Das ist er wieder - Rock'n'Roll wie er sein sollte: Vielseitig, huldigend, immer auf den Punkt. Das sind die Cellophane Suckers anno 2010. Aufgenommen an nur zwei Wochenenden in den Kölner BeXs Studios versprüht "One In A Zoo" eben jene Live-Energie, die Anhänger der besten Garagenband aus hiesigen Breiten seit jeher schätzen und abfeiern. Gegründet 1993 tourten die Suckers mit so ziemlich jeder Kapelle, die im Saiten-Geschäft Rang und Namen hat. So teilten sich die kölschen Jungs um ihren, in Berlin lebenden, Frontmann Sven Wixner Bühne und Bus mit so illustren Zeitgenossen wie Zeke, New Bomb Turks, The Hives, Hellacopters oder auch Turbonegro. Mit "One In A Zoo" haben sie die gesammelten Erfahrungswerte nun optimal destilliert und zu einem herrlich abwechslungsreichen Ganzen gebrannt. Schweiß? Inklusive. Sex? Am Start. Blutige Finger? Mit hoher Wahrscheinlichkeit. Coolness-Faktor? Unerreichbar hoch! Alle 11 Songs versprühen Elan und Energie auf die man in dieser Kombination schon fast nicht mehr zu hoffen gewagt hat. Bei Stücken wie "4 Letter Love" oder "Shine On" zuckt das Tanzbein, vor der psychedelischen Walze "Hypnotized & Paralyzed" sollte man sich in Acht nehmen. Würde jemand den Stones eine Kopie der Suckers-Interpretation von "Jivin' Sister Fanny" zukommen lassen,wäre ihnen der Support zukünftiger Auftritte von Jagger und Co. wohl sicher. "One In A Zoo" - wir sagen Dankeschön!