Mir ist etwa zu Weihnachten rum dieser Titel aufgefallen und habe mir auch erst so gedacht, "was'n das für ein Müll!" Einige Videos und Reviews später habe ich mich aber doch dazu durchringen können, es zu kaufen und nun ist es da. Die US-Version, die mir vorliegt ist wohl genauso, wie es hier in Deutschland rauskommen wird (anm. Es ist durchaus möglich, dass rotes Blut zensiert wird. Immerhin erscheint Onechanbara im Rest der EU bereits Ende Februar).
Eigentlich fehlt dem Game jede Art von Revolution, jedoch ist das völlig Wurst. Zombies in Stücke schneiden, die Mädels ein-/entkleiden und der trashig, einfachen Story hingeben. Mehr kann man eigentlich nicht und braucht man auch nicht. Ich habe von dem Game nicht viel verlangt und bin damit vollkommen zufrieden. Es ist so ein Game, welches man einfach für 2 Levels zwischendurch einlegt und seinen Spaß hat. Frust kommt nicht so schnell auf, wenn doch mal dann ist die Kamera dran Schuld.
Aya, Saki und Anna sind die grafischen Highligts des ganzen Spiels. Areale, Gegner und Effekte reichen von durchschnittlich bis schlecht. Der Soundtrack geht in Ordnung, jedenfalls ist er nicht nervig, wie bei andenen Games diesen Schlages. Die Steuerung ist eingängig und bereitet keine großen Probleme. RPG-Elemente erweitern das Spielsystem geringfügig. Was dem Game letztendlich den Spaßfaktor bringt, sind einfach die knapp bekleideten Zombiejägerinnen und der schnelle Splatter.
Im Schnitt wurde Onechanbara:BSS von westlichen Medien zerfetzt (3/10 im Schnitt), was eigentlich ziemlich schade ist. Mein Fazit ist mit 4/5 Sternen sicherlich für viele zu hoch gegriffen, jedoch gefallen mir solche Games besser, als der nächste unverständlich überhypte 08/15-Shooter. Ohne großes gelaber im Intro geht es direkt zur Sache!
FAZIT
Ein Musthave für Freunde japanischem Fanservice oder für splatterfreudige Animeotakus. Spieler, die etwas für zwischendurch suchen, sollten mal reinschauen.