Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der dritte Film ..., 2. November 2008
Wer "Dark City" und "The 13th Floor" zu schätzen weiß, hat mit "One Point Zero" einen dazu passenden dritten Film (für einen Filmabend) gefunden. Als Reihenfolge würde ich "Dark City", "One Point Zero" und "The 13th Floor" vorschlagen. Vom trashigen Cover der DVD sollte man sich nicht täuschen lassen. Der Film hat Klasse, und es wirken auch Stars wie Udo Kier und Lance Henriksen ("Millennium") mit. Gedreht wurde in Rumänien, Schauplatz ist vorwiegend ein düsteres, äußerlich etwas heruntergekommenes Wohnhaus, in dem aber einige High-Tech-Elemente wie Computer, KI, Überwachungsmonitore und sonstige Elektronikspielereien eine Rolle spielen. Der Programmierer Simon (Jeremy Sisto) arbeitet zuhause unter psychologischem Druck an einer geheimen Software und erhält mysteriöse, scheinbar leere Päckchen. Bald kommt es zu Todesfällen im Haus, die Bewohner verhalten sich merkwürdig, konsumieren spezielle Nahrungsmittel im Übermaß, und auch Simon wird krank und weiß bald nicht mehr, wem er noch trauen kann oder nicht, z.B. der Krankenschwester Trish (Deborah Unger). Der gut gemachte Independent-Film überzeugt mit faszinierenden Bildern und serviert nicht alle Antworten auf einem Silbertablett. Die normale Verkaufs-DVD wartet aber mit einem sehr informativen, deutsch untertitelten Audiokommentar der beiden Regisseure auf. Außerdem gibt es noch ein bizarres Making of (22 Min., ohne Untertitel), ein Interview mit Udo Kier (6 Min. auf Deutsch), sowie einige gelöschte Szenen (12 Min., deutsche Untertitel, wahlweise auch ein untertitelter Audiokommentar) in guter Qualität. Auch die Menüs der DVD sind sehr gut gemacht, Bild und Ton haben mich überzeugt, ich bin insgesamt sehr zufrieden und vergebe fünf Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hoffnungslos hässliche neue Welt., 19. Februar 2006
Der Protagonist Simon ist mit seiner Arbeit in Verzug. Immer wieder meldet sich sein Arbeitgeber bei ihm zuhause und mahnt die ausstehende Leistung an. Simons Leben findet fast ausschließlich in einer düsteren Mietskaserne statt. Die Kontakt zu seinen Mitbewohnern ist ambivalent.Als er ein leeres Paket bekommt sucht er die Mitbewohner auf und fragt, ob sie ähnliche Post erhalten hätten. Einer dieser Befragte hat einen gefährlich wirkenden Schäferhund. Zudem hat er anscheinend einen virtuellen Automaten für abartige Sexpraktiken entwickelt und vertreibt diesen mit Erfolg. Als dieser Nachbarn an einer Virusinfektion stirbt schaltet sich die Polizei ein und ermittelt. Auch Simon scheint infiziert. Ein befreundeter Citykurier untersucht sein Blut und bestätigt einen fehlerhaften Beta-Virus. Er überredet Simon den Virus zu aktualisieren. Danach würden die Symptome verschwinden. Die auf dem gleichen Flur lebende Krankenschwester rät ihm davon ab und bietet sich an, die Untersuchung vorzunehmen. Ein weiterer skurriler Mitbewohner versucht einem Androiden zu unterrichten. Er bietet Simon, dem Androiden seine Stimme zu leihen. Simon lässt sich darauf ein und anschließend versucht der Androide ständig telefonisch Kontakt zu Simon aufzunehmen, um ihm etwas wichtiges mitzuteilen. Die Handlung bleibt im Dunklen. Die einzelnen Szenen stehen für sich selber und vermitteln eine düstere, wenig Hoffnung machende Zukunft. Die Einflussmöglichkeiten auf den Menschen steigen, ohne das dessen Lebensqualität mit steigt. Alle Personen wirken kontrolliert, ohne das die kontrollierende Macht in Erscheinung tritt. Der Ausgang dies Film vermittelt keine Perspektive.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Langweilig und wirr!, 27. Februar 2006
Simon J. (Jeremy Sisto) findet in seiner Wohnung in einem tristen Hochhaus zwei leere Kartons, was jedoch etwas merkwürdig ist, denn er alleine hat alle Schlüssel zu den Räumen. Verstört macht er sich auf die Suche nach der Person, die die merkwürdige Fracht bei ihm abgestellt hat. Als ein unmittelbarer Nachbar mysteriös ermordet wird, scheint auch eine Gefahr für Simon J. zu entstehen, denn das komplett vernetzte Haus scheint von einem Computervirus infiziert worden zu sein und die reale Welt und der Cyberspace scheinen sich tödlich zu vermengen.One Point Zero" kommt aus der Ecke der Computerthriller, in denen der Zuschauer durch die Verquickung von Realität und Computersimulation in die Irre geführt wird. Wenn die Logik des Drehbuchs nicht unbedingt auf der Strecke bleibt, dann kann dieses Sub-Genre durchaus unterhaltend sein, leider trifft letzteres nicht auf diesen schrägen Film zu. Träge und langweilig entwickelt sich der Plot und nach ca. einer halben Stunde kommt der Zuschauer zur Erkenntnis, dass da eine Macht im Hintergrund ihr Unwesen treibt. In diesem Zeitraum bekommt man allerdings zwei schräge Nachbarn, einen tyrannischen Hausmeister und eine gut aussehende Nachbarin präsentiert und man sollte denken, dass dies doch kurzweilig sein sollte. Diese halbe Stunde wirkt sehr lang, wirklich sehr sehr lang und man ist geneigt vielleicht doch mal ein Kapitel nach vorn zu springen, um mal endlich zu Potte zu kommen. Regisseur Mort Ransen hat sich vor den Dreharbeiten offenbar fleißig bei den bisherigen Filmen des Genres umgesehen und ist dann tatsächlich bei dem durchwachsenen Streifen "Avalon" hängen geblieben, jedenfalls lassen die Kulissen und Teile der Handlung darauf schließen. Die gesamten Darsteller haben die Aufforderung möglichst skurile Typen zu verkörpern viel zu ernst genommen und so überzogen agiert das es schon ins lächerliche abdriftet..... One Point Zero - Du bist programmiert ist ein eher mittelmäßiger Film, an dem sich die Geister scheiden. Den einen ist die Geschichte zu langatmig, wirr und langweilig, andere finden diesen Film eventuell vielleicht perfekt. Sicherlich kann ich diesen Streifen nicht dem breiten Publikum empfehlen. Aber es könnte sein dass eine kleine Fangemeinde zu schätzen weiß, das Koch Media diesen Film veröffentlicht hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|