris oder Michael Dudikoff weit überlegen.
Der Film bietet allerdings nicht nur reinrassige Action, sondern auch eine vernünftige Story, welche zwar nicht wirklich den höchsten Tiefgang hat, aber für einen Film dieser Art mehr als ausreichend ist, und auch glaubwürdig von den Schauspielern rübergebracht wird. Tony Jaa wird von seinem Dorf ausgesandt um den gestohlenen Kopf der Dorfstatue zurückzuholen. Diese Reise führt ihn in die abgelegensten Ghettos einer Großstadt, wo er mit Korruption, Drogen, Prostituion und illegalen Kämpfen konfrontiert wird. Auf einem Weg lernt er auch neue Freunde kennen, welche durch seine Aufgabe aber in Gefahr geraten. Mehr will ich über die Story nicht erzählen um hier niemandem die Lust am Film zu nehmen.
Nun noch kurz zu den Änderungen die dieser Cut gegenüber der ungeschnittenen Fassung hat.
- So gut wie alle Bezugsmöglichkeiten auf den Drogenkonsum wurden enfernt.
- Musik wurde neu abgemischt
- Farbfilter werden anders eingesetzt
- Der komplette Handlungsstrang von Muys Schwester wurde entfernt.
Fazit: Ein wirklich toller Film, welcher auch in der hier vorliegenden Version noch gut ist, allerdings nicht so gut wie er ungeschnitten ist. Deshalb "nur" vier von fünf Sternen.
Die Kampfszenen haben es dafür um so mehr in sich. Der Hauptdarsteller Tony Jaa zeigt Muay Thai in Vollendung. Und vor allem: realistisch. Das heisst jede Menge harte, saubere Knie und Ellbogen-Techniken gespickt mit einer eigentlich unnötigen aber um so spektakuläreren Portion Akrobatik. Dabei kam, anderes als bei Jet Lee kein einziges Mal ein Haltedrahtseil zum Einsatz.
Dadurch bleiben einem peinliche Flugszenen und unmögliche Kicks erspart und die "echten" Techniken erscheinen um so atemberaubender.
Natürlich ist und bleibt es ein Action-Film, daher ist es noch immer ratsam das Gehirn abzuschalten. Es sind noch immer ein paar Eastern-Gags vorhanden und die Nehmerqualitäten der Kontrahenten ist mindestens Spiderman-Niveau. Auch die Tatsache, dass es sich um eine FSK16+ Freigabe handelt, sorgt dafür, dass einem die Härte von z.B. Fight Club verwehrt bleibt.
Als Fazit kann ich nur sagen, eine willkommene Abwechslung zur China-Flugschule (Tiger&Dragon, Hero) und den Comedy-Easterns von Jacky Chan. Wobei diese Filme natürlich auch ihren Charme haben.
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