OneRepublic


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OneRepublic

Beyond stoked for Autumn. Wish it was 6 months a year


Biografie

Nach Frankreich und Griechenland, nach London und New York, nach Seattle und Vancouver: OneRepublic sind um die halbe Welt gereist, um ihr drittes Studioalbum aufzunehmen – und ihren so schon extrem ansteckenden Sound noch massiver und eingängiger zu machen. Während die Band zudem auch in Denver in den Patriot Studios von Bandleader Ryan Tedder gearbeitet hat, haben OneRepublic einen vollkommen neuen Rhythmus-Ansatz für sich entdeckt und ihren gewaltigen Pop-Rock-Hybridsound mit verschiedenen Elementen aus den Bereichen Electro/Dance, Gospel, Blues oder auch Folk angereichert. Der Nachfolger ... Lesen Sie mehr

Nach Frankreich und Griechenland, nach London und New York, nach Seattle und Vancouver: OneRepublic sind um die halbe Welt gereist, um ihr drittes Studioalbum aufzunehmen – und ihren so schon extrem ansteckenden Sound noch massiver und eingängiger zu machen. Während die Band zudem auch in Denver in den Patriot Studios von Bandleader Ryan Tedder gearbeitet hat, haben OneRepublic einen vollkommen neuen Rhythmus-Ansatz für sich entdeckt und ihren gewaltigen Pop-Rock-Hybridsound mit verschiedenen Elementen aus den Bereichen Electro/Dance, Gospel, Blues oder auch Folk angereichert. Der Nachfolger zu Waking Up (2009) hört auf den Namen Native und vereint astreine Stadionhymnen mit satten Beats: Ein Brückenschlag und zugleich ein gewaltiger Sprung auf kreatives Neuland.

„Ja, es treffen da auf jeden Fall zwei ganz unterschiedliche Welten aufeinander“, meint auch Grammy-Gewinner Tedder über die LP, die er zusammen mit seinen Bandkollegen Zach Filkins (Gitarre), Drew Brown( Gitarre), Brent Kutzle (Bass, Cello) und Eddie Fisher (Schlagzeug) aufgenommen hat. „Einerseits haben wir uns in Richtung EDM bewegt, elektronische Einflüsse in Sachen Energie und Tempo einbezogen, aber andererseits kommen auch die Akustikgitarren noch häufiger zum Einsatz, und so fühlt sich die Platte zugleich sehr viel organischer an als die Vorgänger.“ Um die richtige Balance zwischen diesen beiden Polen zu finden, arbeiteten OneRepbulic, deren 2007er Mega-Hit „Apologize“ in den USA längst in den Top-50 der erfolgreichsten Singles aller Zeiten gelandet ist, mit diversen namhaften Produzenten zusammen: Unter anderem mit Philippe Zdar (der Franzose ist bekannt für seine Arbeit mit Phoenix, den Beastie Boys, Cat Power oder auch Depeche Mode), Jeff Bhasker (Kanye West, Jay-Z, Rolling Stones, Fun) und Benny Blanco (Maroon 5, Rihanna, Gym Class Heroes). Abgerundet wird Native durch ausgewählte Gastauftritte, denn sie holten unter anderem auch Adeles Background-Sängerin Bobbie Gordon ins Studio und engagierten kurzerhand die griechische Harfenvirtuosin HarpEri für die Aufnahmen in den berühmten Black Rock Studios in Santorini.

Doch obwohl ausgefeilte Beats und anspruchsvolle Arrangements gewissermaßen das Fundament von Native darstellen, zeichnet sich das neue Album von OneRepublic insgesamt durch Klarheit und bewusste Schlichtheit aus. „Unser Ziel lautet immer gleich: So ehrlich wie möglich zu sein bei den Aufnahmen. Und so sehr wir auch von aktuellen EDM-Sachen beeinflusst sind, stehe ich zugleich voll auf die Sachen, die momentan im Folk-Bereich passieren. Ich finde es cool, dass man eben nicht immer 300 Beats pro Minute braucht, um die Leute zu bewegen; manchmal reicht schon eine Akustikgitarre und der passende Gesang dazu“, meint Tedder und fügt hinzu, dass z.B. auch der „sumpfig-stampfende Sound des Delta-Blues“ ein wichtiger Einfluss war, um die raue Energie von Native zu definieren. Auch in Richtung Folk und Blues hätten sie sich umgeschaut, besonders als es darum ging, das emotionale und inhaltliche Spektrum der neuen LP abzustecken. „Die Songs handeln von vielen Dingen – von der Sterblichkeit, von der Liebe, von Hoffnung, von Verzweiflung, vom Glauben, vom Versagen – es geht um die gesamte Palette menschlicher Emotionen, wenn man so will. Mir ist schon wichtig, dass die Texte einen gewissen Tiefgang haben, wir dabei aber nicht wie Prediger oder Moralapostel klingen. Es sollen immer Songs sein, mit denen sich die Fans identifizieren können – und zwar nicht nur während einer Party am Samstagabend oder im Club, sondern ganz allgemein.“

Natürlich gibt es auch jede Menge Gute-Laune-Hymnen auf Native: Im Fall von „Feel Again“ bringt die Band Gospel-Melodien mit Handclaps, treibenden Beats und einem Text zusammen, in dem Tedder sogar Themen wie Vergebung und Erlösung anspricht. Zugleich emotional und extrem catchy, hört man auf dem Track auch die Herzschläge jener Kinder aus Guatemala, die OneRepublic während ihrer Arbeit für die Save-The-Children-Kampagne aufgenommen haben (sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser Single hat die Band an die gleichnamige Organisation gespendet). Eine weitere Hymne ist der Track „Counting Stars“, der ganz sanft mit Akustikgitarre beginnt, um dann regelrecht zu explodieren – außerdem ist Bobbie Gordon in diesem Fall als Gastvokalistin dabei: „Wir waren gerade in London in den RAK Studios“, erinnert sich Ryan Tedder, „und sie marschierte einfach ins Studio herein, haute mal eben diesen Gesangspart raus und krempelte damit das gesamte Stück um! Für mich war das auf jeden Fall einer der größten Momente während der Arbeit an diesem Album.“

Auch die eher düsteren Themen transportieren OneRepublic auf Native unbedingt auf episch-massiven Klangteppichen: „If I Lose Myself“ baut sich zum Beispiel immer weiter auf, bis die Melodie und die tanzbaren Beats schließlich das morbide Thema nahezu komplett überlagern: „Ja, das klingt wie so eine epische Dance-Nummer, dabei handelt das Stück in Wirklichkeit von einem Flugzeugabsturz, den ich mir ausmale“, erzählt Tedder lachend – und gesteht im nächsten Moment, dass er selbst häufig unter Flugangst leidet und sich jedes Mal während eines Fluges für einen Moment sicher ist, „dass gleich alles vorbei ist“. Ähnlich ausgelassen und massiv klingen auch die Tracks „Something I Need“ (ein von „Hey Jude“ inspiriertes Stück, mit dem die Band „so einen Song aufnehmen“ wollte, der „in der Musikbox läuft und spätestens wenn der Refrain einsetzt, singen alle Leute in der Bar mit“), „Love Run“ (ein Track mit viel Klavier und noch mehr Druck) und „Life In Color“ (die perfekte Kombination: treibendes Schlagzeug, warme Synthie-Sounds und ein Gesangspart, der zeigt, über was für ein enormes Stimmvolumen Tedder verfügt).

Tedders Gesang ist überhaupt ein zentraler Faktor, der den Songs noch mehr emotionales Gewicht verleiht als das auf vergangenen Alben der Fall war. In seiner Heimatstadt Tulsa in Oklahoma sang der Kopf von OneRepublic schon als kleiner Junge in der Kirche; Country und Gospel seien die wichtigsten Einflüsse während dieser Zeit gewesen, berichtet er heute über seinen Gesangsstil. Obwohl er nun schon seit Jahren auf der Bühne ganz schön wild und ungezügelt am Mikrofon abgeht, hatte er sich im Studio bislang im Vergleich eher zurückgehalten – nicht so jedoch auf Native: „Bisher hab ich meinen Gesang auf den Alben immer eher im Zaum gehalten, womöglich aus Angst, sonst etwas zu weit gehen zu können – es sollte schließlich nicht wie eine Show rüberkommen, die ich da abziehe“, so sein Kommentar. „Dieses Mal war es aber höchste Zeit, diese Live-Energie auch auf Platte zu bannen und gesanglich auch ruhig mal in Richtung Gospel zu gehen.“

Wie nahtlos die neuen Ansätze auf den Tracks von Native ineinanderfließen, ist größtenteils der Tatsache geschuldet, dass OneRepublic begnadete Arrangeure sind. Die intensive Auseinandersetzung mit elektronischer Musik entpuppte sich allerdings auch als großes Plus: „Nachdem ich letztes Jahr beim Coachella Festival Swedish House Mafia live gesehen hatte, konnte ich von EDM einfach nicht mehr genug bekommen. Ihr Set hat mich umgehauen“, berichtet der Sänger, der mit dem schwedischen DJ-Trio auch schon zusammengearbeitet hat – wie auch mit DJ- und Producer-Legende Paul Oakenfold. „Zunächst war das alles nur ein Experiment, doch dann entwickelte das eine ganz eigene Dynamik, bis wir schließlich irgendwie bei diesem seltsamen Hybrid-Sound landeten. So konnten wir einerseits unserem Sound treu bleiben und trotzdem vollkommen neue Elemente ins Spiel bringen.“

Auch die eingangs erwähnten Stationen spielten während des kreativen Prozesses eine entscheidende Rolle: „Wir sind ja so oder so andauernd unterwegs, und unsere Alben sind schon immer an den unterschiedlichsten Orten entstanden. Und natürlich wird man automatisch von der Umgebung und der Stimmung inspiriert, die uns an einem Ort erwartet. In Paris zum Beispiel wohnten wir direkt neben dem Moulin Rouge: Du kommst raus auf die Straße und stehst mittendrin in dieser unglaublich coolen Szenerie. Und in Griechenland hatten wir sogar das Glück, mit einheimischen Musikern zu spielen; sie brachten vollkommen neue Elemente ein, die wir so nur dort finden konnten.“

Das Neue, das Unverbrauchte, der Sound des Hier und Jetzt ist letztlich genau das, worum es OneRepublic auch dieses Mal ging: Laut eigener Aussage sollte Native in erster Linie „ein durch und durch modernes Album sein, ein Schnappschuss des Lebens im Jahr 2013“, meint Tedder abschließend. „Das Wichtigste ist für uns, dass wir uns mit jedem Album weiterentwickeln. Zunächst machen wir einen gewaltigen Sprung und definieren unseren Ansatz neu, und dann schreiben wir darauf basierend diverse neue Songs. Insgesamt ist das schon ein extrem aufwändiger Prozess, aber so arbeiten wir nun mal.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Nach Frankreich und Griechenland, nach London und New York, nach Seattle und Vancouver: OneRepublic sind um die halbe Welt gereist, um ihr drittes Studioalbum aufzunehmen – und ihren so schon extrem ansteckenden Sound noch massiver und eingängiger zu machen. Während die Band zudem auch in Denver in den Patriot Studios von Bandleader Ryan Tedder gearbeitet hat, haben OneRepublic einen vollkommen neuen Rhythmus-Ansatz für sich entdeckt und ihren gewaltigen Pop-Rock-Hybridsound mit verschiedenen Elementen aus den Bereichen Electro/Dance, Gospel, Blues oder auch Folk angereichert. Der Nachfolger zu Waking Up (2009) hört auf den Namen Native und vereint astreine Stadionhymnen mit satten Beats: Ein Brückenschlag und zugleich ein gewaltiger Sprung auf kreatives Neuland.

„Ja, es treffen da auf jeden Fall zwei ganz unterschiedliche Welten aufeinander“, meint auch Grammy-Gewinner Tedder über die LP, die er zusammen mit seinen Bandkollegen Zach Filkins (Gitarre), Drew Brown( Gitarre), Brent Kutzle (Bass, Cello) und Eddie Fisher (Schlagzeug) aufgenommen hat. „Einerseits haben wir uns in Richtung EDM bewegt, elektronische Einflüsse in Sachen Energie und Tempo einbezogen, aber andererseits kommen auch die Akustikgitarren noch häufiger zum Einsatz, und so fühlt sich die Platte zugleich sehr viel organischer an als die Vorgänger.“ Um die richtige Balance zwischen diesen beiden Polen zu finden, arbeiteten OneRepbulic, deren 2007er Mega-Hit „Apologize“ in den USA längst in den Top-50 der erfolgreichsten Singles aller Zeiten gelandet ist, mit diversen namhaften Produzenten zusammen: Unter anderem mit Philippe Zdar (der Franzose ist bekannt für seine Arbeit mit Phoenix, den Beastie Boys, Cat Power oder auch Depeche Mode), Jeff Bhasker (Kanye West, Jay-Z, Rolling Stones, Fun) und Benny Blanco (Maroon 5, Rihanna, Gym Class Heroes). Abgerundet wird Native durch ausgewählte Gastauftritte, denn sie holten unter anderem auch Adeles Background-Sängerin Bobbie Gordon ins Studio und engagierten kurzerhand die griechische Harfenvirtuosin HarpEri für die Aufnahmen in den berühmten Black Rock Studios in Santorini.

Doch obwohl ausgefeilte Beats und anspruchsvolle Arrangements gewissermaßen das Fundament von Native darstellen, zeichnet sich das neue Album von OneRepublic insgesamt durch Klarheit und bewusste Schlichtheit aus. „Unser Ziel lautet immer gleich: So ehrlich wie möglich zu sein bei den Aufnahmen. Und so sehr wir auch von aktuellen EDM-Sachen beeinflusst sind, stehe ich zugleich voll auf die Sachen, die momentan im Folk-Bereich passieren. Ich finde es cool, dass man eben nicht immer 300 Beats pro Minute braucht, um die Leute zu bewegen; manchmal reicht schon eine Akustikgitarre und der passende Gesang dazu“, meint Tedder und fügt hinzu, dass z.B. auch der „sumpfig-stampfende Sound des Delta-Blues“ ein wichtiger Einfluss war, um die raue Energie von Native zu definieren. Auch in Richtung Folk und Blues hätten sie sich umgeschaut, besonders als es darum ging, das emotionale und inhaltliche Spektrum der neuen LP abzustecken. „Die Songs handeln von vielen Dingen – von der Sterblichkeit, von der Liebe, von Hoffnung, von Verzweiflung, vom Glauben, vom Versagen – es geht um die gesamte Palette menschlicher Emotionen, wenn man so will. Mir ist schon wichtig, dass die Texte einen gewissen Tiefgang haben, wir dabei aber nicht wie Prediger oder Moralapostel klingen. Es sollen immer Songs sein, mit denen sich die Fans identifizieren können – und zwar nicht nur während einer Party am Samstagabend oder im Club, sondern ganz allgemein.“

Natürlich gibt es auch jede Menge Gute-Laune-Hymnen auf Native: Im Fall von „Feel Again“ bringt die Band Gospel-Melodien mit Handclaps, treibenden Beats und einem Text zusammen, in dem Tedder sogar Themen wie Vergebung und Erlösung anspricht. Zugleich emotional und extrem catchy, hört man auf dem Track auch die Herzschläge jener Kinder aus Guatemala, die OneRepublic während ihrer Arbeit für die Save-The-Children-Kampagne aufgenommen haben (sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser Single hat die Band an die gleichnamige Organisation gespendet). Eine weitere Hymne ist der Track „Counting Stars“, der ganz sanft mit Akustikgitarre beginnt, um dann regelrecht zu explodieren – außerdem ist Bobbie Gordon in diesem Fall als Gastvokalistin dabei: „Wir waren gerade in London in den RAK Studios“, erinnert sich Ryan Tedder, „und sie marschierte einfach ins Studio herein, haute mal eben diesen Gesangspart raus und krempelte damit das gesamte Stück um! Für mich war das auf jeden Fall einer der größten Momente während der Arbeit an diesem Album.“

Auch die eher düsteren Themen transportieren OneRepublic auf Native unbedingt auf episch-massiven Klangteppichen: „If I Lose Myself“ baut sich zum Beispiel immer weiter auf, bis die Melodie und die tanzbaren Beats schließlich das morbide Thema nahezu komplett überlagern: „Ja, das klingt wie so eine epische Dance-Nummer, dabei handelt das Stück in Wirklichkeit von einem Flugzeugabsturz, den ich mir ausmale“, erzählt Tedder lachend – und gesteht im nächsten Moment, dass er selbst häufig unter Flugangst leidet und sich jedes Mal während eines Fluges für einen Moment sicher ist, „dass gleich alles vorbei ist“. Ähnlich ausgelassen und massiv klingen auch die Tracks „Something I Need“ (ein von „Hey Jude“ inspiriertes Stück, mit dem die Band „so einen Song aufnehmen“ wollte, der „in der Musikbox läuft und spätestens wenn der Refrain einsetzt, singen alle Leute in der Bar mit“), „Love Run“ (ein Track mit viel Klavier und noch mehr Druck) und „Life In Color“ (die perfekte Kombination: treibendes Schlagzeug, warme Synthie-Sounds und ein Gesangspart, der zeigt, über was für ein enormes Stimmvolumen Tedder verfügt).

Tedders Gesang ist überhaupt ein zentraler Faktor, der den Songs noch mehr emotionales Gewicht verleiht als das auf vergangenen Alben der Fall war. In seiner Heimatstadt Tulsa in Oklahoma sang der Kopf von OneRepublic schon als kleiner Junge in der Kirche; Country und Gospel seien die wichtigsten Einflüsse während dieser Zeit gewesen, berichtet er heute über seinen Gesangsstil. Obwohl er nun schon seit Jahren auf der Bühne ganz schön wild und ungezügelt am Mikrofon abgeht, hatte er sich im Studio bislang im Vergleich eher zurückgehalten – nicht so jedoch auf Native: „Bisher hab ich meinen Gesang auf den Alben immer eher im Zaum gehalten, womöglich aus Angst, sonst etwas zu weit gehen zu können – es sollte schließlich nicht wie eine Show rüberkommen, die ich da abziehe“, so sein Kommentar. „Dieses Mal war es aber höchste Zeit, diese Live-Energie auch auf Platte zu bannen und gesanglich auch ruhig mal in Richtung Gospel zu gehen.“

Wie nahtlos die neuen Ansätze auf den Tracks von Native ineinanderfließen, ist größtenteils der Tatsache geschuldet, dass OneRepublic begnadete Arrangeure sind. Die intensive Auseinandersetzung mit elektronischer Musik entpuppte sich allerdings auch als großes Plus: „Nachdem ich letztes Jahr beim Coachella Festival Swedish House Mafia live gesehen hatte, konnte ich von EDM einfach nicht mehr genug bekommen. Ihr Set hat mich umgehauen“, berichtet der Sänger, der mit dem schwedischen DJ-Trio auch schon zusammengearbeitet hat – wie auch mit DJ- und Producer-Legende Paul Oakenfold. „Zunächst war das alles nur ein Experiment, doch dann entwickelte das eine ganz eigene Dynamik, bis wir schließlich irgendwie bei diesem seltsamen Hybrid-Sound landeten. So konnten wir einerseits unserem Sound treu bleiben und trotzdem vollkommen neue Elemente ins Spiel bringen.“

Auch die eingangs erwähnten Stationen spielten während des kreativen Prozesses eine entscheidende Rolle: „Wir sind ja so oder so andauernd unterwegs, und unsere Alben sind schon immer an den unterschiedlichsten Orten entstanden. Und natürlich wird man automatisch von der Umgebung und der Stimmung inspiriert, die uns an einem Ort erwartet. In Paris zum Beispiel wohnten wir direkt neben dem Moulin Rouge: Du kommst raus auf die Straße und stehst mittendrin in dieser unglaublich coolen Szenerie. Und in Griechenland hatten wir sogar das Glück, mit einheimischen Musikern zu spielen; sie brachten vollkommen neue Elemente ein, die wir so nur dort finden konnten.“

Das Neue, das Unverbrauchte, der Sound des Hier und Jetzt ist letztlich genau das, worum es OneRepublic auch dieses Mal ging: Laut eigener Aussage sollte Native in erster Linie „ein durch und durch modernes Album sein, ein Schnappschuss des Lebens im Jahr 2013“, meint Tedder abschließend. „Das Wichtigste ist für uns, dass wir uns mit jedem Album weiterentwickeln. Zunächst machen wir einen gewaltigen Sprung und definieren unseren Ansatz neu, und dann schreiben wir darauf basierend diverse neue Songs. Insgesamt ist das schon ein extrem aufwändiger Prozess, aber so arbeiten wir nun mal.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Nach Frankreich und Griechenland, nach London und New York, nach Seattle und Vancouver: OneRepublic sind um die halbe Welt gereist, um ihr drittes Studioalbum aufzunehmen – und ihren so schon extrem ansteckenden Sound noch massiver und eingängiger zu machen. Während die Band zudem auch in Denver in den Patriot Studios von Bandleader Ryan Tedder gearbeitet hat, haben OneRepublic einen vollkommen neuen Rhythmus-Ansatz für sich entdeckt und ihren gewaltigen Pop-Rock-Hybridsound mit verschiedenen Elementen aus den Bereichen Electro/Dance, Gospel, Blues oder auch Folk angereichert. Der Nachfolger zu Waking Up (2009) hört auf den Namen Native und vereint astreine Stadionhymnen mit satten Beats: Ein Brückenschlag und zugleich ein gewaltiger Sprung auf kreatives Neuland.

„Ja, es treffen da auf jeden Fall zwei ganz unterschiedliche Welten aufeinander“, meint auch Grammy-Gewinner Tedder über die LP, die er zusammen mit seinen Bandkollegen Zach Filkins (Gitarre), Drew Brown( Gitarre), Brent Kutzle (Bass, Cello) und Eddie Fisher (Schlagzeug) aufgenommen hat. „Einerseits haben wir uns in Richtung EDM bewegt, elektronische Einflüsse in Sachen Energie und Tempo einbezogen, aber andererseits kommen auch die Akustikgitarren noch häufiger zum Einsatz, und so fühlt sich die Platte zugleich sehr viel organischer an als die Vorgänger.“ Um die richtige Balance zwischen diesen beiden Polen zu finden, arbeiteten OneRepbulic, deren 2007er Mega-Hit „Apologize“ in den USA längst in den Top-50 der erfolgreichsten Singles aller Zeiten gelandet ist, mit diversen namhaften Produzenten zusammen: Unter anderem mit Philippe Zdar (der Franzose ist bekannt für seine Arbeit mit Phoenix, den Beastie Boys, Cat Power oder auch Depeche Mode), Jeff Bhasker (Kanye West, Jay-Z, Rolling Stones, Fun) und Benny Blanco (Maroon 5, Rihanna, Gym Class Heroes). Abgerundet wird Native durch ausgewählte Gastauftritte, denn sie holten unter anderem auch Adeles Background-Sängerin Bobbie Gordon ins Studio und engagierten kurzerhand die griechische Harfenvirtuosin HarpEri für die Aufnahmen in den berühmten Black Rock Studios in Santorini.

Doch obwohl ausgefeilte Beats und anspruchsvolle Arrangements gewissermaßen das Fundament von Native darstellen, zeichnet sich das neue Album von OneRepublic insgesamt durch Klarheit und bewusste Schlichtheit aus. „Unser Ziel lautet immer gleich: So ehrlich wie möglich zu sein bei den Aufnahmen. Und so sehr wir auch von aktuellen EDM-Sachen beeinflusst sind, stehe ich zugleich voll auf die Sachen, die momentan im Folk-Bereich passieren. Ich finde es cool, dass man eben nicht immer 300 Beats pro Minute braucht, um die Leute zu bewegen; manchmal reicht schon eine Akustikgitarre und der passende Gesang dazu“, meint Tedder und fügt hinzu, dass z.B. auch der „sumpfig-stampfende Sound des Delta-Blues“ ein wichtiger Einfluss war, um die raue Energie von Native zu definieren. Auch in Richtung Folk und Blues hätten sie sich umgeschaut, besonders als es darum ging, das emotionale und inhaltliche Spektrum der neuen LP abzustecken. „Die Songs handeln von vielen Dingen – von der Sterblichkeit, von der Liebe, von Hoffnung, von Verzweiflung, vom Glauben, vom Versagen – es geht um die gesamte Palette menschlicher Emotionen, wenn man so will. Mir ist schon wichtig, dass die Texte einen gewissen Tiefgang haben, wir dabei aber nicht wie Prediger oder Moralapostel klingen. Es sollen immer Songs sein, mit denen sich die Fans identifizieren können – und zwar nicht nur während einer Party am Samstagabend oder im Club, sondern ganz allgemein.“

Natürlich gibt es auch jede Menge Gute-Laune-Hymnen auf Native: Im Fall von „Feel Again“ bringt die Band Gospel-Melodien mit Handclaps, treibenden Beats und einem Text zusammen, in dem Tedder sogar Themen wie Vergebung und Erlösung anspricht. Zugleich emotional und extrem catchy, hört man auf dem Track auch die Herzschläge jener Kinder aus Guatemala, die OneRepublic während ihrer Arbeit für die Save-The-Children-Kampagne aufgenommen haben (sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser Single hat die Band an die gleichnamige Organisation gespendet). Eine weitere Hymne ist der Track „Counting Stars“, der ganz sanft mit Akustikgitarre beginnt, um dann regelrecht zu explodieren – außerdem ist Bobbie Gordon in diesem Fall als Gastvokalistin dabei: „Wir waren gerade in London in den RAK Studios“, erinnert sich Ryan Tedder, „und sie marschierte einfach ins Studio herein, haute mal eben diesen Gesangspart raus und krempelte damit das gesamte Stück um! Für mich war das auf jeden Fall einer der größten Momente während der Arbeit an diesem Album.“

Auch die eher düsteren Themen transportieren OneRepublic auf Native unbedingt auf episch-massiven Klangteppichen: „If I Lose Myself“ baut sich zum Beispiel immer weiter auf, bis die Melodie und die tanzbaren Beats schließlich das morbide Thema nahezu komplett überlagern: „Ja, das klingt wie so eine epische Dance-Nummer, dabei handelt das Stück in Wirklichkeit von einem Flugzeugabsturz, den ich mir ausmale“, erzählt Tedder lachend – und gesteht im nächsten Moment, dass er selbst häufig unter Flugangst leidet und sich jedes Mal während eines Fluges für einen Moment sicher ist, „dass gleich alles vorbei ist“. Ähnlich ausgelassen und massiv klingen auch die Tracks „Something I Need“ (ein von „Hey Jude“ inspiriertes Stück, mit dem die Band „so einen Song aufnehmen“ wollte, der „in der Musikbox läuft und spätestens wenn der Refrain einsetzt, singen alle Leute in der Bar mit“), „Love Run“ (ein Track mit viel Klavier und noch mehr Druck) und „Life In Color“ (die perfekte Kombination: treibendes Schlagzeug, warme Synthie-Sounds und ein Gesangspart, der zeigt, über was für ein enormes Stimmvolumen Tedder verfügt).

Tedders Gesang ist überhaupt ein zentraler Faktor, der den Songs noch mehr emotionales Gewicht verleiht als das auf vergangenen Alben der Fall war. In seiner Heimatstadt Tulsa in Oklahoma sang der Kopf von OneRepublic schon als kleiner Junge in der Kirche; Country und Gospel seien die wichtigsten Einflüsse während dieser Zeit gewesen, berichtet er heute über seinen Gesangsstil. Obwohl er nun schon seit Jahren auf der Bühne ganz schön wild und ungezügelt am Mikrofon abgeht, hatte er sich im Studio bislang im Vergleich eher zurückgehalten – nicht so jedoch auf Native: „Bisher hab ich meinen Gesang auf den Alben immer eher im Zaum gehalten, womöglich aus Angst, sonst etwas zu weit gehen zu können – es sollte schließlich nicht wie eine Show rüberkommen, die ich da abziehe“, so sein Kommentar. „Dieses Mal war es aber höchste Zeit, diese Live-Energie auch auf Platte zu bannen und gesanglich auch ruhig mal in Richtung Gospel zu gehen.“

Wie nahtlos die neuen Ansätze auf den Tracks von Native ineinanderfließen, ist größtenteils der Tatsache geschuldet, dass OneRepublic begnadete Arrangeure sind. Die intensive Auseinandersetzung mit elektronischer Musik entpuppte sich allerdings auch als großes Plus: „Nachdem ich letztes Jahr beim Coachella Festival Swedish House Mafia live gesehen hatte, konnte ich von EDM einfach nicht mehr genug bekommen. Ihr Set hat mich umgehauen“, berichtet der Sänger, der mit dem schwedischen DJ-Trio auch schon zusammengearbeitet hat – wie auch mit DJ- und Producer-Legende Paul Oakenfold. „Zunächst war das alles nur ein Experiment, doch dann entwickelte das eine ganz eigene Dynamik, bis wir schließlich irgendwie bei diesem seltsamen Hybrid-Sound landeten. So konnten wir einerseits unserem Sound treu bleiben und trotzdem vollkommen neue Elemente ins Spiel bringen.“

Auch die eingangs erwähnten Stationen spielten während des kreativen Prozesses eine entscheidende Rolle: „Wir sind ja so oder so andauernd unterwegs, und unsere Alben sind schon immer an den unterschiedlichsten Orten entstanden. Und natürlich wird man automatisch von der Umgebung und der Stimmung inspiriert, die uns an einem Ort erwartet. In Paris zum Beispiel wohnten wir direkt neben dem Moulin Rouge: Du kommst raus auf die Straße und stehst mittendrin in dieser unglaublich coolen Szenerie. Und in Griechenland hatten wir sogar das Glück, mit einheimischen Musikern zu spielen; sie brachten vollkommen neue Elemente ein, die wir so nur dort finden konnten.“

Das Neue, das Unverbrauchte, der Sound des Hier und Jetzt ist letztlich genau das, worum es OneRepublic auch dieses Mal ging: Laut eigener Aussage sollte Native in erster Linie „ein durch und durch modernes Album sein, ein Schnappschuss des Lebens im Jahr 2013“, meint Tedder abschließend. „Das Wichtigste ist für uns, dass wir uns mit jedem Album weiterentwickeln. Zunächst machen wir einen gewaltigen Sprung und definieren unseren Ansatz neu, und dann schreiben wir darauf basierend diverse neue Songs. Insgesamt ist das schon ein extrem aufwändiger Prozess, aber so arbeiten wir nun mal.“

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